RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Tierisch Natur-nah leben wir hier …

Kaninchen (Marie-Claire) und Igelchen vor dem Küchenfenster, das war eine drollige Begegnung.

Unsere Wohnzimmerspinne hält sich am liebsten in der vom Durchgangsrohr beheizten Wohnzimmerdecken-Ecke auf, was für ein Zufall, dass er dann auch noch Ecki heißt 😉. Wir lassen ihn gewähren, weil er uns bei der Mücken-Bekämpfung half und auch die eine oder andere lästige Fliege aus dem Verkehr zieht.

Für unsere Eichhörnchen haben wir eine offenbar Krähen-sichere Walnuss-Abholstation gebaut, ich finde Krähen zwar faszinierend, möchte hier aber keinen Schwarm am Haus haben. „Hansi“ suchte heute intensiv den Balkon ab, wo er seine Walnuss, die er aus dem Balkonkasten gefischt hatte, verstecken kann — er entschied sich, nachdem er unter anderem den Balkontomaten-Blumentopf verworfen hatte, für einen Blumenkasten auf dem Boden. Mit der 2. Nuss zog er dann davon. Und kaum hing der neue Angebots-Meisenknödel, den Martina gekauft hat, schon hibbelte ein halbes Dutzend Kohl- und Blaumeisen dort herum. Nun müssen wir immer etwas Rücksicht auf die schreckhaften Vögel nehmen, die Wohnungsquerlüftung verschoben wir heute Abend für ein paar Minuten, um das Rotkehlchen am Knödel nicht mit dem Öffnen der Balkontür zu verschrecken. Toll!

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Kaum noch Fluginsekten? 🦋

… wimmelt es noch.

Im Treppenhaus ….

Wenn wir auf Feuerwanzen achten (und auf die Ameisen im Treppenhaus) scheint es weiterhin wimmelnde Insektenmassen zu geben. Aber gestern am späten Abend fiel es mir wieder auf, das um keine der Straßenlaternen, die ich in der Dunkelheit sah, Insekten kreisten. Gut, es war relativ kühl, ich muss darauf noch mal systematischer in warmen Sommernächten achten, aber ich habe doch deutlich das Gefühl, dass das war früher anders war. In meiner Erinnerung war damals — nicht nur im „Sonnigen Süden“ — jede Straßenlaterne und Lampe am Haus von einer dichten Wolke flatternder Insekten umgeben, und wenn man ein Fenster nur wenige Minuten unvorsichtig weit geöffnet ließ, hatte man sofort, ein paar Falter, Mücken, sonstige Insekten im Raum. Heutzutage ist es eher eine Ausnahme, dass uns mal ein Insekt in die Wohnung schlüpft, obwohl wir Schlafzimmerfenster und Balkontür oft weit geöffnet haben. Und die Straßenlaternen ohne Insektenschwarm (was natürlich auch daran liegen könnte, dass denen das Licht moderner Leuchtmittel nicht mehr so behagt, sie früher gar nicht vom Licht, sondern von der Wärme angezogen wurden, …). Und ich fahre auch weniger km/Jahr mit dem Auto, aber dass so fast gar-keine Insekten auf Windschutzscheibe und Scheinwerfern mehr kleben ist schon komisch. An Tankstellen findet sich im Eimer mit der schmutzigbraunne Scheibenwachsauce jedenfalls nur noch der Gummilippenabzieher mit Schwamm, aber eigentlich nie ein Insektenschwamm … .

Rein egoistisch bin ich ganz froh, von den Plagegeistern nicht mehr so intensiv heimgesucht zu werden. Aber die Meisen, Spechte, Igel, Eichhörnchen, Spitzmäuse, Fledermäuse, Pflanzen (die vergeblich auf Bestäubung warten), …

Und bei uns wird einfach unser „Waldrand“ abrasiert, obwohl gerade Waldränder als Übergang zwischen Wald und offener Landschaft ein wichtiger Lebensraum, auch für Insekten, ist.


Weitere Informationen:
Dramatische Insekten-Verluste in NRW (NABU)
Der Schwund der Sechsbeiner (Spektrum der Wissenschaften)
SZ
schrotundkorn.de
insektenschwund.com, ein Blog zum Thema
FAZ

 


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TÜV, Trinker, Nachbar-Tier

… innen am Armaturenbrett eine Blumenvase hängen.

Mein Vater hatte in den 60ern im Dienst-Käfer…

Gestern bekam unser fast 14 Jahre alter Fiat Punto einfach so TÜV, ganz ohne irgendwelche Vorbereitungen. Freu …! Ich hatte befürchtet, einen Tausender investieren zu müssen. Vom gesparten Geld habe ich mir erst mal eine Mitgliedschaft im Bürgerverein Weststadt geleistet — mal sehen, wie viele Gleichgesinnte ich dort treffe.

Ob Martina dem Pflänzchen wohl irgendwo Asyl gewährt? Da kann es ja wohl schlecht bleiben!

Auf dem Heimweg durch den Hochspannungspark sah ich eine merkwürdige Altglassammlung an einem (inoffiziellen) Durchgang vom Park auf ein Grundstück. Trinkt sich da jemand auf den letzten Metern immer noch mal Mut an, bevor er dem Eheweib unter die Augen tritt? Oder so ähnlich? Anders ist die Spur für mich nur schwer zu erklären.

Die lagen etwas abseits

Merkwürdige Fährte

18 Jägermeister : 1 Boonekamp(?) : 1 St. Hubertus(?)

Aufgesammelt

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Ich habe die Flaschen aufgesammelt und entsorgt, die kleinen Bäumchen sollen es doch nett haben, nichts von meiner Aversion gegen sie mitbekommen.

Erfreulicher:  Woody hatte sich in letzter Zeit rar gemacht, gestern hörte ich ihn aber öfters in der Nähe sich halb kaputt lachen.

Und Nachmittags stellte sich noch ein neuer tierischer Nachbar kurz vor, der Kleine (wahrscheinlich junge Braunbrust-Igel) war noch etwas schüchtern.


Ehe ich ihm zur Begrüßung ein Schälchen Wasser und ein paar Haferflocken kredenzen konnte war er schon weiter gezogen.


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Naturerkenntnisse, Nachwuchs, Reisefieber, Amore,

Auf dem Rückzug

Auf dem Rückzug

Gestern Nachmittag begegnete mir (im Donaupark hinter dem benachbarten Kindergarten) zufällig ein Eichhörnchen, das in einem Haselnussstrauch mächtig am Asten war und dabei merkwürdige Laute ausstieß. Das Geräusch ähnelte einem Eichhörnchen-Ton, den ich neulich schon hörte, diesmal aber  „tonhaft“, mit irgendeinem kurzen Vokal mit mittlerer Männerstimmenhöhe dazu.  Was immer Hansi damit sagen möchte? Führt das Hörnchen womöglich Selbstgespräche? Ich war ihm wohl unheimlich bis lästig, das Eichhörnchen verzog sich allmählich in höhere Gefilde, mich immer mal wieder neugierig betrachtend.

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Neuigkeiten aus dem Garten

Ich habe eine neue Vogelart erkannt (glaube ich zumindest): den Zilpzalp. Wobei ich mir nicht ganz sicher war, unsere machen nicht zilp-zalp-zilp-zalp-zilp-zalp…., sondern haben durchgehend eine monotone Dreierfolge  tschilp tschilp tschilp, die sie mit großer Ausdauer und Lautstärke vortragen. Tonfolge wie hier, Weiterlesen


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Die vergangenen Tage

Vor ein paar Tagen sah ich einen Konflikt zwischen den Gewerkschaftstauben,  die ihr Nest ausgerechnet in der wichtigsten Astgabel des Eichhörnchen-Highways bauen, und diversen Eichhörnchen, die da gern durch wollten (und dabei natürlich immer auch gleich mal nachsehen, ob da schon ein Frühstücksei für sie bereit liegt …). Seit ein paar Tagen sehen wir auch regelmäßig Stare mit irgendetwas Essbaren im Schnabel immer dieselbe Stelle in Dachhöhe anfliegen, da scheint ein Nest zu sein. Weiterlesen