RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Sonnenuntergangs-Radtour 🚴

Der Rest der Woche soll ja Wetter-mäßig eher bescheiden werden, deshalb wollte ich heute Nachmittag (15:30 Uhr) noch bei gutem Wetter eine kleine Sonneruntergangsfahrt unternehmen, geplant: ähnlich http://bit.ly/…

Auf nebenan.de hatte sich Thomas noch gemeldet, keine Zeit. Die Sonne hat ihre Termine nicht im Griff, musste zu einer wichtigen Verabredung über den Wolken, schickte als Vertretung aber noch einen steifen kalten Westwind, der auf der Strecke 1-2-3-4 ganz schön hinderlich war.

Ich wollte die Fahrt auch nutzen, um die Möglichkeiten von Android-Navi-Apps mit Offline-OSM-Karten zu testen. Dazu später mal mehr, mein erstes Kurz-Fazit zu OSMAnd: Einen Standort finden mit Offline-Karte klappt prima, Navigationshilfe nur per Ansage aus dem Rucksack war aber überhaupt nicht hilfreich.

Die Position an der Abfahrt zum Kanal (Hinweg, hinter Kieswerk Sonnenberg, Routenpunkt 4) passte, auch bei Zwischenkontrollen und auf dem Rückweg am kleinen Anleger stimmte die ermittelte Position auf der Offlinekarte stets gut. Das kann man also benutzen, wenn man sich irgendwo verlaufen hat.

Schleuse Üfingen (Salzgitter) IMG 2720

Schleuse Üfingen. Foto von Losch (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Der Fahrweg am westlichen Stichkanalufer ist in schlechtem Zustand, nachdem ich ihn kurz vor der Schleuse Üfingen verlassen hatte, musste ich erst mal mit einem Zweig verklebte Erde (allerdings nicht nur von dieser Fahrt) unter dem Schutzblech des Vorderrades wegpulen, damit sich das Rad wieder frei drehen konnte. Nächstes Mal fahre ich am östlichen Ufer, dort scheint der Weg besser.

Ich war über die starke Strömung im Kanal (in Richtung Schleuse Üfingen, ca. 1 km entfernt) am kleinen Anlegesteg erstaunt, wohl 3 … 4 km/h, das hat die Oker bei Braunschweig (beispielsweise am Theater) normalerweise nicht. Strömte das Wasser zum Auffüllen der Schleusenkammer? Lt. Wikipedia hat die Schleuse keine Sparbecken! Ich war noch nie mit dem Boot auf dem Stichkanal unterwegs.

Den Rückweg fuhr ich ich, Anweisungen aus dem Rucksack ignorierend, ab Punkt 6 abweichend von der Planung westlich am Ellernbruchsee vorbei über Groß Gleidingen, Timmerlah (wo immer noch Wahlplakate hingen) und von dort dann über den Schülerweg-Feldweg zurück nach Hause.

Kalt, mangels Sonne nicht wirklich schön, aber auch nicht schlecht!

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Knisternde Hochspannungsleitungs-Isolatoren

Heute Morgen auf meiner kleinen Vorfrühstücksrunde  durch den Hochspannungspark hörte ich die Isolatoren dieses Masts vernehmlich zischen/summen/knistern — Koronoaentladungen? Immer, wenn man sie braucht, hat man keine Koronakamera dabei … .

Nach meiner vagen Erinnerung ist jedenfalls seeehr lange her (40 Jahre?), dass ich im Ausland (Frankreich?) bei Spaziergängen im Nieselregen in Campingplatz-Nähe das ähnlich vernehmlich hörte.


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31.10. ist Wüstenrottag …

… und Hansi ist anscheinend Bausparer⁉

Für bessere Fotos fehlt es mir …

… an Talent, Geduld, Ausrüstung.

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Jedenfalls wetzt eines „unserer“ Eichhörnchen seit ein paar Tagen wie wild in den Bäumen vor meinem Bürofenster hin und her, scheint einen Kobel auf dem Stumpf der im vorigen Jahr verstümmelten Linde zu bauen. Das Hörnchen wirkt irgendwie in Eile, bleibt aber vorsichtig. Obwohl die Eichhörnchen sonst auch mal eine Walnuss vom Balkon holen, selbst wenn wir dort sitzen, beobachtete es mich beim Fotografieren aus dem Treppenhausfenster misstrauisch, schien zu überlegen, ob es klug ist, den Ort des Kobels preiszugeben.

Einige Krähen schienen auch Pläne dort zu haben? Jedenfalls begleiteten mehrere die Kobel-Bauarbeiten neulich mit aufgeregtem, anhaltendem und lautstarken Gezeter.

 

 


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Tierisch Natur-nah leben wir hier …

Kaninchen (Marie-Claire) und Igelchen vor dem Küchenfenster, das war eine drollige Begegnung.

Unsere Wohnzimmerspinne hält sich am liebsten in der vom Durchgangsrohr beheizten Wohnzimmerdecken-Ecke auf, was für ein Zufall, dass er dann auch noch Ecki heißt 😉. Wir lassen ihn gewähren, weil er uns bei der Mücken-Bekämpfung half und auch die eine oder andere lästige Fliege aus dem Verkehr zieht.

Für unsere Eichhörnchen haben wir eine offenbar Krähen-sichere Walnuss-Abholstation gebaut, ich finde Krähen zwar faszinierend, möchte hier aber keinen Schwarm am Haus haben. „Hansi“ suchte heute intensiv den Balkon ab, wo er seine Walnuss, die er aus dem Balkonkasten gefischt hatte, verstecken kann — er entschied sich, nachdem er unter anderem den Balkontomaten-Blumentopf verworfen hatte, für einen Blumenkasten auf dem Boden. Mit der 2. Nuss zog er dann davon. Und kaum hing der neue Angebots-Meisenknödel, den Martina gekauft hat, schon hibbelte ein halbes Dutzend Kohl- und Blaumeisen dort herum. Nun müssen wir immer etwas Rücksicht auf die schreckhaften Vögel nehmen, die Wohnungsquerlüftung verschoben wir heute Abend für ein paar Minuten, um das Rotkehlchen am Knödel nicht mit dem Öffnen der Balkontür zu verschrecken. Toll!


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Urban Wildnis-Packrafting BS — Watenbüttel — BS 🛶

neudeutsch vollständig -🚏🛶🧗🛶🧗🛶🚏🚋 — Paddeltour wird dem komplexen Geschehen nicht wirklich gerecht  😉

Schöne Fahrt war das! Aber dass ich am nächsten Tag einen Muskelkater in den Beinen hatte … .

Jedenfalls empfahl mir Martina am Sonntag Abend der Landtagswahl, mich für die gute Arbeit als Wahlhelfer am folgenden Tag mit einer Schönwetter-Paddeltour (Die letzten Schönen Tage im Herbst) zu belohnen. Ich entschied mich für eine Sonnenaufgangsfahrt von Braunschweig nach Watenbüttel, 06:24 Uhr saß ich in der Buslinie 443 zur Hohetorbrücke, pumpte bei Stockefinsternis unter spektakulärem Sternhimmel den Twist auf, und so grob mit Beginn der Bürgerlichen Dämmerung schob ich den Twist ins Wasser.

Der Sonnenaufgang auf dem Wasser war dann weniger spektakulär als erhofft, wohl auch, weil man im Boot auf dem Bach recht tief sitzt und den Horizont nicht im Blick hat. Toll war es trotzdem.

Im folgenden Bildergalerie ohne Extra-Erläuterung, in der Regel folgt auf ein Hindernis-Photo ein Photo mit den Koordinaten des Hindernisses. Ich habe aber bei weitem nicht alle fotografiert, ich schätze, ich musste 15 … 20 Hindernisse meistern; drunter durch, drüber weg, mittendurch, selten seitlich vorbei — 2x mit Umtragung. Meistens musste ich mit dem Boot über den Baum (gar durch die Baumkrone) kraxeln, man kommt meistens nicht ohne weiteres aus dem Bach. Das Ufer ist steil und glitschig oder bröckelig, oben warten mannshohe Brennnesseln und/oder Dornenbüsche auf einen … .

Chronologische Ansicht der Galerie im Betrachter: nach rechts klicken:

Für Otto Durchschnittserbauungspaddler ist das jedenfalls nichts, ich hatte eine Strecke von ca. 100m, auf der ein baum nach dem anderen direkt hintereinander in der Oker lag. Der Abschnitt zwischen Ölper und Watenbüttel ist seit Sturm Xavier eher unpassierbar. Aber mit dem Twist war es auch ein toller Spaß.

Nach der Fahrt Boot wieder verpackt, zum Bus gegangen, 5 Minuten gewartet, und ab ging’s per ÖPNV heimwärts.

Ich habe richtig lust, dieses Jahr noch einmal (mindestens) zu Paddeln — dann aber vielleicht doch eine weniger anstrengende Tour. Wird ja auch schon früh Dunkel 🙂

 


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Wanderung bei Bad Salzdetfurth 🚶

Mit etwas Verspätung kam ich am Mitfahr-Treffpunkt an, schnell alle Ausrüstung im Wagen verstaut, und los ging es. Carsten’s Navi behauptete unterwegs mit sonorer Stimme, wir würden gerade den Luftkurort Bad Deckenstedt passieren, führte uns ansonsten aber souverän ans Ziel, dem Kulturbahnhof in Bad Salzdetfurth. Wir kamen trotz der Dauerbaustelle auf der A39 mit reichlich Zeitreserve dort an.  Auf den letzten Kilometern bekamen wir anlässlich des Nieselregens Wetterbedenken, die sich für den Vormittag aber als weitgehend unbegründet erweisen sollten.

Die übrigen trudelten auch bald ein, und nach kurzer Diskussion an der Info-Tafel entschieden wir uns für Rundweg 8.

Der mutete uns gleich zu Anfang seine Steigungsetappe zu, ich litt offenbar unter Höhen-Sauerstoffmangel, faselte von einem Ort bei Braunschweig mit „O“, wo man zum Paddeln in die Schunter  steigen und vorzügliche Pizza bestellen kann … . Wir alle sahen aus Stein gemeißelte Widder, die sich dann doch plötzlich bewegten. Auf dem Weg zum ersten Päuschen bei er Schutzhütte an der MatsenbornQuelle, die den Gehlenbach speist (oder war es doch hinterher), begegnete uns ein bergauffahrender Mountainbike-Fahrer, der irgendetwas von Hunde-Leinenpflicht (so halb an uns, halb vor sich hin) quatschte, ich widerstand der Versuchung, ihn auf Mountainbikefahrer-Maulkorb-Pflicht anzusprechen.

Wir kamen auch an vielen Esskastanien vorbei, Arnulf machte mir 2 Navigations-Apps (eine davon Wanderrouten-tauglich, die andere mit Offline-Kartenmaterial)  schmackhaft, die Pilzsammler schauten interessiert links und rechts in den Wald.

Dann war es auch schon Zeit für einen Mittagssnack, in der Hoffnung auf etwas Sonnenschein verließen wir den Rundweg ein Stück und ließen uns am Parkplatz nahe des Söhrer Forsthauses nieder. Die einen mümmelten einfach ein vorbereitetes Pausenbrot, Detrins Frischtheke wurde aufgebaut, Arnulf und Moni studierten die Gegend, blickten zum Rottsberg.

Obwohl wir frisch gestärkt waren, gelang es uns auf dem weiteren Weg nur mit Mühe, einen Wanderer am Rollator zu überholen, und auch das wohl nur, weil sein luftbereifter Gelände-Rollator noch in Arbeit ist. Weitere Steilanstiege blieben uns erspart, dafür mussten wir bei immer stärker werdendem Regen einige Wilderness Challenge Geländehindernisse (Pfützen, von Reitern und wohl auch Mointainbikern liebevoll gestaltet) überwinden, so dass wir  uns beim Verlassen des Waldes wieder ein Päuschen verdient hatten.

Wegen des nun doch schon etwas lästigen Regens warf ich den Regenponcho über, bevor es weiter ging. Einige von uns (ich) hatten zunächst einige Orientierungsprobleme, bevor wir uns auf der Wanderkarte am Parkplatz wieder ortskundig gemacht hatten. Auf dem Weg über das freie Feld sahen wir eine Gedenksäule zu irgendeinem Landtags-Ereignis im 13. Jahrhundert, im Internet konnte ich nichts darüber finden, habe sie trotzdem schon mal bei OSM eingetragen.

Dank der durchgehend sehr guten Weg-Ausschilderung fanden wir Bad Salzdetfurth problemlos wieder, entschlossen uns dort, doch noch mal einzukehren.

Dort waren wir

Katrin bat, während des Essens nicht fotografiert zu werden, so das ihr Gesichtsausdruck beim Anblick der bestellten Erbsensuppe der Nachwelt nicht als Photo erhalten ist, ich versuche es mal mit einer Beschreibung: „😀🤗😂😃😍😄😋“! Wir waren alle zufrieden, das Café hat ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis.

Drinnen war es — dem Rentner-Kurort geschuldet — mollig warm, anschließend war ich jedenfalls ordentlich träge. Kurz vor dem Kulturbahnhof verabschiedeten wir uns und fuhren in verschiedene Himmelsrichtungen wieder heimwärts.

Als wir bei Tina und Carsten ankahmen regnete es mal wieder etwas mehr, ich hatte aber keine Lust, den Poncho noch mal herauszukramen, radelte die 3 km ohne Regenschutz nach Hause.

Track – Screenshot

Das war schön. Der Wanderweg ist — besonders jetzt im Herbst und bei eher trüben Wetter — ohne besondere Reize und Sehenswürdigkeiten, aber für einen halbwegs unanstrengenden Rund-Spaziergang war er prima. Ein Vorteil der Gegend ist die sehr gute Ausschilderung der Wege, und dass es dort sehr viele Wanderwege gibt, man kann leicht eine Extraschleife einfügen oder eine Abkürzung wählen. Und der Weg ist mir gut bekommen, die Woche über hatten mich die Knie etwas geplagt, nach der Wanderung sind die Schmerzen erst mal wieder wie weggeblasen. Nächstes mal gehen wir dann wieder irgendeinen Kammweg mit elephantastischer Aussicht.

Track zur Tour: 15,60 km — Gesamtzeit 5:11:40 h — 3 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit (incl. Pausen).

 

 


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Rosskastanien-Miniermotten-Bekämpfung in der Weststadt – Tag 1 🌳

Nachdem ich versucht hatte, via Blog (nebenan.de habe ich anscheinend vergessen?)  Mitstreiter zu finden und mir neulich beim NABU auch schon rote Sammelsäcke für die  Kastanienlaub-Sammel-Kampagne geholt hatte, war heute mein erster Einsatz. Da ich noch nicht weiß, wie weit meine Begeisterung trägt, habe ich erst bei Thomas Philipps den billigsten Plastik-Laubrechen (4,99 €), den sie hatten, erstanden, und heute Nachmittag zog ich dann mit 15 Sammelbeuteln im Rucksack und dem Rechen los zu meiner Patenkastanie.

Es ist ziemlich verrückt, obwohl sie als einzige richtige Rosskastanie in der Gegend (Baum 310) tatsächlich den deutlich stärksten Befall zeigte, ist sie nun der Baum mit noch dem meisten (braunen) Laub. Aber es lag auch schon eine Menge Laub unten, und man kann ja auch nicht sortenrein sammeln, es gelangte auch jede Menge Ahorn- und sonstiges -Laub in meine zusammengefegten Haufen.

Die Anstrengung habe ich deutlich unterschätzt, nachdem ich (allein) das lose Laub (es liegt auch eine Menge auf der Baumscheibe, aber man bekommt es nicht mit erträglicher Anstrengung dort ʼraus)  in 3 Säcke gepackt hatte, war ich ganz schön nassgeschwitzt. Ein Problem ist auch, dass man dann dort mit seinen 3 blöden Säcken steht, unglaublich, wie sich 400m ziehen, wenn man einen Rechen und 3 volle Laubsäcke tragen muss.

Pilze im Garten

Dann erfreute ich mich noch kurz an der Pilzfamilie im Garten, anschließen Füßehochlegen!

Mal sehen, wann ich wieder Lust zu weiterer Miniermotten-Bekämpfung habe.