RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Mein Eselsbrücken-Telefonnummerngedächtnis

Vor sehr vielen Jahren war ich mal für einige Zeit Akaflieger, und eine der Erinnerungen an diese Zeit war die Telefonnummer des Büros der Segelflugzeughalle auf dem Flugplatz — da ein  Mitflieger so einen schönen Merkspruch hatte:

Ihr Mädels solltet Euch nicht scheu’n,
wählt drei neun eins, zwo sechs, vier neun!

Also heute endlich mal die Nummer angerufen (da TU mit einem „Forschungsauftrag“ drohte), und es meldet sich — das Institut für Fahrzeugtechnik der TU Braunschweig.

Gedächtnislücke? Nee – laut Kontaktseite ist die Akaflieg-Nummer nun 355177, das reimt sich ja auf ü-ber-haupt-nichts! Hab‘ ich mir die Rufnummer vergeblich gemerkt :-/

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Wandertraining

Hündin Santa hat sich freundlicher Weise bereit erklärt, mit mir eine wöchentliche Trainingsrunde zu drehen, damit ich bei den Wanderungen im Freundeskreis (nächste am kommenden Sonntag) nicht immer gar so auffällig hinterher hechele.

Ohne diese praktischen Treckerspuren hätte ich das Abendessen verpasst. Erst hatte ich etwas Sorge dass es auf einmal mitten im Acker nicht weiter geht, aber wir kamen tatsächlich mit strikter Spurnutzung ‚rüber. Stellenweise war die Gerste auch doppelt so hoch – Santa ertrug es mit Fassung (außer, als sie gern einigen Krähen hinterher gejagt wäre).

Track zum Spaziergang


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WDS

Auf Einladung von Susanne und Michael verbrachten wir ein verlängertes Pfingstwochenende mit ihnen in Nordseenähe. Anreise war bis auf sehr verspätete Abfahrt (Treppenreinigungsdienst …) problemlos, an diesem Tag haben wir nichts mehr (außer Michael und ich einen kleinen Spaziergang durch die Nachbarstraßen) unternommen, abends gab es Spargel, den Susanne noch aus der Heimat (?) mitgebracht hatte.

Deich- und Büsumspaziergang (15.05.16)

Bei ganz passablem Wetter unternahm ich mit Michael nach dem Frühstück einen kleinen Deichspaziergang bei Hedwigskoog (Anreise mit dem Auto), wir sahen weiße und schwarze Schafe, eine norwegische Tonne, uvam.

Nachmittags Einkaufsbummel in Büsum, Fischbrötchenstärkung, Martina erstand im Schuh-Outlet ein paar Hausschuhe auf Vorrat. Dann Fußgängerzone mit Amadeus- (und anderem) -Eis.

Erkundung der Gegend (16.05.16)

Mit Michael Paddlerevier-Erkundungs-Rundfahrt durch Gegenden, die er bisher auch noch nicht gesehen hatte. Besonders faszinierend: Neuer Hafen Meldorf mit Surfsee. Bummel durch  Außenanlagen des NABU-Infozentrums, propagierten Sanddorn sahen wir, Feldhasen eher nicht. Dann zur Stärkung Krabbenbrötchen, Krabben laut Verkäufer-Ehrenwort nicht in Marokko gepult.

Nachmittags: Gefaulenzt, Hot-Spot-Internet-Zugang für’s PAD über Martinas Smartphone ausprobiert und sonst noch allerlei Zeitvertreib.

Paddeltour (17.05.16)

Startpunkt

Startpunkt

Endlich, erste Fahrt im Junior dieses Jahr! Michael hatte Rücken und auch kein Boot, so fuhr ich allein los. Nach unseren Erkundungen vom Vortag war  Startpunkt der Bootstour die Brücke über den Warwerorter Kanal nahe Friedrichgabekoog.

Falls jemand die Tour nachfahren möchte mache er sich bitte mit den Befahrungsregeln vertraut, mehr dazu im Folgenden und Kommentaren!

Auf beiden Seiten der Brücke gibt es jeweils eine komfortable Treppe  zum Bach, Einstieg ist also problemlos. Dieses Teilstück ist überwiegend eher reizlos, man fährt in einem Tief eingeschnittenen Kanal, schaut auf die steile, mit Gras bewachsene Uferböschung; immerhin lassen sich gelegentlich einige Schafe blicken. Es war windig, einen Schauer wetterte ich unter dem Fahrradponcho ab.

Schon nach ca. 2 km ist „Ende Gelände“, ein Wehr versperrt die Weiterfahrt. Wie man auf dem Photo sieht kommt man aber leicht aus dem Wasser. Der Weg führt an stinkenden Gülletankks vorbei, eine Treppe hoch zum Deichfuß. Dort das übliche “ … auf eigene Gefahr, kein Winterdienst …“-Schild! Mehr als der fehlende Winterdienst störte mich der Stacheldraht- + Elektrozaun quer über die Treppe zur Deichkrone, wegen der heftigen Böen hatte ich etwas Angst um meinen Schlauchkajak. Oben genoss ich den Ausblick (auch auf umfangreiche Erdarbeiten, wird dort der Golfplatz erweitert?) nur kurz und ging weiter. Unten versperrt ein abgeschlossenes, aber überkletterfreundliches Stahlrohr-Gatter den Weg, ich beschloss, drüber zu steigen statt irgendwo zu klingeln und um Auslass zu bitten. Gut 20m(?) hinter den Wehrbauten sieht man auf der Parkplatzseite deutlich einen offensichtlich regelmäßig genutzten Trampelpfad vom gepflegten Rasen zum Kanal herunter, dort kann man gut wieder einsteigen. Auf der nahen Brücke winkten mir noch 2 Golfer zu, dann war ich wieder allein.

Es wurde immer wolkiger und stürmischer, aber die Landschaft wurde im Rahmen der Möglichkeiten (Gras, alle paar Kilometer ein Busch oder ein Schaaf) interessanter. Ziemlich am Ende des Golfplatzes (hier oder hier?) sah ich noch einen mit großem Schild auffällig ausgewiesenen Panorama-Aussichtspunkt, ein 5m x 5m 20 cm hoch aufgeschütteter Hügel.

Der Wind nahm weiter zu, allmählich wurde es schwierig, bei einem Schauer den Poncho überzustülpen.

Außer wolkenverhangenen Wianen, Vogelschwärmen (meistens wohl Gänse), einem Düker, den unvermeidlichen Schafen auf großer Wiese sah ich nun auch gelegentlich Rinder und sogar Konik-(Wild-)Pferde. Insgesamt ist die Aussicht natürlich weniger vielfältig als beispielsweise beim Paddeln auf der Oker, aber zur Abwechslung schon interessant. Ein SUP-Paddler sähe womöglich viel mehr?!?

Die Orientierung ist gar nicht so einfach, eine klare Fließrichtung gibt es nicht, immer wieder zweigen größere und kleinere Gewässer — bei denen oft nicht gleich ersichtlich ist, wie weit das führt — ab. Etwas Vorbereitung und noch besser eine Karte sind vorteilhaft. Ich hatte mir für meinen Tracker extra hier einen Wegpunkt gesetzt, auf den ein Pfeil auf dem Tracker-Display zeigt. Da ich der Anzeige einmla fälschlich misstraute, machte ich einen kleinen Abstecher in einen Seitenarm im Wöhrdener Loch. Welche Funktion die orange Tonne wohl hat? für eine Mülltonne etwas zu abgelegen, für eine technische Einrichtung doch etwas zu schief …

Und es wurde immer noch windiger, allmählich war ich so nass, dass die Benutzung des Ponchos sinnlos schien — paddelnass.

NSG

NSG

Hier zeigte sich, dass ich mich wohl trotz sorgfältiger vorbereitung streckenweise auf verbotenem Terrain bewegt hatte – Naturschutzgebiet …. . Ich werde versuchen, mit dem DKV zusammen die Befahrungsregeln zu vervollständigen. Irgendwie ist das Schild aus einem Scherzartikelladen? Wenn schon jegwedes Betreten verboten ist muss doch Camping, Lagerfeuer usw. nicht noch mal extra abgehandelt werden?!?

Hinter der Brücke sah ich eine größere Uferschwalbenkolonie.

Mit zunehmend westlicherem Kurs kam der immer noch weiter auffrischende Wind zunächst von der Seite, dann immer  vorlicher, und  ich wurde noch nasser (was ich kaum noch für möglich gehalten hätte). Immerhin tauchten am Horizont nun Wattwurm und bald darauf die Hafenanlagen des Yachthafens Meldorf auf, das Ziel der Tour kam in Sicht.

Mit der Einfahrt in den Speicherkoog (habe ich die Miele überhaupt erreicht? Wo ist da eine Grenze?) wurde es dann einigermaßen anstrengend, steifer Wind und Wellen von vorn, aber nasser konnte ich nicht mehr werden 🙂

Mit dem einzigen Surfer dort kam ich nicht ins Gehege, und nach einiger Zeit lief der Twist nur wenige Meter vom Ufer entfernt auf Grund.

Vor dem Einpacken zippte ich noch das rechte Hosenbein zum Auswringen ab, für das Rechte ersparte ich mir die Mühe, sah lieber zu, dass ich das Boot und die Ausrüstung verpackt bekam.

Dann ab zur Straße (den Gedanken, mich dort noch mit einem Heißgetränk zu stärken, hatte ich verworfen), Daumen ʼraus. Der allererste Wagen hielt und nahm mich mit. Schnell zeigte sich, dass der freundliche Mitnehmer ein Kältebauer auf dem Weg zu einer Baustelle war —  wer hätte es gedacht, zum Bauernhof in Friedrichsgabekoog, direkt dort wo mein Auto stand. Also manchmal … . Mein freundlicher Fahrer fuhr mich direkt zum Auto, schnell das Boot in den Kofferraum geworfen, Heizung volle Pulle (allmählich war mir doch etwas kühl geworden) und „ab nach Hause“.

160517_020_FriesenHumor_Paddeltour_WDS

Dithmarschener Humor?

Nach 2 Tees und Dusche (alles: heiß!) war mir wieder warm. Abends (Michael hat sich noch die Haare schön machen lassen)  dann Stärkung „beim Griechen“ im Rhodos in Heide, wir finden es sehr empfehlenswert. Anschließend sahen wir noch ein Beispiel für den skurrilen Humor der Leute dort – oder hatte nur zu viel Küstennebel die Handwerksarbeiten behindert?

Abends dann noch ein völlig neuer Eindruck der Gegend, der Himmel war klar, der Wind eingeschlafen, ich sah Fledermäuse und hörte Vögel zwitschern, klang irgendwie anders als Zuhause.

Track zur Tour

Molenspaziergang (17.05.16)

Nach ausgiebigem Balkontest mit strahlendem Sonnenschein noch mal ein Büsumbesuch. Martina spazierte tapfer bis zum Ende der Mole (Susanne schlenderte durch die Fußgängerzone), von wo aus ich vergeblich versuchte, den Meldorfer Hafen durch den Dunst zu entdecken. Der Tonnenleger Amrumbank, den wir im Ort (vermutlich beim Aufnehmen von Tonnen beim Bauhof) beobachteten, wurde bei einem ehemaligen Kunden (wir haben den Rauchmelderverkauf vor einigen Jahren eingestellt) gebaut.

Lachmöwe im Prachtkleid. Bild aus Wikipedia, Lizenz Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication

Während die anderen auf der Aussichtstreppe ein Eis mit Hafenblick verspeisten suchte ich im Schatten des Hochwasser-Gedenkmasts Schutz vor der brennenden Sonne — mein rechtes Ohrläppchen hatte nicht mehr mit dahinter gepasst und brannte etwas an. Wir waren so bräsig, dass es uns nicht gelang, die allgegenwärtigen Lachmöwen als solche zu bestimmen. Auf dem Rückweg zum Parkplatz war auf dem Kinderspielplatz (ich konnte keine Altersbeschränkung entdecken) endlich mal der schräge Drehteller für mich frei. Drauf- und In-Gang-Kommen ist einfach, aber herunter …

Bei Susanne & Michael gab’s zur Stärkung noch eine ordentliche Portion Nudeln, dann ging es ab nach Hause. Weg war frei, Martina fand die Stellung der Sprit-Vorratsanzeige sehr bedenklich, so dass ich mich überreden ließ, in Bergen gleich die erste, teuerste Shell-Takstelle zu nehmen, obwohl nach meiner Berechnung (bei Tankung bestätigt) das Benzin auch noch bis Celle gereicht hätte.

Kaninchen, Eichhörnchen, selbst Fledermäuse schliefen schon, als wir daheim ankamen, wir taten ihnen ohne langes Nachdenken gleich.

War sonst noch etwas?

Martina fand, dass Büsum möglicherweise die Welt-Hauptstadt der „Trümmermärkte“ (ihr Sammelbegriff, für Jawoll, Wiglo, Schau und Klau, … usw.) ist.


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Invasion der Krabbeltiere

Gestern abend sah ich

diese Armee bei Vorbereitungen, unser Haus zu erobern.

Welche Art ist das — Schwarze Wegameise?

Oder eine andere Art, und sind die dann geschützt? Können wir die Lästlinge vergraulen oder müssen wir doch zur chemischen Keule greifen?


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Die vergangenen Tage

Vor ein paar Tagen sah ich einen Konflikt zwischen den Gewerkschaftstauben,  die ihr Nest ausgerechnet in der wichtigsten Astgabel des Eichhörnchen-Highways bauen, und diversen Eichhörnchen, die da gern durch wollten (und dabei natürlich immer auch gleich mal nachsehen, ob da schon ein Frühstücksei für sie bereit liegt …). Seit ein paar Tagen sehen wir auch regelmäßig Stare mit irgendetwas Essbaren im Schnabel immer dieselbe Stelle in Dachhöhe anfliegen, da scheint ein Nest zu sein. Weiterlesen