RainerSeiner

Privates von Rainer B.


Ein Kommentar

Meine erste Stadtbezirksrats-Sitzung (als Zuschauer)

Frankfurter Stimmzettel, Bild aus Wikipedia, Lizenz Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

Seit Montag bin ich nun staatlich geschulter Wahlhelfer — erster Einsatz Kommunalwahl am 11.09.2016. Das wird sicher spannend, bei unserem Testeinsatz bei der Schulung mit wenigen Stimmen für wenige Kandidaten von wenigen Parteien hatten wir erst mal ganz schön zu knabbern, ehe alle Fehlervermeidungsstrategien wie  „Nie Haufen durcheinanderbringen“, „immer klare Ansage machen“ und sonstige Regeln verinnerlicht hatten. Und uns geht es ja noch gut, mit 3 Kommunalwahlstimmen / Wähler. In Hessen hat jeder Wähler so viele Stimmen wie es Sitze im Gremium gibt, in einer Stadt wie Frankfurtsind das 93 Stimmen. Da muss der Wähler in der Kabine sorgfältig nachzählen, damit er nicht durch eine 94. Stimme versehentlich seinen Stimmzettel ungültig gemacht hat, und die Wahlhelfer müssen das natürlich auch mit großer Sorgfalt nachzählen. Wer denkt sich eigentlich eine solche Sch…. aus? Andererseits, sie hätten ja auch noch Stimmenbruchteile zulassen können („ich gebe dem Müller-Meier mal 2,77“) … .

Demnächst soll ich Kommunal-wählen, kenne hier keinen vom Stadtbezirksrat, also habe ich gestern mal interessehalber eine Bezirksratssitzung (Stadtbezirk 221 Weststadt) besucht. Die Tagesordnung ist weitgehend Sensations-frei, immerhin weiß ich nun, dass wir in den nächsten Sommerferien keine Straßenbahnanbindung haben werden (Gleiserneuerung), der Bezirksbürgermeister das diesjährige Drachenfest mit gut 200,– € aus seinem Etat bezuschusst, es dieses Jahr nur 1x Pony-Reiten für Kinder geben wird, da sich der Veranstalter bei der ersten Veranstaltung über Verabredungen und Auflagen hinwegsetzte, auch viele andere die Ampelschaltungslogik in der Weststadt für „so etwas von 1960er Jahre“ halten, und zig andere Dinge mehr. Schon interessant! Und warum die Waldorf-Schulen so heißen habe ich auch gelernt.

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Spaß mit edeka-mobil.de

Eine schon recht betagte Verwandte mit Prepayed-Karte bei o.g. Anbieter (seit Ende 2013)  musste aus heiterem Himmel feststellen, dass ihre Handy-Rufnummer plötzlich die Ansage „Die gewählte Rufnummer ist nicht vergeben“-Absagen bei Anrufern verursacht. Auf meine Kontaktformular-Anfrage erfuhr ich:

> Bedauerlicherweise müssen wir feststellen, dass Sie nicht als
> Karteninhaber der angegebenen Rufnummer registriert sind. Bitte
> wenden Sie sich direkt an den Karteninhaber, um Auskünfte 
> bezüglich des Vertragsverhältnis zu erhalten.

Eventuell so ein Fall?

Trotz der Traumnote 10.0 für Datenschutz wird meine Verwandte zukünftig bei einem anderen Anbieter handyfonieren 😉


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