RainerSeiner

Privates von Rainer B.


3 Kommentare

Bezirksratssitzung Stadtbezirk 221 (Weststadt), April 2017

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageWegen vorher noch zu klärender Familienangelegenheiten kamen wir dieses mal ½ Stunde zu spät, gerade rechtzeitig zur Erörterung der Anträge. Weiterlesen

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Bezirksratssitzung März 2017

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageMeistens verlaufen die Sitzungen unspektakulär, ich hatte  das Gefühl,  dass sich die Bezirksratsmitglieder wirklich bemühen, die Arbeit in den Vordergrund zu stellen, nicht Parteipolitik.

Die letzten Male war ich immer unvorbereitet dort, dieses Mal hatte ich die Aktenmappe vorher gelesen, was die Angelegenheit etwas langweiliger macht.

Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Bezirksratssitzung

Group Of Blue People Seated And Holding A Meeting At A Large U Shaped Conference Table Clipart Illustration ImageAm Mittwoch waren wir wieder als Zuschauer zur Bezirksratssitzung, man erfährt so allerlei über die Vorgänge im Stadtbezirk.

Verhandelt wurde, nachdem wir vom Bezirksbürgermeister persönlich mit Handschlag begrüßt worden waren, unter anderem:

  1. Abriss und Neubau des Einkaufszentrums Rheinring/Elbestraße: Das alte Gebäude wird abgerissen, da anscheinend ungeeignet für heutige Bedürfnisse, Neubau soll als Besuchermagnet einen Vollsortimenter-Supermarkt mit 1500 m² bekommen. Der alte Schuppen war wirklich arg verkommen, und ein ansässiger Friseur schilderte (obwohl eigentlich in der Sitzungsunterbrechung nur Zuschauer-Fragen zulässig waren) eindringlich seine wirtschaftlichen Nöte, die sich aus dem unfreundlichen Ambiente und der nun schon 8 Jahre dauernden Entscheidungsfindung ergeben haben. Andere äußerten Besorgnis über Parkplatzmangel und eingeschränkte Aussicht durch zukünftigen Neubau. Meine ungeäußerte Sorge: Braucht man wirklich einen so gigantischen Laden dort? Ich habe meine Zweifel, allerdings wird sich heutzutage kaum ein Pächter für einen 100m²-Laden finden.
  2. Fußgängerüberweg am Lehmanger/Neckarstraße: Für Fußgänger und Schüler gefordert,  hat wohl mangels Nutzerzahl kaum Aussicht auf Realisierung
  3. Benennung von zwei Vertretern für den Mobilitätsbeirat der Braunschweiger Verkehrs-GmbH: 2 Ratsmitglieder werden zukünftig die Interessen der Weststadt bei dortigen Planungen vertreten
  4. Ampelanlage Elbestraße/Alsterplatz, immer wieder wurden angebliche Fehlfunktionen reklamiert; Ortstermin hat ergeben, dass die Ampelanlage dort schon in Ordnung  (eigentlich sogar ein wohl durchdachtes technisches Wunderwerk) ist, die Passanten aber zu doof – aus jahrzehntelanger Gewohnheit drücken sie den Anforderungsknopf nicht 😉
    Idee des Bezirksbürgermeisters: Bedienungsanleitung ins Stadtteilblättchen.
  5. Einrichtung einer Freiwilligen Feuerwehr in der Weststadt: wird weiter verfolgt – es ist wirklich peinlich, dass das Nachbardorf eine hat, die mehrfach so bevölkerungsreiche Weststadt aber nicht. Aber wie läuft das eigentlich? Die Verwaltung beschließt eine freiwillige Feuerwehr, und schon strömen die Freiwilligen in Scharen?
  6. Fehlender Wetterschutz für die wartenden Fahrgäste an der Bushaltestelle Isarstraße – noch keine Antwort seitens der Verwaltung
  7. ÖPNV mit der Buslinie 443 (Martinas Lieblingslied) an den Haltestellen zwischen Donauknoten bis Hebbelstraße sollte auch an Sonn- und Feiertagen fahren: Von Verwaltung mangels Bedarf und wegen vieler Alternativen abgelehnt.
  8. Das Vandalismus zum Opfer gefallene Weststadt-Willkommensschild wird mit Raschelspendengeld an einem sichereren Ort wieder aufgebaut.

Anschließend: Fragen der Zuschauer. Es ist wirklich schlimm, wie wenige Zuschauer mit dem Konzept Frage vertraut sind; die meisten denken, sie sollten sich mal ordentlich ihre Frustration vom Leibe reden (obwohl der Friseursbericht weiter oben schon ganz interessant war).

Ich hörte von einer schönen Veranstaltung.

Beim nächsten mal werden wir (wenn möglich) wieder dabei sein.

 


Ein Kommentar

Meine erste Stadtbezirksrats-Sitzung (als Zuschauer)

Frankfurter Stimmzettel, Bild aus Wikipedia, Lizenz Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0 International

Seit Montag bin ich nun staatlich geschulter Wahlhelfer — erster Einsatz Kommunalwahl am 11.09.2016. Das wird sicher spannend, bei unserem Testeinsatz bei der Schulung mit wenigen Stimmen für wenige Kandidaten von wenigen Parteien hatten wir erst mal ganz schön zu knabbern, ehe alle Fehlervermeidungsstrategien wie  „Nie Haufen durcheinanderbringen“, „immer klare Ansage machen“ und sonstige Regeln verinnerlicht hatten. Und uns geht es ja noch gut, mit 3 Kommunalwahlstimmen / Wähler. In Hessen hat jeder Wähler so viele Stimmen wie es Sitze im Gremium gibt, in einer Stadt wie Frankfurtsind das 93 Stimmen. Da muss der Wähler in der Kabine sorgfältig nachzählen, damit er nicht durch eine 94. Stimme versehentlich seinen Stimmzettel ungültig gemacht hat, und die Wahlhelfer müssen das natürlich auch mit großer Sorgfalt nachzählen. Wer denkt sich eigentlich eine solche Sch…. aus? Andererseits, sie hätten ja auch noch Stimmenbruchteile zulassen können („ich gebe dem Müller-Meier mal 2,77“) … .

Demnächst soll ich Kommunal-wählen, kenne hier keinen vom Stadtbezirksrat, also habe ich gestern mal interessehalber eine Bezirksratssitzung (Stadtbezirk 221 Weststadt) besucht. Die Tagesordnung ist weitgehend Sensations-frei, immerhin weiß ich nun, dass wir in den nächsten Sommerferien keine Straßenbahnanbindung haben werden (Gleiserneuerung), der Bezirksbürgermeister das diesjährige Drachenfest mit gut 200,– € aus seinem Etat bezuschusst, es dieses Jahr nur 1x Pony-Reiten für Kinder geben wird, da sich der Veranstalter bei der ersten Veranstaltung über Verabredungen und Auflagen hinwegsetzte, auch viele andere die Ampelschaltungslogik in der Weststadt für „so etwas von 1960er Jahre“ halten, und zig andere Dinge mehr. Schon interessant! Und warum die Waldorf-Schulen so heißen habe ich auch gelernt.