RainerSeiner

Privates von Rainer B.


Hinterlasse einen Kommentar

Fahrradtour nach Thiede

Ich will 3x die Woche ein Sportpensum, das 30km auf dem Hometrainer entspricht, in der Natur „leisten“, als flotter Hundespaziergang, mit dem Fahrrad durch die Gegend stromern, oder so ähnlich.

Samstag hatte ich mir das hier als Idee ausgeguckt, und diese Tour ist beim Versuch, das auf möglichst vielen Feldwegen nachzufahren, heraus gekommen.

Los ging es im viel zu kleinen Fahrradkeller, sofort Spießrutenlauf durch den Mückenschwarm hinter der Ausgangstür, weiter auf zunächst bekannten Pfaden.

(Zu) Wenig Platz im Fahrradkeller

Brücke über den …

… ganz schön zugewachsenen …

___________________________________________________________________

Wohin geht das?

Habe ich nun Dunkelheit oder Wintereinbruch verpasst? Diese Tür hier war abgeschlossen

Lebensgefahr …

________________________________________________________________________

… auf Weiden und einer urwüchsigen Kräuterwiese. Endstation!

… vorbei an einem Regenrückhaltebecken

Den abgerissenen Leitpfosten habe ich auf mitreden.de gemeldet.

Irgend wo dort habe ich auch zwei wohl noch nicht ganz reife Äpfel von einem Baum an der Straße gepflückt und für Zuhause eingepackt — ob Martina die mitisst? Nach einer Runde durch den Ort ging es weiter Richtung Thiede, wobei mehr als einmal ein zunächst gut ausgebauter Feld-Fahrweg als morastige Wiesensackgasse endete. Ich hatte mir als Schnapsidee-Ziel Gemüsekauf bei Netto (ich fragte mich durch) und Genuss einer dort erstandenen Buttermilch beim alten Bekannten Deti ausgedacht, der war aber nicht zu Hause. Also gab es die Buttermilch auf einem dicken Holzpfosten auf der Verkehrsinselwiese, und dann ging es zurück nach Hause.

Hatte ich noch nie vorher von gehört.

Eigentlich wollte ich eine unterwegs gefundene Straße zur Rückkehr über Geitelde benutzen, fand ich aber nicht wieder, also erst mal nach Rüningen, dann auf bekanntem Hundespazierweg durch das Geitelder Holz (dort war es nach den Regenfällen der letzten Wochen noch ganz schön morastig) zurück zur Lechstraße. Der Tracker zeigte 30,2 km, schöne Tour, mein Nachmittags-Pflaumenkuchenstück (mit Sahne) hatte ich mir redlich verdient. Aber das ist dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.

 


Hinterlasse einen Kommentar

Rad-Rundfahrt zum Übergabebahnhof Beddingen 🚴

… und Wirklichkeit

.Anspruch …

Ich hatte heute keine Lust, meine Trainingseinheit auf dem Hometrainer abzustrampeln, bin stattdessen etwas in der Gegend umhergestromert, zunächst grob in Richtung meines Hundespaziergangs vom letzten Freitag. Nach der Einsicht, dass es dort echt wenige touristische Sehenswürdigkeiten zu geben scheint, fuhr ich weiter zu meinem Obstbaum-Fund an den Bahngleisen des Übergabebahnhofs Beddingen.

Ich fand:

Die Mirabellen(?) scheinen (bei der diesjährigen Witterung?) leider schon kurz vor der Reife an zu faulen, die Frucht-Form der Äpfel erinnert mich an den Glockenapfel.

Schienen-Fernweh

Aus der anderen Richtung war der Weg nur für KFZ verboten?!?

Ich sammelte noch einige Weißglasflaschen auf, die irgendein Narr im Wald weggeworfen hatte, und versuchte mich dann irgendwie wieder in die Heimat durchzuschlagen. Tolle Wolkenkulisse mit fernen Regengüssen, einmal musste ich dann auch für ein paar Minuten unter den Poncho schlüpfen. Am Bahnhof ist kein legales Durchkommen über die Gleise, also zurück und dann über BAB-Kreuz Thiede, Geitelde, Stiddien (die Auffahrt zum Steinberg (Fernsehturm) habe ich in Geitelde nicht auf Anhieb gefunden) und Broitzem wieder zurück. War schön, auch wenn daheim noch 20 Minutez „Kletten-aus-den Socken-pulen“ angesagt war.

Martina weigerte sich, von den mitgebrachten Mirabellen(?) zu kosten.


Ein Kommentar

Umzug – Vorletzter Akt

Davon war bis heute schon eine ganze Menge verschwunden

Davon war bis heute schon eine ganze Menge verschwunden

Nachdem wir letztes Jahr am 29. August ein Dach über dem Kopf hatten ließ unser Eifer doch spürbar nach, so dass wir unseren ehrgeizigen Plan, bis zum 31.12. die Garage (seit Umzug: „Zwischenlager“) zu Räumen, bald aufgaben. Aber irgendwie sind 600€/a für Sperrmüllaufbewahrung doch recht idiotisch, und so haben wir uns dann mal symbolisch die Pistole auf die Brust gesetzt und nun 31.12.2016 die Garage gekündigt. Ein paar Kleinanzeigen-Verkäufe in den letzten 3 Wochen brachten deutlich Entlastung, und heute war Endspurt.

Weiterlesen


3 Kommentare

Unerwartete Blumen, Begegnungen und gute Taten

160907_005_sonnenbluemchen_ls Seit wenigen Tagen blüht eine kleine Sonnenblume in unserem Balkonkasten. Also wir haben die nicht gesät, aber wir sehen gelegentlich am Nachbarhaus Eichhörnchen eifrig in Blumenkästen graben, vermutlich sind sie mit den Blumenarrangements nicht zufrieden. Und mein Vater hätte die Sonnenblume vermutlich Martina getauft, weil sich meine Frau auch immer weg dreht, wenn sie fotografiert wird.

Gestern schaute ein alter Freund endlich mal wieder vorbei — Hansi! Seit der Baumfällung vor meinem Bürofenster war es ja mit den täglichen Eichhörnchenbesuchen vorbei. Ich legte zwar immer mal wieder eine Walnuss auf die Fensterbank, die auch stets nach einiger Zeit verschwanden, ich sah aber nie einen Abholer. Das können auch Krähen oder Elstern gewesen sein, und öfters wuseln dort auch Meisen herum, die die Nüsse umher- und vielleicht auch mal herunterschubsen. Gestern nun hörte ich dann ein Geräusch von draußen, rückblickend klar Eichhörnchenkrallen auf Wärmedämmfassade, und nach kurzer Zeit guckte tatsächlich ein Eichhörnchen über die Fensterbank. Da herauf zu kommen ist selbst für einen Kletterkünstler nicht ganz einfach, Alu-Fensterbank und Kunststoffauskleidung der Fensternische sind sehr glatt, das sah anstrengend aus; hoffentlich stürzt nicht mal eins ab. Das Hörnchen nahm sich dann auch Zeit, inspizierte die Fensterbank gründlich, schaute in die Baumreihe (ob wohl auch eine einfachere „Anreise“ möglich wäre?) und durch das Fenster in mein Büro, dann schnappte es sich die Nuss und verschwand wieder Fassade abwärts.

Heute war dann Tag der guten Tat. Unser Wohnungsbaugesellschaft Bauen + Wohnen hatte eine Fahrradkeller-Entrümplung angeleiert und war dankenswerter Weise einverstanden, dass ich das Gerümpel samt Fahrradleichen übernehme und nach Aufarbeitung der Flüchtlingshilfe Spende (Rest entsorge). Für das beste Fahrrad hatte eine Nachbarin noch einmal ausdrücklich die Genehmigung dazu gegeben, die geplante Verwendung hatte sich zerschlagen, und so durfte ich es übernehmen und nach geringfügiger Aufarbeitung (Klingel, Reifenventil (Gummiventil, wo gibt es denn so etwas noch) und Dynamo von den Fahrradleichen drangebaut, ein paar kleine Justagen, fertig! Heute brachte ich es zur Kaufbar, der hiesigen Spendenannahmestelle.

160909_001_trekkingbikespende

Gespendetes Fahrrad, zusammengebaut aus Altbeständen

Der Spendensammler konnte das Glück über das gut erhaltene Trekkingbike (und die Ankündigung weiterer Fahrräder) kaum fassen.

Einen Teil der Straßenbahnrückfahrt von der Kaufbar hatte ich dann einen schwedischen Jugendchor in der StraBa, der „Down by the riverside“ schmetterte — die machen beim Gospel-Wochenende mit. Toll!


2 Kommentare

Beinahe-Fahrradunfall wegen Pedalverlust

Ich will an der Ampel losfahren, als ich ins Leere trete und mein linkes Pedal liegt auf der Straße. DAS KANN DOCH GAR NICHT SEIN!

Hier steht bei Wikipedia, warum auf welcher Seite welches Gewinde für die Pedale verwendet wird. Und vor gaaaanz langer Zeit hatte ich das Ungläubigen dort schon mal mit dieser Zeichnung erklärt:

Altes Bild für eine Wikipedia-Diskussion

Altes Bild für eine Wikipedia-Diskussion

Da ist auch noch berücksichtigt, dass der Pedal-Gewindebolzen an den Enden an gegenüberliegenden Seiten des Außengewinde-Auges anliegt; die neue Wikipedia-Zeichnung erläutert das vereinfacht, aber übersichtlicher.

Jedenfalls liest mein Fahrrad nicht Wikipedia, sonst hätte das ja nicht passieren können.

Ich musste die letzten 200m nach Hause schieben, weil ich keinen passenden Mauschlüssel dabei hatte, und werde eine neue Tretkurbel (mit Pedal) brauchen, beim ‚rausreißen hat es das Gewinde in der Tretkurbel beschädigt.


8 Kommentare

Heimatkundliche Radtour entlang des Ringgleises

Tourankündigung im Internet

Am Dienstag Abend habe ich erstmals eine Radtour des „Bürgervereins Weststadt“  mitgemacht, um Braunschweig besser kennen zu lernen. Zum Treffpunkt am Alsterplatz sind es von hier aus ja nur 5 Minuten fahrt, vorher musste ich noch am Fahrrad basteln um die lautesten Klappergeräusche abzustellen, nicht dass ich ‚rausfliege, weil man bei dem Geschepper den Tourguide nicht mehr versteht. Weiterlesen


Hinterlasse einen Kommentar

Vogelbeobachtungs-Rundfahrt

Eigentlich wollte ich am Samstag die Paddelsaison eröffnen, aber um 09:30 Uhr hatten wir erst gut 5°C, und in Anbetracht des vielen Wassergetropfes auf die Hosenbeine beim Twist beschloss ich, das lieber noch einmal zu verschieben.

Ersatzhalber kleine Radrundfahrt, wollte ich vom Fernsehturm aus mal schauen, ob ich irgendwo nah oder fern Vogelschwärme sehe (Kraniche?), war aber nix, auch wegen Diesigkeit. Auch in die andere Richtung erfolglos. Also mal schauen, wo der kleine Feldweg hin führt, aber nach wenigen Metern schon Schluss. Es war ein Höllenlärm von Lerchengesang (ich sag‘ jetzt mal – Feldlerchen), aber ich sah nie mehr als eine. In recht großer Höhe zog noch ein Rotmilan vorbei, keine Falken am Fernsehturm zu sehen, also zog ich weiter. Hätte mir gern mal den Fuhsekanal angesehen, aber ab hier war Weiterfahrt wegen Trinkwasserschutz verboten. Also ab nach Hause.

Vielleicht sollte ich zum besseren Kennenlernen der Heimat am Dienstag mal das nächste  Bürgerverein-Feierabendradeln mitmachen — statt morgens auf dem Heimtrainer? Mal schauen, wie das Wetter wird, bei Regen könnte ich ja was Liegengebliebenes erledigen 😉

Und ich sollte vorher noch das lästige Kettenschutzblechklappern abstellen, sonst bekommt niemand etwas von der Routenerklärung mit.