RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Der Paten-Garten (2)

Das Kerngeschäft: Gartenarbeit

Screenshot aus dem Braunschweiger Baumkataster

Martina beackert weiter ihren (unseren) „Paten-Garten“ unter dem Braunschweiger Spitzahorn mit der Nummer 230. Auch wenn sich ihre ausgesäten Kräuter bisher noch zieren, immerhin deckt der ursprüngliche Strauch- und Kräuterbestand den Boden schon mal viel besser als im Frühjahr. Die Hauptarbeit ist weiterhin das Aufsammeln von Unrat, nach meiner geschätzten Statistik kommt jeden Tag ungefähr 1 Stück vom Bolchenpapier über Tempo-Taschentuch, Zigarettenschachtel, Flachmann bis hin zum ganzen Fahrrad dazu. Wir halten den Laden sauber, gelegentlich bestaunt von ungläubig dreinblickenden Passanten; nur Kinder trauen sich, auch mal zu fragen, was wir da machen.

Weiße Blüten

Was blüht denn da?

Martina kümmert sich um „die Kleinen“ (=Blumen)

Gesamtansicht, leider immer noch viele kahle Stellen

Ein Gartenbewohner – keine Ahnung, was das für ein Käfer ist

Alteingesessene Taubnessel

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Die Bauern-Garten-Wiesen-Kräuter, die Martina ausgesät hat, zieren sich im Schatten unter dem Baum noch. Während die Probeaussaat auf dem Balkon schon 20 cm hohe Kräuter hervorgebracht hat, sind die Pflanzen auf den Kahlen stellen im „Patengarten“ noch kaum über das Keimblattstadium hinaus. Wir hätten gedacht, dass die Lichtverhältnisse auf Baumscheibe und Balkon ähnlich sind und die Temperatur auf dem Balkon auch nicht allzu viel höher ist, das scheint aber falsch zu sein. Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Meine Arbeiten als Grünflächenpate sind dann eher ein Weststadt-Thema.


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Paten-Taten

Wie geplant, habe ich einen neuen Blog ins Leben gerufen, in dem ich und hoffentlich auch andere zu speziellen Weststadt-Themen Stellung nehmen — hier auf Rainerseiner konzentriere ich mich zukünftig wieder aufs rein Private.

Braunschweig - Weststadt

Das Kerngeschäft

Martina — ihr grüner Daumen ist nur mit dem kleinen Balkongarten nicht ausgelastet — hatte ja schon die Arbeit in unserem „Paten-Garten“ aufgenommen. Schraffiert: okkupiertes Patenland Das „Areal“ ist für 2 zum Austoben doch etwas zu klein, so habe ich meine Idee wieder aufgegriffen, den Grün- und Gebüschstreifen diesseits des Parkplatzes vor meinem Bürofenster zukünftig im Auge und einigermaßen Unrat-frei zu halten – Auch wenn mir der direkte Blick darauf schon bald von den Bäumen vor dem Fenster versperrt sein wird.

Vorher habe ich Anfang April noch schnell 2 kleine Müllbeutel Kleinkram und einen arg ramponierten Badmintonschläger in „unserem Waldrand“ hinter dem Haus aufgesammelt, dieselbe Menge fand ich auch im „Patenland“, obwohl die Schüler beim Stadtputz 2 Wochen vorher auch schon ordentlich etwas aufgesammelt hatten. Stückzahlmäßig ganz oben auf der Hitliste: Leere Hundekacketüten, Meisenknödel-Netze, Capri-Sonne-Tüten.

Mein Plan: während der Brut- und Setzzeit lasse ich das Areal…

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Gartenarbeit, Parkpflege, ein kleines Kaninchen und ein Ungewitter

Am Gartenzaun

Das Wetter war morgens so herrlich, dass ich beschloss, ein wenig durchs Unterholz zu stromern. Ich sah Tod und neues Leben, Frühlingserwachen an unserem „Waldrand“ und vieles mehr.


Im Garten

Nach dem Mittagssnack wollten wir uns um unseren neuen Garten kümmern. Na ja, eigentlich ein Gärtchen. Eigentlich nicht einmal das, wir sind nur Paten einer Art Baumscheibe geworden. Nicht mal richtig offiziell, ich habe der entsprechenden städtischen Abteilung nach Patenwunschanmeldung und einem Telefonat einfach mal bescheidgemailt, dass wir mit dem Pate-sein anfangen, sofern wir von dort bis zum Wochenende keinen Widerspruch hören. Und so haben wir heute losgelegt.

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Für den kleinen Unterschied sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen, heute war erst einmal Entmüllung angesagt. Und vielleicht sind Martina auch noch ein paar Samen aus der Tasche gefallen.  Nichts Offizielles, eigentlich wollen wir Aussaaten mit der Behörde abstimmen … . Aber so sieht das ja doch arg räudig aus.

Mal sehen, wie das weiter geht, so wahnsinnig viel Routine hat der Fachbereich Stadtgrün & Sport mit diesen Patenschaften offensichtlich nicht, womöglich bekommen wir demnächst den Braunschweiger Grünflächenpatenausweis Nr. 1?

Nach dem Kaffee (auf dem Balkon, natürlich) zog es mich noch einmal ʼraus, und ich habe noch eine im Patengarten gefundene Pflanze, die ich noch bestimmen muss, fotografiert, am Gartenzaun noch ein paar Beutel Müll (Flaschen, Scherben, Tütchen und Papierchen, die auseinandergefaltet womöglich das halbe Saarland bedecken würden …) mit meinem neuen Greifer aufgesammelt, Woody beim Madenpicken zugeschaut (er trommelt auch wieder), Kaninchen auf dem Rasen beobachtet, …

Gemütlicher Zeitvertreib!

Kaninchen

Nach dem Abendessen stand ich noch am Kühlschrank, naschte einen Käseschnipsel und schaute aus dem Fenster, als der Kaninchenbau vor dem Nachbarhaus das erste Jungkaninchen des Jahres ausspuckte. Drollig, ich nenne es César. Der kleine sprang sehr aufgeregt umher, war ohne „erwachsenen“ Aufpasser. Gut, dass ich seit Tagen immer wieder eine grau getigerte Katze von dem Loch wegscheuche. Nun springe ich alle paar Minuten auf und schaue aus dem Fenster — vielleicht muss ich ja ein Kaninchenkind beschützen?

Und während ich diese Zeilen schreibe zieht draußen ein heftiges Gewitter auf, es blitzt gewaltig.