RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Lebensraum Weststadtgarten

9 Kommentare

Hier bei uns im Garten

(Stand 20.05.2017)

(Ich zähle den Baumstreifen außerhalb des Grundstücks großzügig dazu)

Wir haben ein Rand-Eckhaus erwischt, was zwar den Fußweg zur nächsten Straßenbahnhaltestelle etwas verlängert, dafür haben wir einen besonders großen, fast urwüchsigen Garten hinter dem Haus, der uns fast das Gefühl gibt, am Rand einer Lichtung zu wohnen. Wir sehen viel Natur:

Säugetiere

    • Wildkaninchen: Weststadt-typisch oft 20 oder mehr auf dem Rasen unter dem Balkon
    • Eichörnchen:  sehen wir fast jeden Tag, huschen am Bürofenster vorbei, durch die großen Bäume im Garten oder auch mal über den Rasen. Im Herbst sehen wir sie besonders oft in der prächtigen Hainbuche, wo sie sich mit den Nüsschen den Bauch vollschlagen. Kommen öfters wenige Meter vor meinem Bürofenster vorbei, einmal sogar auf die Fensterbank. Im Dezember hängen sie öfters im Vogelhäuschen im Garten herum (da gibt’s wohl öfters was Leckeres für sie), was bei anfliegenden Singvögeln in der Regel zu einer Pankikbremsung im Anflug ½ m vor der Futterstelle führt
    • Fledermäuse haben wir im Sommer gar nicht wenige, sind allerdings schwer zu sehen
    • Igel: Bis zum Sommer nur 1x gesehen, nun im Sommer abends öfters. Ein kleiner geht jeden Abend gegen 22:00 Uhr dieselbe Strecke ab.
    • Maulwurf: Wir sind einander noch nie persönlich begegnet, aber es müssen recht viele sein.

Vögel

    • Amsel
    • Blaumeise: schüchterner als die Kohlmeise
    • Buchfink:  „natürlich“ haben wir die hier möchte man fast sagen, aber bewusst gesehen habe ich vor dem 13.12.15 nach meiner Erinnerung keinen.
    • Buntspecht (im Herbst leichter zu sehen). Meist nur in einiger Entfernung zu sehen, 20.01.16 aber auch mal auf ein paar Sonnenblumenkerne auf der Bürofensterbank.
    • Eichelhäher, auf den Bäumen im Garten schon öfters gesehen, 09.11.2015 erstmals auf der Büro-Fensterbank: peilte eine knappe Minute lang die Lage, schnappte sich eine Haselnuss von der Fensterbank (ich versuche, mich einzuschleimen) und flog davon. Scheint inzwischen (Dezember 2015) öfters vorbei zu kommen, verschluckt auch mal eine Haselnuss mit Schale, um zusätzlich eine Erdnuss (mit Schale) im Schnabel abtransportieren zu können.
    • Elster: bis Frühjahr 2016 eher selten, seit Juli häufig — Nachwuchs?
    • Habicht?
    • Kleiber: sehr oft an den Bäumen, klettert auf und ab, ich nenne sie alle Zorro
      Heute (20.12.2015) holte sich einer eine geröstete Erdnuss in Schale von der Fensterbank, klemmte sie geschickt in eine Astgabel des Baums 2 Meter weiter und fing sofort an, sie mächtig mit dem Schnabel zu „behämmern“. Allerdings fiel die Nuss ‚runter, bevor er sein Werk vollenden konnte, er flog sofort hinterher zum Boden, ob es ein Happy End gab konnte ich nicht sehen. Merkwürdig, an den Meisenring am Balkon würden die Meisen wohl nicht einmal gehen, wenn ich ein Glas sauer‘ Bier dazu reichen würde :-/
    • Kohlmeise: Schauen auch öfters mal auf dem Balkon vorbei, ignorieren den Fütterungs-Meisenring, holen sich aber gern regelmäßig geröstete Erdnüsse in Schale von meiner Bürofensterbank (ob sie damit wirklich etwas anfagen können?). Kommen gern zur täglichen Fütterung mit gepellten Sonnenblumensamen, picken im Winter aus alten Spinnenweben in den Fensternischen-Ecken verwertbare Reste. „
    • Womöglich Grünspechte? Oder Grauspechte? Gesehen und gehört!
    • Rotkehlchen (oder doch ein Zwerg-Fliegenschnäpper? Die rote Brust schien mir etwas dürftig)
    • Rotmilane kreisen öfters über unseren Garten hinweg
    • Saatkrähen: Gelegenheitsbesucher auf dem Rasen, der große Krähenbaum ist zum Glück 200m entfernt.
    • Schwanzmeisen sehe ich gelegentlich in den Ahornzweigen direkt vor dem Bürofenster, haben den charakteristischen weißen Längsrichtungsfleck auf der Kopfoberseite (nie vorher bewusst wahrgenommen). Am 02.01.2016 erstmals am Meisenring beobachtet, der inzwischen doch deutlich angeknabbert ist – ich nehme das mit dem „sauer‘ Bier“ zurück  😉
    • Sing– und/oder Wacholderdrossel, jede Menge in der Ebersche vor dem Balkon, als es Vogelbeeren gab, nun wieder weniger
    • Stare: zunächst eher selten, Nisten aber jedes Jahr irgendwo bei Hausnummer 60, und 2017 auch häufiger auf dem Rasen zu sehen
    • Stadt– und Feldsperling
    • Stadt– und Ringeltauben
    • Stieglitz (erstmals gesehen 20.05.2017)
    • Zilpzalp (willentlich bisher nur im Sommer)

Amphibien

bisher noch nicht beobachtet

Insekten und ähnliches Krabbelgetier

Pflanzen

Bäume

      • Linde
      • Eberesche: gibt es da auch aus Vogelsicht unterschiedliche Geschmacksrichtungen? Während unsere nun (20.11.15) schon seit Wochen völlig „abgeerntet“ ist stehen andere noch in voller Früchtepracht.
      • Eiche
      • Bergahorn
      • Hainbuche

Moose, Gräser, Sträuche, Blumen

Ganz viele

Pilze

Champignons, viele Tintlinge, Trameten,

Bilder-Galerie

Wird fortgesetzt

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

9 Kommentare zu “Lebensraum Weststadtgarten

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