RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Spaß mit edeka-mobil.de

Eine schon recht betagte Verwandte mit Prepayed-Karte bei o.g. Anbieter (seit Ende 2013)  musste aus heiterem Himmel feststellen, dass ihre Handy-Rufnummer plötzlich die Ansage „Die gewählte Rufnummer ist nicht vergeben“-Absagen bei Anrufern verursacht. Auf meine Kontaktformular-Anfrage erfuhr ich:

> Bedauerlicherweise müssen wir feststellen, dass Sie nicht als
> Karteninhaber der angegebenen Rufnummer registriert sind. Bitte
> wenden Sie sich direkt an den Karteninhaber, um Auskünfte 
> bezüglich des Vertragsverhältnis zu erhalten.

Eventuell so ein Fall?

Trotz der Traumnote 10.0 für Datenschutz wird meine Verwandte zukünftig bei einem anderen Anbieter handyfonieren😉


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Bicycle-Rafting?

Pack-Rafting light?

Pack-Rafting light?

Am Samstag fielen meine Paddelpläne dem Wetter zum Opfer, aber heute morgen schien die Sonne und die Wetterlage schien mir stabil genug für eine Braunschweig-Umpaddelung. Da Sonntags der ÖPNV etwas ausgedünnt ist machte ich aus der Not eine Tugend, lud das Boot aufs Fahrrad und fuhr los.

Es ist ja nicht immer einfach, die Pfadfinder-Tugend  „Jeden Tag eine gute Tat“ zu befolgen, es gibt einfach nicht genug ältere Frauen, denen man über die Straße helfen kann. So muss ich Ersatz-halber halt jeden Tag irgendeinen kleinen Unrat aufheben und entsorgen. Heute ergab sich aber eine „richtige“ Gelegenheit. Als ich am Jödebrunnen auf Grün für die Straßenüberquerung wartete kam eine Junge Frau angeradelt und fragte mich (einigermaßen verzweifelt) nach dem Weg zu einer Straße, von der ich auch nicht wusste, wie man da hin kommt. Da sie erwähnt hatte, dass sie eine Karte auf dem Handy habe, bat ich sie, mir  das zu zeigen. War so eine Art Navi-App, Karte mit eingezeichneter Route, ich fand es wenig hilfreich, dass die Karteneinträge überwiegend in Kyrillischer Schrift waren, sah aber immerhin, dass ein gutes Stück ihres Weges über das Ringgleis führte, mein Weg ging eh in die Richtung, so begleitete ich sie und zeigte ihr das Ringgleis; ich hoffe, sie ist gut angekommen.

Der vorgesehene Einstieg an der Hohtorbrücke erwies sich als gute Wahl. „Eigentlich“ ist dort zwar ein Zaun, da man aber einfach nur rechts am Tor vorbeigehen muss, um herunter an die Oker zu gelangen, sah ich ein Augenzwinkern beim Planer dieser Absperrung — nicht so richtig verboten. Unten muss man entweder die ¾m hohe Mauer aus Beton-Pflöcken hinunter ins Boot hüpfen oder irgendwie vom flachen Tritt links daneben ins Boot kommen. Für den Einstieg wählte ich die 2. Variante, heraus stieg ich über die Mauer.

Nach kurzer Zeit war ich unterwegs Richtung Norden, anschließend noch kurz Kamera wieder eingesammelt (Selbstauslöserbilder sind nichts geworden), und dann ging es richtig los. Der Einstieg an der Sidonienbrücke wäre wohl schwieriger gewesen, eigentlich käme man nur wenige Meter vorher am rechten Ufer eine rutschige, Gras-bewachsene Böschung herunter — nicht gut!

Am Maschwehr fand ich keinen Papierkorb in der Nähe, so dass mein Plan für eine weitere gute Tat zunächst vereitelt wurde. Umtragung unproblematisch wie gewöhnlich, die Ruhe auf dem Fluss war herrlich. Kurz hinter dem Wehr lag am Ufer ein (Long?) John 360 Schlauchkajak — seufz, mit so etwas waren Martina und ich vor vielen vielen Jahren auch mal unterwegs … .

Kurz vor der nächsten Umtragung (wo mich am Ausstieg ein Eichhörnchen erwartete) fotografierte ich einen Reiher, und in etwa hier stand am Ufer ein REWE-Einkaufswagen, ob ich sie wohl überreden kann, ihn dort einzusammeln?

Wendenwehr-Umtragung auch problemlos! Die Wendenbrücke ist niedrig, aber diesmal aus Richtung Wehr tat ich mich besonders schwer. Dass ich abgenommen habe und deshalb höher aus dem Wasser ragte möchte ich ausschließen, vielleicht hinderten mich Grillfleisch-Reste vom Vorabend im Bauch, mich ausreichend weit vornüber zu beugen? Also Rückenlage-Schlummerposition — so ging es.

Dahinter die Lichtparcours-Installation die ich schon kenne, am Kulissenhaus des Staatstheaters eine der unvermeidlichen Fahrradleichen im Bach!

Etwas merkwürdig fand ich eine Frühstücksveranstaltung beim Bootsverleih Kurt Schumacher Straße: wohl über 100 Menschen saßen auf 2 proppevoll besetzten Flößen und frühstückten zusammen. Im Prinzip eine nette Sache, aber unter der Straßenbrücke? Ein Mörder-Hall, ich würde ja lieber irgendwo unter einem Baum auf einem Floß sitzen und frühstücken, das sah mir dort aber nicht nach Aufbruch aus.

Die alte Hennebergbrücke ist inzwischen abgerissen, bei der neuen handelt es sich, soweit derzeit erkennbar, um eine WIP-Brücke😉

Nebenher beobachtet ich noch eine Weile ein Was-weiß-ich-nicht-was-Küken auf dem Wasser.

Regenschauer abwarten

Regenschauer abwarten

Interessant war die Installation Flashback von Danica Dakić (in Zusammenarbeit mit Egbert Trogemann), ich fuhr eine Weile herum und auch durch. An der Okercabana gönnte ich mir eine Pausenmilch und entschied mich nach kurzem Studium des Wegweisers, wegen des unsicherer werdenden Wetters doch einfach Heim in die Lechstraße zu fahren.

Bald darauf fing es an zu tröpfeln, ich hielt mich unter Bäumen und ähnlichem Schutz (im Bereich BruchtorwallKalenwall bildet der Gehweg einen praktischen Überhang als Dach), kam so erst mal weiter. Kurz hinter der Ferdinandbrücke gab es dann einen heftigen Regenschauer, schnell kamen unter einem schützendem Baum, unter dem schon 2 Kanuten (aus Hannover?) Schutz gesucht hatten — ihre Boote hatten die schönen Namen Sternhagelblau und Dasselbeingrün (passend zur Farbe der Boote) — 4 weite Boote dazu, und in gemütlicher Enge warteten wir das Ende des Schauers ab.

Nach 5 … 10 Minuten ging es weiter, und bald hatte ich auch den Ausstieg erreicht, gut erkennbar an dem auf der Brücke angeschlossenen Fahrrad.

Das Boot war schnell verpackt, aber ich musste mich auf dem Weg per Rad nach Hause noch einige Male kurz wegen Regen unterstellen. So kam ich dann doch später als geplant zu Hause an, Martina war mit dem Mittags-Snack gerade fertig, hatte für mich aber einen vorbereitet.

Nun trocknet der Twist auf dem Dachboden — Das – War – Spitze!

Und war das nun

  • Einfach so eine Art Packrafting light (trotz des dafür sehr schweren Bootes)?
  • Oder Großstad-Triathlon? Mit dem Fahrrad zum Bach, mit dem Boot um die Stadt, und per Pedes zur Pausenmilch-Bar an der Okercabana?
  • Oder Track-Rafting wegen der gesammelten GPS-Daten?

Unwichtig!

 

 

 

 


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Beinahe-Fahrradunfall wegen Pedalverlust

Ich will an der Ampel losfahren, als ich ins Leere trete und mein linkes Pedal liegt auf der Straße. DAS KANN DOCH GAR NICHT SEIN!

Hier steht bei Wikipedia, warum auf welcher Seite welches Gewinde für die Pedale verwendet wird. Und vor gaaaanz langer Zeit hatte ich das Ungläubigen dort schon mal mit dieser Zeichnung erklärt:

Altes Bild für eine Wikipedia-Diskussion

Altes Bild für eine Wikipedia-Diskussion

Da ist auch noch berücksichtigt, dass der Pedal-Gewindebolzen an den Enden an gegenüberliegenden Seiten des Außengewinde-Auges anliegt; die neue Wikipedia-Zeichnung erläutert das vereinfacht, aber übersichtlicher.

Jedenfalls liest mein Fahrrad nicht Wikipedia, sonst hätte das ja nicht passieren können.

Ich musste die letzten 200m nach Hause schieben, weil ich keinen passenden Mauschlüssel dabei hatte, und werde eine neue Tretkurbel (mit Pedal) brauchen, beim ‚rausreißen hat es das Gewinde in der Tretkurbel beschädigt.

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