RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Südsee-Umrundung ohne Sonnenaufgang 🚴

Kormoran, Bild aus Wikipedia, Autor J.M.Garg Lizenz GNU

Gestern gab es zum Abendessen gebackene Tintenfischringe, und die einzige Möglichkeit, den Fischgeruch wieder aus Haaren und Klamotten zu bekommen, schien mir eine Sonnenaufgangs-Rundfahrt mit dem Fahrrad durch die kalte Morgenluft zu sein. Ist ja momentan auch am Wochenende keine große Leistung mehr, rechtzeitig zum Sonnenaufgang aus dem Bett zu kommen, und 3°C kühler Frühwinter-Wind war genau das Richtige!

Das Sonnensymbol ohne Wölkchen auf wetter.com habe ich gestern wohl gutgläubig überbewertet, mehr Sonnenaufgang als auf dem Bild unten wurde es nicht, auch nicht schlimm. Neben ein paar kleinen Erkundungsschlenkern konnte ich am Südsee auch noch einem Kormoran kurz bei der Jagd zuschauen, schön!

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Bargeldmangel

Es ist gar nicht so einfach, hier in der Weststadt ausreichend Bargeld für unseren ausschweifenden Lebensstil zu bekommen 😉

Jedenfalls war gestern „unser“ Geldautomat immer noch nicht wieder betriebsbereit, (nicht nur) bei Martinas Friseur gibtʼs keine Kartenzahlung, also musste sie sich die neue Frisur erst mal verkneifen, damit wir abends unsere Happy Hour Pizza mit Freunden essen konnten.

Für den Heimweg vom Pizza-Essen fuhr — wie es der Zufall so will — die Linie 3 vor, die auch am EKZ Elbestraße mit Postbankfiliale hält, und von dort ist der Heimweg zu Fuß auch nur wenige Meter weiter als vom Donauknoten, also beschlossen wir, dort noch schnell ein paar Scheine abzuheben.

Pustekuchen, in der Geldautomatenhalle standen schon wartende Leute, und jemand schüttete (gefühlt) Eimer-weise Münzgeld in den Cash-Recycler, wie die Einzahlungsautomaten Neudeutsch heißen. Ein Zeitraubender Vorgang, wir vertrieben uns mit Witzeleien die Wartezeit, während der Automat Hosenknöpfe, Büroklammern und andere Kleinteile aus der Geldflut aussortierte.

Irgendwann war der Einzahlvorgang dann endlich beendet, die Wartenden vor uns hoben Geld ab, zwei Jugendliche ließen Martina freundlicher Weise den Vortritt, da fing der Automat aber schon an, zu verhandeln,ob nicht 50 € auch ausreichen würden, Martina konnte ihn nicht zu 100 € überreden, der Automat fand immer irgendwelche Ausflüchte, am Schluss folgte sie notgedrungen seinem Vorschlag.

Und die beiden Jugendlichen guckten in die Röhre, Wartungsmeldung „Geld alle“, das Münzgeld wollte der Automat anscheinend nicht wieder ʼrausrücken.

Wir erleben aber auch immer Sachen …


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Sonnenaufgangs-Radrundfahrt 🚴

Letzten Samstag sahen wir beim Frühstück durchʼs Küchenfenster einen bombastischen Sonnenaufgang, so das ich mich spontan zu einer kleinen Sonnenaufgangs-Radfahrt entschloss; da sich so kurzfristig keine Mitfahrer fanden „Freies Stromern, immer der Nase nach“.

Sonnenaufgang mit Fernsehturm

Aus Rund um den Fernsehturm wurde eine  Feldweg-Sackgassen-Erkundungstour in der Geitelder Gegend. Der weitere Sonnenaufgang unterwegs war dann weniger spektakulär, als der Blick aus dem Küchenfenster versprochen hatte, und es war recht frisch, aber schön, und ich hatte dieses Mal Handschuhe an.

Sackgasse?

Ende für PKW und KRAD

In Geitelde sah ich dann diese Schilderkombination, und es ist eine kleine Obsession von mir, zu prüfen, ob das Sackgassenschild wirklich noch korrekt ist oder nicht eigentlich Zeichen 357-50 (für Radverkehr und Fußgänger durchlässige Sackgasse) oder doch eher Zeichen 357-51 oder Zeichen 357-52 korrekt wäre — dass es aus dem Tausend-Hektar-Terrain hinter dem Sackgassenschild kein Entkommen für Fußgänger geben sollte erschien mir doch arg unwahrscheinlich 🤔.

Track-Screenshot

Gefahren der Energiewende

Zunächst ging die Wertung aber 2:0 für die Schilderaufsteller aus, weder am Übergababahnhof Beddingen noch am Windpark kam ich weiter. Erst mein dritter Ausbruchsversuch, in Richtung Süden und dann große Schleife zurück nach Geitelde, war erfolgreich.

Ich hatte Lust, noch etwas mehr herumzustromern, also fuhr ich für den Rückweg noch eine Schleife durch das Geitelder Holz. Dort drin hatten die beiden schweren Stürme der letzten Zeit verheerend gewütet, die Fahrt durch den Wald entpuppte sich als Hindernis-Parcours, ich hätte 2 weitere Spezial-Fahrräder gebraucht: Ein Trialbike für die Überwindung der Baumhindernisse und ein Fatbike für die großen Modderpfützen.

Trotz aller Hindernisse, es war wie im Film: Rainer kam durch.

Auf dem letzten Stück des Rückwegs bestaunte ich noch den Andrang bei Frerichs Backstube („Schlange bis halb nach Geitelde“) und die Verschlafenheit der Leute am mittleren Samstag-Vormittag: Niemand vor mir hatte das weiße A4- Schild mit Bildzeitungs-Titel-großen Lettern „Derzeit keine EC-Kartenzahlung möglich“ gesehen. Verzweifeltes Kleingeldkramen, hoffentlich war keiner von denen mit dem Auto … .

 


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Abendschule 🚀

Am Montag blätterte ich in den Braunschweiger Veranstaltungshinweisen und fand das hier: Dem Rätsel der Pioneer-Anomalie auf der Spur, ein Vortrag von Benny Rievers (ehemaliger Braunschweiger Student — wie ich 😉) zu von ihm mit erarbeiteten Ergebnissen(High precision thermal modeling of complex systems with application to the flyby and Pioneer anomaly) zum Thema im Haus der Wissenschaft. Das Phänomen kenne ich schon seit langem, mein Stand war allerdings sehr alt und noch in Richtung „unvollständige Physik“. Nun weiß ichʼs besser. Also musste mein Lese-Montagabend ausfallen, ich schwang mich nach dem Abendessen aufʼs Fahrrad (gleich noch eine Testfahrt für OSMAnd, dazu später mehr), und zugehört.

Das war interessant, die Aula war fast voll, lohnender Abend aus der Reihe Astroherbst, der mit einem vom Braunschweiger Weinhändler L. Bremer gesponserten gratis-Glas Merlot Colli Orientali (Danieli) 2013 einen würdigen Abschluss fand.

Was einem aber auch alles entgeht, wenn man nicht richtig aufpasst! Ich habe am kommenden Montag Abend schon etwas vor …

Und wann höre ich endlich eine befriedigende Erklärung für die Fly-by-Anomalie?


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Romeo und Julia im Badezimmer 🐞

Der Marienkäfer-Romanze, von der ich vor ein paar Tagen berichtete, endete tragisch:

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Der Fensterecken-Käfer ist agiler als die beiden anderen, hatte sogar schon mal den halben Weg zu den beiden anderen (zu Fuß) zurückgelegt, dann aber wohl doch Angst vor der eigenen Courage bekommen. Heute morgen saß er auf der Fensterbank, auf der es ihm beim Lüften nach meiner Dusche wohl zu zugig war, er verzog sich in den dort abgestellten Plastik-Scherblatt-Schutz meines Rasierapparats.

Ach, so eine Romanze mal mit heimischen statt zugereisten Marienkäfern zu sehen …