RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Boykott der WM in Katar: Kein Public Viewing in französischen Städten

Mehrere französische Großstädte wollen die Spiele der Fußball-WM in Katar nicht auf Großbildleinwänden übertragen. Grund sei die schlechte Menschenrechtslage in dem Land. Man könne die Warnungen von Menschenrechtlern nicht überhören.

Quelle und mehr lesen: tagesschau.de


Find‘ ich gut, Braunschweig sollte dem Beispiel folgen und Public Viewing zur Fußball-WM als unerwünscht einstufen.

Die Begleitumstände der WM sind so katastrophal, dass sich eigentlich jegliches Viewing verbietet. Wer da zuschaut, würde sicherlich auch in der Arena zusehen, wie Gladiatoren gegen Löwen kämpfen?

Aber die Braunschweiger CDU sieht das ja ganz anders


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Eröffnungsveranstaltung STADTRADELN Braunschweig 🚴 🚴‍♂️ 🚴‍♀️

Traf mich –  leider nur mit 1 Team-Mitradler – auf dem Donauknoten-Parkplatz, zusammen fuhren wir dann zum Domplatz zur Eröffnungsveranstaltung. Bernd hielt’s nicht lange dort, er wollte gleich mal die 33 km Eröffnungs-Stempel-Rundfahrt machen. Ich informierte mich am ADFC Stand, sammelte Ideen und Kontaktdaten für Pro-Fahrrad-Aktivitäten. Traf ein Tandem-Radelndes Paar mit grob geschätzt 40.000 km Tandemerfahrung und einen Tandem-Selbstbauer. Das paar wollte nach kurzem Gedankenaustausch – ich wies sie noch auf die Tandem-Mailing-Liste hin (das Tandem-Forum vergaß ich) – auch noch eine größere Runde drehen.

Am Wolters-Stand schnorrte ich einen Einkaufswagen-Chip, 2 Reflex-Aufkleber und ein Radler. Beim AOK-Stand wurde ich über die Vorzüge der AOK-Krankenversicherung aufgeklärt. Gewann am Glücksrad ein Bauchtäschchen, ich drückte den Buzzer, hielt auf meiner Glückszahl 3″.

Kurze Abschweifung:

 

Musste an den Song denken, und mir fiel die ganze Zeit das besungene Experiment nicht ein.

Beim Verkehrswacht-Stand kam mein Fahrrad gerade so mit Mängeln durch den „TÜV“: Pedale wohl nicht mehr richtig rutschfest, zusätzlicher Rückstrahler liegt noch bei mir im Büro auf der Fensterbank, Felgenbremse zu schwammig und Bremsklätze alt und hart. Und das Reflexbärchen am Rucksack hängt noch an der Garderobe.

Ich gelobe Besserung bis zum 15.9.

8,7 km!

Nette kleineTour


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Erste STADTRADELN-Fahrt 2022 🚴 🚴‍♂️ 🚴‍♀️

Für das Team „Die Weststadt sattelt auf“ ging heute früh als verspätete Sonnenaufgangsfahrt rund um den Südsee. Meine Erlebnisse: Eine dichte Wolke Pferdeduft kam von der Weide am Fuhsekanal ‚rüber, und ein Fuchs lief mir über den Weg. Eine winzig kleine erwachsene Joggerin kam mir entgegen. Endloses Warten auf Grün an der Ampel an der Alten Frankfurter Straße und der übliche Müllhaufen gegenüber KGV Rüningen – wahrscheinlich zum großem Teil aus dem. Bäume mit rotem Beeren im Roten Sonnenaufgangslicht, merkwürdige große  gelbe Tonnen auf dem Südsee. Im Namen-losen Nachbarsee ganz schön wenig Wasser, erst mal 50m Schlick zwischen Weg und Restsee. Die Oker hat noch passabel hohen Wasserstand, steht aber praktisch still. Auf dem Rückweg flog ein großer (100 oder mehr) lärmender Gänseschwarm im Tiefflug über mich hinweg. Am Funsekanal ein Apfelbaum mit schön roten Äpfeln (habe mal 2 eingepackt)  und ein ganz schön voll hängender Walnussbaum. Unsere Ex-Bundeskanzlerin begegnete mir. Glaube ich. Jedenfalls rief Frauchen ihren wuscheligen Hund „Angie – stop!“

Und Tausend Dinge mehr.


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Barbarei

Wir kümmern uns so ein bisschen um eine Baumscheibe in der Nähe. Martina hat dort immer auch ein paar kleine Blühpflanzen in Pflege. Und bis gestern blühten DORT, wo jetzt die Lücke ist, 2 Ysop-Pflänzchen.

Ysop: Vernichtet

Dann kamen die städtischen „Gärtner“, und in einem Akt der Barbarei wurde beim Strauch-Schnitt  …

Stadtentgrünung …

Einfach rausgeruppt, plattgetrampelt. Eventuell sieht der Bebauungsplan keine Bienenweiden-Blumen hier vor  😏?


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Paddeltour 1x rund um Braunschweig über das Petriwehr

Auch „und um BS“ hat seinen Reiz. Und ich wollte mal die Bootsgasse des neuen Petriwehrs ‚runterfahren. Und wnn man das als Sonnenaufgangstour mach ist auch noch nicht so viel Remmidemmi auf der Oker.

Gegen 09:15 Uhr (😥😉) ging ich los zur Bushaltestelle, erste Fahrt mit meinem August-9€-Ticket.  In der 423 (Umleitung wg. StraBa-Gleisbauarbeiten, wie ich einem besorgten Mitfahrer erklärte) purzelte ein Getränk-ToGo-Becher Im Bereich der hinteren Tür, ich beschloss, den beim Aussteigen (Goslarsche Straße) mitzunehmen und an der Bushaltestelle in dan Abfalleimer zu werfen. Dazu kam es nicht. bei einem Halt kickte DER Mitfahrer den Becher einfach ‚raus. Human Mankind in a nutshell  😥😠.

Bootsaufbau problemlos wie immer, ich räumte die Einstiegsstelle noch etwas von Müll frei, und dann ging es los.

Filmteam hatte ich dieses mal leider nicht dabei. Abfahrt in den neuartigen ökologisch wertvollen Bootsgassen ist aber auch wenig eindrucksvoll. Schwerfällig wälzt sich das Boot über die Bürsten abwärts, man muss immer mal wieder energisch eingreifen, damit es sich nicht quer stellt; die konventionellen Gassen machen mehr Spaß. Aber Spaß ist ja nicht alles.

Hinter dem Wehr eine angenehme Überraschung. Bei den Horrormeldungen rings umher war  ich ja schon froh, überhaupt genug Wasser zum Paddeln in der Oker zu haben. Und dass ich das Boot nicht ‚runter tragen musste. Aber: hinter dme Wehr war es sonst ja immer seeehr flach, eigentlich setzte man auf den nächsten 200 m immer erst ein paar Mal auf, ehe die Oker dann wieder richtig Paddeltiefe hatte. Aber gestern 0 Problemo, irgendwie hatte der Bach die entscheidenden 5 cm mehr.

Weiter ging’s.  An der Gabelung, wo die Oker weiter nach Norden fließt, traf ich ein Ruderboot (Achter mit Steuermann, sag‘ ich jetzt mal so), die dort etwas manövrieren übten. Wenden und so. Ich mit meinem wendigen Boot bin da ja verwöhnt (Video Sekunde 23 zum Nachfolgetyp). Hundertachtziggradwende geht schneller als man das Wort aussprechen kann. Wenn man dann das halbe Dutzend Manöver beim Rudern sieht …

Am Wendenwehr die etwas lästige Umtragung. Hatte vorher mal wieder unterhalb etwas herumgealbert und nach einer legalen Umtragung gesucht, aber daist halt nix. Eines Tages trage ich den Twist hoch, schiebe ihn zwischen 2 Latten durch auf die Bachaufwärtsseite, klettere hinterher … Vielleicht 🤔

Am Einstiegs-Steg war gerade eine Gruppe SUPer (die mir noch mehrfach begegneten), ich machte kurze Trinkpause. Unterwegs später habe ich mehrfach kurz gestoppt, um mir den Bauch mit Brombeeren vom Ufer vollzuschlagen.

Direkt nach dem Einsteigen kam ein paddelndes Paar an, erkundigte sich nach dem Weg für die Weiterfahrt zwecks BS-Umrundung. Ich konnte helfen.

Dann zunehmend Remmidemmi auf dem Bach, alle 100m ein großes Ausflugsboot mit Bierausschank und großem Partygrill, dazwischen jede Menge Boote, SUPler, … Irgendwo unterwegs aufregende „Rettungsaktion“, SUPaddlerin war vom Brett gefallen und kam nicht wieder ‚rauf. Ausflugsboot hielt an, Brett wurde gesichert, … Habe nicht bis zum Schluss weiter neugierig geschaut, sondern fuhr weiter. Hatte mir eigentlich vorgenommen, mal wieder bei der Okercabana mit Frage nach einem Glas Buttermilch zu nerven — und dann gibt’s dieses Jahr gar keine Okercabana. ‚S wird einem auch nix gegönnt!

Dann wurde es immer lauter, ich erwog kurz, wegen der viel besseren ÖPNV-Anbindung am Friedrich-Wilhelm-Platz auszusteigen. Aber ich hatte mich am Wendenwehr ja mit „bis nachher“ vom Paddelpaar verabschiedet. Also weiter, und ich traf sie tatsächlich noch auf der weiteren Fahrt.

Rest ohne Besonderheiten, am Einstieg auch wieder ausgestiegen, Boot wieder zusammengepackt (ein kleines Mädchen war total fasziniert), als ich gerade den Twist in den Rucksack pulte, fuhr „mein“ Bus.  Hatte also 20 Minuten Wartezeit an der Haltestelle, war aber garnicht langweilig, beobachtete fast die ganzei Zeit eine Sheepersharing-Kundin beim Einparken ihres Kleinwagens am Sharingpoint.

Dann ab nach Hause. Hat Spaß gemacht. Und beim Bootaufhängen auf dem Trockenboden sah ich dort auch meine morgens vermissten Neoprenschuhe, hingen da noch von der vorigen Tour.

 


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Hängematten-Entspannung im Wald

Hatte neulich für 5 € bei Ebay-Kleinanzeigen eine  gebrauchte Hängematte gekauft, heute kam ich endlich dazu, sie auszuprobieren.

In einem  nicht allzu weit entfernten Wäldchen nahe einem „Lost place“ ließ ich das Fahrrad am Wegrand im Dickicht stehen und fand keine 20m vom Weg ein passendes Baumpaar.  Hatte ich mir schwieriger vorgestellt. Die Bäume waren zu dick für Befestigung mit den Original-Kordeln, aber ich hatte passende Spanngurte mit. Nach ein paar Minuten hing die Hängematte, trotz fehlender 3. Hand.

Die ersten versuche, mich ‚reinzulegen, waren etwas ungelenk. Und das Liegegefühl war noch unbequemer, als ich in Erinnerung hatte. Aber im Laufe der Stunden bekam ich den Bogen ‚raus, die anfängliche Ungeschicklichkeit wich, und ich machte es mir halbwegs bequem.

Der Rest: einfach nur grandios. Insekten summen, jede Menge Vogelgezwitscher. Sogar mindestens 1 Pirol!

Habe den Ruf als Kind / Jugendlicher als eher selten in Erinnerung, bei einem Campingurlaub mit Martina in Ungarn auf dem Platz hörten wir den Ruf dann häufiger von sehr nahe.

Spechte tockern, ab und an latschten Wespen auf mir umher, verlieren aber immer wieder schnell das Interesse. Ganz gelegentlich ein Sportflugzeug in der Ferne oder eine Zug fährt vorbei. Die allermeiste Zeit aber nur Natur-Geräusche.

Vogelgezwitscher wird im Laufe der Stunden immer weniger, dafür frischt der Wind allmählich auf.  Die Sonne findet ein Loch im Blätterdach, ich muss mich eincremen. Ein Specht inspiziert die Bäume in der Nähe, sucht gelegentlich nach Nahrung unter der Rinde. Ein Greifvogel (Mäusebussard?) kreist über mich hinweg, ab und zu ein Schrei!

Vogelgezwitscher wird immer weniger, Wind immer mehr. Gegen 11 Uhr (?) aus der Ferne menschliche Stimmen — recht eindeutig Fußball-Spiel oder -Training. Dann mal richtig lautes Diesellokomotiven-Gebrumm.

Ich hätt‘ ja noch Stun-den-lang … — wollte heute aber auch noch ein paar Sachen erledigen.

Trödelte trotzdem noch eine Weile durch die Parklandschaft.

Muss ich bald mal wieder machen. Heute Nachmittag? 😉

Und auf dem Rückweg hatte ich noch eine Eingebung für eine (Weststadt-) Aktivität.

 

 


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Kartoffelkauf-Tandem-Radtour 🚴

Wollten wir das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Bisschen Tandem umherfahren, Nachschauen, was die Marmeladen-Mirabellen so machen, und ein Säckchen Kartoffeln „am Automaten“ kaufen.

Zum Mirabellenentwicklungsstand sind wir im Bilde.

Kartoffelkauf entfiel wegen leergekauft. Immerhin konnten wir unsere Schulden vom letzten Mal bezahlen.

Um den Müll kümmern wir uns, und auch um das fehlende Sackgassenschild an der Einfahrt zum Kälberwiesen-Blinddarm.


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Kleine Radtour

Martina war noch nicht wach genug, habe ich allein eine kleine Radtour unternommen. Ich sah dämlich geparkte Elektrotretroller, keinen Storch im Nest am Wiesenweg, einen inzwischen arg ramponierten ehemaligen Bienenstockwagen  … Dort lauschte ich eine Weile dem Vogelgezwitscher.

9 Minuten lang. Einfach mitten reinklicken, dann geht’s los!

Ich bin ja so naiv, dachte, da sitzen ein paar Vögel in den Bäumen und trällern. Dabei steckt da eine ganze Menge Aufwand hinter. Dazu später mehr!

Also warum man mit dem Fahrrad nicht durch Gr. Gleidingen fahren darf erschließt sich mir nicht so recht. Muss mal in Peine nachfragen.

Egal, „Rainer kam durch“, wie schon der berühmte Filmtitel

 

Aber ich wollte ja noch mal darauf hinweisen, dass viel mehr hinter vermeintlich simplen Vogelgezwitscher steckt, als mancher glauben mag:

 


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Getränkekauf mit dem Tandem

Nachdem ich heute morgen wieder meine 30 km auf dem Hometrainer „abgespult“ hatte wurde mein Wunsch, heute Abend ein Öttinger Weizen mit Zitrone Alkoholfrei als Restdurstlöscher zu trinken. War alle! Gestern im Getränkemarkt auch keins gefunden. Heute Mittag dann die Hälfte der Braunschweiger Super- und Getränkemärkte durchtelefoniert. Nix! Nada! Niente! Doch noch mal beim Haus-Getränkelieferanten probiert.

„Haben Sie vielleicht einen Kasten Öttinger Weizen mit Zitrone Alkoholfrei für mich?“

„Äh – na Sie fragen Sachen“

„Ah – ja, 3 Kästen“

„Bininnenpaarminuten da!“


 


 

Martina wollte nicht mit, bin trotzdem mit dem Tandem hin.

Brettchenabstandshalter ausprobiert, der sicher stellt, dass Martina auf dem hinteren Sattel und Bierkasen auf dem Gepäckträger nicht ins gehege kommen, funktioniet. Werde die Lösung aber noch etwas verfeinern. Und wählte Variante B: Getränkeflaschen in die Satteltaschen, Bierkasten lose auf den Gepäckträger aufgeschnallt. Funktoinierte problemlos, allerdings doch etwas kankelig, ohne dämpfenden Stoker … Aber wie gesagt, kein wirkliches Problem. Mit dem Abstandshalter könnte man sogar mal 2 Kästen probieren. Wenngleich das sicher an die Belastungsgrenze des Gepäckträgers ginge.

Und: Auf dem Parkplatz wurde ich wieder gefragt:

„Eigenbau?“

„Nein, 80er-Jahre-DDR-Tandem!“ Standarspruch! „Stimmt aber nicht, fährt prima!“

Verständnis … verhaltene Begeisterung beim Gegenüber

Wenn ich ihm mal ohne Bierkastenlast mit dem Tandem begegne lade ich Ihn zu einer Probefahrt ein! Musser durch!