RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Ith-Höhenweg-Wanderung 🚶

Damit wir Fuß-Knie-Sonstwie-Kranken auch mitkommen konnten einigten wir uns dieses mal auf eine etwas kürzere Wanderung (oder längeren Spaziergang, je nach Temperament), eine Etappe Ith-Kammweg auf dem Ith-Hils-Wanderweg. Ich war auch wegen der aufwendigen und langwierigen Begrüßungszeremonie,  die Luzy und ich stets absolvieren, lieber ¼ Stunde früher bei Tina und Carsten (Mitfahrgelegenheit), es blieb noch Zeit, mich über verschiedene Hunde-Arthrose-Mittel zu informieren. Wir kamen pünktlich los und waren nach problemloser Anreise mit reichlich Zeitreserve am Treffpunkt Wanderparkplatz Lauensteiner Platte – man verfehlt ihn leicht, kein P-Schild an der Straße, als wir kamen erst ein von der Straße aus fast unsichtbares Auto dort.

Aus nicht allzu großer Ferne waren viele Schüsse (?) zu hören, nach einigen Kraxlern, die nach Luzys Einschätzung leckere Wurschtsemmeln dabei hatten, kamen auch Katrin, Simone, Deti und Moni + Arnulf, letztere von einem Stau aufgehalten. Wir mussten noch ein Mäuschen aus einem Papierkorb retten. Die war wohl leicht außen an der Holzverkleidung  hochgeklettert, leichtsinnig in den Blecheimer gesprungen, aus dem sie dann aber nicht wieder ʼrauskam. Unsere Hilfsangebote mit der Hand herausheben, auf ein großes Blatt steigen und sich herausheben lassen, Stöckchen-Kletterhilfen benutzen waren ihr wohl nicht geheuer, sie bestand darauf, dass wir den Bleicheimer herausnehmen und umkippen, dann machte sie sich mit noch etwas zittrigen Knien davon und war nach wenigen Augenblicken im Laub verschwunden.

Erst mal ging es konsequent in 2 Etappen von 290m Höhe erst auf 350m und dann auf gut 400m über NN. Von dort oben immer wieder tolle Aussicht in den Krüllbrink-Steinbruch und in die Landschaft mit Rapsfeldern, kleinen Orten, … . Das noch helle Laub der Bäume sorgte für ein tolles Licht, der meist schmale Pfad führte durch riesige Flächen mit duftendem und blühendem Bärlauch —  Maiglöckchen und sonstige evtl. mit Bärlauch zu verwechselnde Pflanzen sahen wir nicht. Der Weg ist toll, am Wegrand immer wieder Moos-berwachsene Felsbrocken, am Abfall zum „Remte-Tal“ (über den Bach fand ich nicht viel) immer wieder imposante Klippen!

Auf dem Weg zum Ith-Turm legten Simone und Moni noch eine kleine Schnitzeljagt nach einem Handy ein, am Turm machten wir unsere Mittags-Brotzeit, nachdem einige von oben, einige von unten die Aussicht genossen hatten. Dabei hatten wir unsere Ruhe, bei einer Zigi-Rast davor beanspruchten entgegenkommende Wanderer bald die Sitzbank („… ihr kommt ja gleich zum Ithturm-Rastplatz …“).

Die Mountain-Biker, die dort anscheinend ebenfalls rasteten, kamen uns auf dem weiteren Weg nicht ins Gehege.

An der Adam & Eva – Felsenformation betätigte sich Katrin als Schamanin und erlaubte jedem von uns einen Wunsch beim Verkokeln der überlassenen Weihrauch-Duftperle.

Nach einer Weile zogen wir weiter, es ging allmählich bergab durch einen zartgrünen Wald. Leider endete der Pfad bald und wir setzten den Rückweg auf einer Forststraße fort, das ist langweiliger, zudem entfiel der Schatten — bald brauchten wir noch mal eine kurze Verschnaufpause. Nach (wie geplant) ca. 10 km Wanderstrecke (oder Spaziergang, je nach …) waren wir zurück am Parkplatz und zelebrierten das rituelle Wanderschuhausziehen. Simone fuhr mit uns, wie ich auf der Kinderrücksitzbank — mit Kindersicherung für Tür und Fenster —  weiter, es dauerte etwas, bis ich die raffinierte Mittelsitz-Dreipunktgurt-Konstruktion verstanden hatte. Bei so einem Hitech-Komfort-Cruiser sollte eigentlich der Beifahrer den Passagieren eine Stewardessen-like Einweisung in Bedienung von Gurten, Sitzlehnen, Fenstern und Türen sowie Hinweise zu Bordkino-Programm und Menükarte geben 😉

Wir hatten unterwegs gesehen:

  • Viele Sehenswürdigkeiten wie
    • Eine Präsidentengrotte (fragt mich nicht …)
    • Eine Ziege? Schnucke? Ähnliches? Ich war nicht dabei. Die suchte genervt von Luzys Gekläff das Weite.
    • Den Mönchstein, ein Naturdenkmal
  • viele Pflanzen, neben Bärlauch auch

und bewunderten Detis tadellos selbst gefärbte Hose.

Die Suche nach einem Abschluss-Kaffee-und-Torte-Café war nicht einfach, Lauenstein erschien uns als etwas ödes Nest, auch vom verbreiteten Einkehr-Sterben heimgesucht. Gut, dass wir das Okal-Café fanden (nichts sensationelles, aber empfehlenswert), wo wir uns zum Tourabschluss noch mit Kaffee & Kuchen oder Hefeweizen stärkten, ehe sich unsere Wege trennten. Dabei unterhielten wir uns über Fertig- oder Typenhäuser, frischten unser Wissen über Sepsis auf (gewürzt mit persönlichen Erlebnissen der Mitreisenden), beurteilten die Ästhetik der Musterhäuser, …

Die Rückfahrt verlief ohne Aufreger, dicke Gewitterwolkne gab es überall außer auf unserem Weg. Nur Maja war nervös, Tina informierte sich mit Fußballtor-App über Tore bei den Samstags-Fußballspielen, und jedes neue Tor wurde mit einem Trillerpfeifen-Pfiff des Smartphones signalisiert, worauf Maja dann stets irritiert den Kopf hob oder gar aufsprang, um zu klären, ob der Pfiff sie betraf.

Tina und Carsten ließen sich von Simones dringendem Spaziergangswunsch nicht beeindrucken und setzten sie nahe bei Katrins Wohnung, wo ihr Auto stand, ab — vielen Dank noch mal an Tina & Carsten für die Mitfahrgelegenheit!

Ich sah zu, dass ich gleich nach Ankunft in der Wiedebeinstraße für die Heimfahrt auf das Fahrrad kam, die Wetteraussicht wurde zunehmend bedrohlich; ich kam aber trocken nach Hause.

Hier der GPS-Track zur Wanderung, nun endlich auch mal mit Höhenprofil —  nicht vom Tracker aufgenommen, der speichert keine Höhen, sondern aus der Karte übernommen.

Nach der Wanderung

Ich war  noch nicht lange zu Hause, als ein sehr heftiges Ungewitter loslegte. Ich habe es lange nicht mehr erlebt, dass es so ununterbrochen blitzte und donnerte. Es gab noch heftigen Regen und Hagel, aber bei uns — anders als in manchen anderen Orten in der Region — gab es keinen Schaden. Wir beobachteten das Schauspiel vom Balkon aus,  in der Ferne hörten wir Martinshörner. Eines „unserer“ Kaninchen (mir fällt Tinas Schilderung aus dem Arbeitsalltag während der Hinfahrt wieder ein) erlebte das Inferno unter einer Gartenbank.


Eine einzelne Zecke
entfernte ich sofort
nachdem ich sie entdeckte.


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Hier hat der Weg gewonnen

Schön 🙂
So eine Warnung hätten „sie“ mal vor unsere Tiefschneeetappe aufstellen sollen.

Vor dem Putzen

Vor dem Putzen

Nicht nur ich, auch meine Schuhe waren von der Tiefschneewanderung geschafft, so ausgelaugt hatte ich das Leder schon lange nicht gesehen. Mit 1/4 Dose Schuhcreme sahen sie dann schon mal wieder besser aus. Ob ich, da die Schuhe schon etwas älter sind (gekauft Ende 70er … Anfang 80er, so genau weiß ich das nicht mehr), noch mal etwas anderes als Mäc-Geiz – Produkte verwenden sollte?

Mit ordentlich Schuchreme

Mit ordentlich Schuchreme

An „Self-Polish aus der Tube“ glaube ich ja nicht, aber richtige Wanderschuh-Pflege ist ja eine richtige Wissenschaft

Gerhards Fotoblog

Nicht jeder Weg ist so leicht wie er scheint. Aber nett, wenn bereits am Start eine unverkennbare Warnung hängt.

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Wolken-Spaziergang

Im Nieselregen durch die Wolken, das war schöner, als die Bilder mit meiner Billigknipse zeigen können.

Zwischen den Bildern 2 und 3 haben wir uns auf den schlammigen Waldwegen im Geitelder Holz (1x rum) ganz schön eingesaut 🙂

 


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Sonnenschein-Rundwanderung bei Bad Harzburg

Am Samstag also die wohl letzte Wanderung für dieses Jahr!

Der Start schien unter keinem guten Stern zu stehen, ich kam nicht rechtzeitig in die Pötte und kam schon mal (mindestens) 10 Minuten zu spät bei Chauffeurin Irene an. Immerhin, Totalsperrung der A39 blieb uns dieses mal erspart, Irene konnte ein paar Minuten aufholen. Moni und Arnulf wurden sogar von einer unerwartet gesperrten Ausfahrt (Rhüden) zu einiger Harzrand-Jökelei gezwungen, Deti und Co, die mit viel Zeitreserve angereist waren, ertrugen es mit Fassung. Noch eine Verzögerung gab es, weil ich zum Monulf-auf-den-Parkplatz-Winken (wir fast alle fanden die Ausschilderung aus Richtung Stadt etwas verwirrend) ohne Rucksack losgezogen war. Irene war schon mal ein Stückchen vorgegangen, und  unter dem Blumentopf lag bei meiner Rückkehr kein Autoschlüssel … Weiterlesen


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Harz-Rundwanderung bei Bad Suderode

Am vorigen Sonntag nach langer Pause endlich mal wieder eine Wanderung, wegen schlechter Wetterprognose kurzfristig von Samstag auf Sonntag verschoben, was aber fast allen eigentlich sowieso viel besser passte 🙂

Dabei waren Moni, Arunulf, Katrin, Irene, ich, „hufnagsi“ — Deti war wegen Abijubiläum verhindert.

In einem Anfall von Übermut beschloss ich, mit dem Fahrrad zum Treffpunkt bei Irene zu fahren, wo wir fast genau pünktlich los kamen, da ich die Zeit, die Kartenkopie vom Drucker einzupacken, eingespart hatte.

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