RainerSeiner

Privates von Rainer B.


Hinterlasse einen Kommentar

Zwei Rad Touren

Freitag hatte ich einige Erledigungen zu tun, ich erledigte das trotz Regen und Wind mit dem Fahrrad — Re­zep­ti­o­nis­tin bei einem Kunden konnte sich ein kleines fröhliches Grinsen nicht verkneifen, als ich im Fahrradponcho am Tresen stand, um einen Ordner mit aufgearbeiteten technischen Unterlagen abzugeben 😉

Ich habe die Absperrung nicht leichtfertig ignoriert, sondern wollte dem Kinderwagenschieber helfen

Steht nach Xavier nun arg schräg

Xavier-Folgen hier

Was ist hier falsch?

 

___________________________________________________________________________

Und hier die Antwort auf die Rätselfrage: <😉>Die Absperrbaken hätten wie das Umleitungsschild und das Zeichen 260  mit diagonalem orangen Quer-Aufkleber für ungültig erklärt werden müssen, damit Passanten und BMX-Fahrer wissen, dass drüberhüpfen erlaubt ist</😉> — irgendein sinnvoller Absperr-Grund war nicht (mehr) erkennbar, ein Sturmschaden wohl schon behoben. Wollen wir mal nicht so pingelig sein, die Aufräumtrupps hatten sicherlich sehr viel um die Ohren.

Samstag entschied ich, als die Sonne durch die Wolken blinzelte, mein Hometriner-Training ins Freie zu verlegen und etwas durch die Gegend zu stromern. Erst noch kurz „meine“ Patenkastanie inspiziert, dabei eine Absperrung bezüglich unbekannter Gefahr betrachtet und einen alten bekannten wiedergesehen.

 

Auf den ersten Blick etwas schwer verständlich?

Auf den Eselstall, bei dem ich neulich beim Weststadtadeln vorbei kam, hatte Xavier einen Baum geworfen, ich hoffe, die Esel waren vorher schon von der Weide geholt worden. Vorher hatte ich zunächst einige Deutungsschwierigkeiten beim linken Schild an einem Regenrückhalte-Teich in Timmerlah, erst auf den 2.Blick wurde mir klar, dass die Kombination doch kein Unsinn ist.

Nicht nur das Überqueren der Gleise am Übergabebahnhof Gleidingen, auch der Weg zum WIAN bei Geitelde war evtl. in Teilen am Rande des Erlaubten, der Weg auf den Berg, von dem ich hoffte, er sei eine Abkürzung zum Feldweg auf den Steinberg, endete im Nichts.

Weiß blühendes Kraut an der Fahrradkellertreppe

Noch eine Schussfahrt vom Steinberg zur Bahnunterführung, und dann war ich auch schon fast daheim. Ich war schön Frischluft, durchpustet, mein Fahrrad sieht von den diversen Feldweg- und Offroad-Wegstrecken aus wie Sau, ich glaube, ich muss mal einen Kärcher besuchen.

An der Treppe vom Fahrradkeller sah ich noch ein weiß blühendes Kraut, das ich bisher gar nicht bemerkt hatte.

Advertisements


Hinterlasse einen Kommentar

Patentaten & Patengarten

Wiesenblumen

Es gibt nicht allzu viel zu berichten. Hauptsächlich halten wir den Patengarten Müll-frei, zur Belohnung bequemten sich doch noch ein paar Blümchen aus der Wiesenblumenmischung, die Martina im Frühjahr ausgesät hat, zu blühen. Sonst haben wir wenig Arbeit investiert, mal sehen, ob wir im Frühjahr auch gestalterischen Ehrgeiz entwickeln werden.

Ich komme mehrmals die Woche — hauptsächlich beim Kurzstrecken-Schnellgehen vor dem Frühstück — an meinem „Patenstreifen“ vorbei und sammle hauptsächlich dort und wenn es sich ergibt auf den weiteren gut 100m durch den Park Unrat auf, den ich im Vorbeigehen sehe — grob geschätzt das Äquivalent von mindestens einem Dutzend achtlos weggeworfenen Tempotüchern je Woche. Da kommt im Jahresverlauf ganz schön was zusammen.

Insgesamt wenig Neues.


Hinterlasse einen Kommentar

Fahrradtour nach Thiede

Ich will 3x die Woche ein Sportpensum, das 30km auf dem Hometrainer entspricht, in der Natur „leisten“, als flotter Hundespaziergang, mit dem Fahrrad durch die Gegend stromern, oder so ähnlich.

Samstag hatte ich mir das hier als Idee ausgeguckt, und diese Tour ist beim Versuch, das auf möglichst vielen Feldwegen nachzufahren, heraus gekommen.

Los ging es im viel zu kleinen Fahrradkeller, sofort Spießrutenlauf durch den Mückenschwarm hinter der Ausgangstür, weiter auf zunächst bekannten Pfaden.

(Zu) Wenig Platz im Fahrradkeller

Brücke über den …

… ganz schön zugewachsenen …

___________________________________________________________________

Wohin geht das?

Habe ich nun Dunkelheit oder Wintereinbruch verpasst? Diese Tür hier war abgeschlossen

Lebensgefahr …

________________________________________________________________________

… auf Weiden und einer urwüchsigen Kräuterwiese. Endstation!

… vorbei an einem Regenrückhaltebecken

Den abgerissenen Leitpfosten habe ich auf mitreden.de gemeldet.

Irgend wo dort habe ich auch zwei wohl noch nicht ganz reife Äpfel von einem Baum an der Straße gepflückt und für Zuhause eingepackt — ob Martina die mitisst? Nach einer Runde durch den Ort ging es weiter Richtung Thiede, wobei mehr als einmal ein zunächst gut ausgebauter Feld-Fahrweg als morastige Wiesensackgasse endete. Ich hatte mir als Schnapsidee-Ziel Gemüsekauf bei Netto (ich fragte mich durch) und Genuss einer dort erstandenen Buttermilch beim alten Bekannten Deti ausgedacht, der war aber nicht zu Hause. Also gab es die Buttermilch auf einem dicken Holzpfosten auf der Verkehrsinselwiese, und dann ging es zurück nach Hause.

Hatte ich noch nie vorher von gehört.

Eigentlich wollte ich eine unterwegs gefundene Straße zur Rückkehr über Geitelde benutzen, fand ich aber nicht wieder, also erst mal nach Rüningen, dann auf bekanntem Hundespazierweg durch das Geitelder Holz (dort war es nach den Regenfällen der letzten Wochen noch ganz schön morastig) zurück zur Lechstraße. Der Tracker zeigte 30,2 km, schöne Tour, mein Nachmittags-Pflaumenkuchenstück (mit Sahne) hatte ich mir redlich verdient. Aber das ist dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.

 


Ein Kommentar

Urban Packrafting BS — Schladen — BS 🛶

neudeutsch vollständig 🚋🚆🛶🚋🚏 — Paddeltour wird dem komplexen Geschehen nicht wirklich gerecht  😉

Ich hatte zunächst einige Bedenken, weil der Ohrumer Pegel doch deutlich höher stand als bei meinem letzten derartigen Hochwasser-„Ritt“ 2014:

Heute Morgen siegte dann aber mein genetisch angelegter rheinischer Optimismus („Et hätt noch immer jot jejange“) über die Bedenken, und um kurz nach halb acht saß ich in der Straßenbahn, 20 nach 8 Weiterfahrt mit der Bahn nach Schladen.

Unterwegs einige überschwemmte Flächen, sah aus dem Zugfenster nicht allzu dramatisch aus. Kein Halt in Börßum, Bahnsteig war vom Hochwasser beschädigt.

Vom Bahnhof Schladen sind es dann nur wenige Minuten Fußweg zur Einsetzstelle.

Der Twist war in wenigen Minuten aufgepumpt, ich verpackte die meiste Wäsche wasserdicht, behielt für die Fahrt in Erwartung des ersten Sohlabfalls bald hinter der Börßumer Hauptgenossenschaft nur Badehose + T-Shirt an.

Wenige Minuten später war der Twist im Wasser und ich saß drin, Fahrt diente auch dem Test meiner Bootsschuhe.

Die Strömung der schmalen Oker am Einstieg ist achtungseinflößend, lt. GPS 8 km/h.  Ich brauchte erst ein Weilchen, bis ich wieder zielgenau zwischen den Hindernissen durchtänzeln konnte.

Ich habe wohl fast 10 Eisvögel unterwegs gesehen, schon 1/4 Stunde nach der Abfahrt flogen 3 gleichzeitig auf, 2 Sekunden später ein vierter. Dann noch mehrere Sichtungen.

‚raus mit dem Wasser

Der erste Sohlabfall bei Börßm war gewohnt gewaltig, ich fuhr zwar sicher und schnur-geradeaus druch, aber da sind Wellen mit Spitze-Spitze grob geschätzt 1m; mit einem nur zweieinhalb Meter langen offenen Boot … . Ich bekam wieder einen Eimer Wasser in den Twist, den ich kurz hinter dem Sohlabfall wieder in die Oker kippte.

Die beiden folgenden Sohleabfälle sind harmloser, der 3. allerdings auch mit sehr hohen Wellen — dort bekam ich aber nur einen Zahnputzbecher voll Wasser ins Boot, das war schnell mit dem Viskoseschwamm wieder hinausbefördert.

Extraschlenker

Lebensgefahr!!!

Bei Ohrum verpasste ich doch glatt die Abzweigung. Hatte zwar den Verdacht, dass an der Stelle, wo heute das Wasser auch ungeplant am linken Ufer abfloss, der Einstieg in die Umtragung war, aber erst das Lebensgefahr-Schild etwas später brachte Klarheit. Mit etwas Anstrengung schaffte ich es zurück zum Ausstieg.

Insgesamt hatte ich auf der Fahrt viel weniger Strömungs-Unterstützung als wg. des hohen Ohrumer Pegelstands erwartet — dazu noch zeitweise heftiger Gegenwind … . Für „Im Vorbeifahren Süßkirschen von den Bäumen am Ufer pflücken“ warʼs aber doch zu schnell. Lästig waren die vielen Pferdebremsen, nur bei zügiger Fahrt hielten sich ihre Angriffe in Grenzen. Ich hatte befürchtet, auch Streckenabschnitte zu erleben, wo der Fluss durch einen großen Überschwemmungssee fließt, das war aber glücklicher Weise nirgends der Fall. Ich bin nicht einmal sicher, ob der als „Überschwemmung“ fotografierte See nicht einfach dieser kleine See war. Die weitere Fahrt war insgesamt problemlos, für Abzweig und Ausstieg hatte ich Wegpunkte auf dem Tracker gespeichert, so dass es da keine Verwechselungen geben konnte.

Der Tunnel kurz vor dem Ausstieg war witzig!

Zum GPX-Track „Bootsfahrt

Zum GPX-Track „Heimfahrt

Am Ziel war ein komfortabler Ausstieg, der Twist war schnell eingepackt, am Bahnhof kam sofort der Bus Linie 420 nach BS, wm Bahnhof sofort Anschluss an die Tram Linie 5, sogar der Schienenersatzverkehr vom Donauknoten zum Queckenberg stand schon bereit, so dass ich mit reichlich Sicherheit rechtzeitig zum verabredeten Nachmittags-Kaffée mit Martina wieder zu Hause in der Lechstraße war.

Schöne Fahrt war das!

 


Hinterlasse einen Kommentar

Hundespaziergang, Gartengedaken, u.v.a.m.

Hundespaziergang Richtung Stiddien

Auf dem Balkon befand ich den Sommertag als hinreichend kühl für eine kleine Wanderung überʼs offene Feld, was sich unterwegs dann als nur relativ richtig erweisen sollte. Ich „ölte“ unterwegs ganz schön, aber es war ja unser erster Spaziergang nach „Brut und Setz“, da wollte ich Santa „laufen lassen“. Santa genoss es, die meiste Zeit ohne Leine laufen zu dürfen, und deshalb fiel es mir auch über lange Zeit gar nicht auf, dass ich beim Kleidung-Ablegen unter einer Eisenbahnbrücke die Leine hatte liegen lassen. Erst auf dem Rückweg, als ich kurz vor Erreichen der Teufelsspring (Straße) überlegte, wie weit vorher ich Santa wieder anleinen sollte, bemerkte ich das Fehlen. Zum Glück waren es keine 200m zurück zur Brücke (wo ich die Leine vermutete), und tatsächlich, da lag die Leine noch. Glück gehabt!

Kurz nach dem Aufstieg zum Bahndamm sah ich einen (Mirabellen-(?)) Obstbaum mit fast reifen Früchten  — muss ich noch mal untersuchen.

Dies und das aus letzter Zeit