RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Anpaddeln rund um Braunschweig: 🚵 🛶 🚵

Ich hatte mich noch gar nicht an den Gedanken gewöhnt, so musste Martina mich erinnern: Schönes Osterwetter = Anpaddelwetter.

Gestern noch schnell alles gepackt (Antimuck, Antizeck, Sonnenmilch, Boot + Ausrüstung, …), heute morgen kamen mir noch ein Naturdrama vor dem Bürofenster (dazu gelegentlich mehr!) und Notfall-Fernwartungseinsatz dazwischen, aber dann kam ich los, mit dem Boot auf dem Fahrrad-Gepäckträger zur Hohetor-Brücke, Twist aufpumpen, Boot in den Bach, ich ins Boot, los, im Uhrzeigersinn um Braunschweig! Es-war-phan-tas-tisch! Blauer Himmel, zart-grüne Bäume und Baumblüte, Honig- und anderer Blütenduft, Morgenstimmung, fröhliche Leute, Grillduft, Kontrast zwischen stiller Natur und Innenstadtlärm, Gänseküken, Bienensummen, Versunkene, lange nicht benutzte Boote, eine Kanutruppe mit wohl fast 20 Canadiern, … . Eine gewaltige, tolle Flut von Eindrücken, ich war hinterher für ein Mittagsnickerchen noch viel zu aufgedreht, musste das alles noch verarbeiten. Schade, dass ich die Digicam vergessen hatte, aber die Kunst, solche Stimung einzufangen, beherrsche ich eh nur unzureichend.

An der Copacabana hatten sie wieder keine Buttermilch für mich, also trank ich im Liegestuhl an der Oker dort stattdessen eine Flasche köstlich-eiskalte Holunderblüten-Zisch, ehe ich mich auf den Endspurt zurück zur Brücke machte. Nach 9,3 km Paddletour Boot wieder eingepackt, auf den Gepäckträger, gut 10 Minuten Fahrt nach Hause, dort empfing mich Martina mit vorbereitetem kräftigem Mittagssnack!

Und hier noch der GPX-Track zur Tour!

Das war toll!

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ÖPNV für Fortgeschrittene

Für diesen Kalendereintrag war das Ergebnis etwas merkwürdig: Fahrt vom Rathaus zum Alten Schulgebäude der Waldorfschule endet an der Haltestelle An den Gärtnerhöfen (PDF-Beleg), obwohl der Fußweg von der Straßenbahnhaltestelle Emsstraße doch viel kürzer ist? Meine Neugier war geweckt. Ich wollte efa zwingen, die Emsstraße in Betracht zu ziehen, und bekam dieses Ergebnis (PDF-Beleg).

Eine Mitarbeiterin der BS-VGmbH – Hotline konnte das bestätigen, konnte sogar mit einer kleinen Änderung sogar bewirken, dass ihr efa empfahl, lieber ein Taxi zu nehmen … 🧐

Man will sich kümmern.

Dass klick auf das Logo oben links auf eine Domainverkaufs-Seite führt (PDF-Beleg) konnte dort nicht bestätigen, ich vermute, weil der Aufruf von innerhalb des Netzes erfolgte.


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Dramen in der Natur …

Das Nest in der Bauphase

… vom Bürofenster aus beobachtet:

Schon seit einiger Zeit beobachtete ich Tauben beim Nestbau und mit Gedanken an Nachwuchs. Seit etlichen Tagen schon war das Nest in der Linde im Hochspannungspark  nach meiner Erinnerung ständig besetzt, es sah aus,  als würden die Tauben brüten. Das Filmchen entstand vor ca. 6 Wochen, damals war das Nest gerade in Bau.

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Heute Vormittag beobachtete ich dann einen kurzen (<2 s) heftigen Angriff einer Krähe auf die chancenlose Taube im Nest. Dann hatte die Krähe irgendetwas im Schnabel, was mit etwas Phantasie wie ein 3/4 – fertiges Taubenküken aus dem Ei aussah.

Die Krähe fraß das Küken oder was auch immer, und seitdem ist das Nest nicht mehr besetzt.

Eigentlich mag ich Tauben ja nicht sonderlich, aber so  — tut mir das Paar doch auch ein bisschen Leid.


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Walnuss-Malaise

Wir kaufen gern und oft im Mix-Markt um die Ecke, da er für unsere Vorstellungswelt ein originelles Sortiment hat und auch ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis — bisher auch bei Walnüssen.

Die letzten Walnüsse waren aber katastrophal: bei den meisten die Schale extrem hart (weit über 50 Jahre hat der alte Nussknacker gehalten und viel erlebt …), und wenn man dann die Schale geknackt hat, kommt man bei den meisten Nüssen nicht an etwas Essbares. Der Kern sitzt wie einbetoniert in der Schale, selbst, wenn man die Schale in Cent-große Einzelteile zertrümmert, gibt sie die verbliebenen Kernsplitter nicht frei.

Das war ein Fehlkauf, von Nachahmung wird abgeraten!


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Protokoll einer kleinen Katastrophe:

Der Reißverschluss meiner roten Jacke klemmte, als ich mich im Treffpunkt Pregelstraße herauspellen wollte. Wir zupften zu dritt daran herum, aber die „Reißverschluss-Schlinge“ zog sich nur immer enger um meinen Hals, so dass bald auch nicht mehr daran zu denken war, die Jacke einfach wie einen Pullover auszuziehen. Und der Schieber-Griff brach auch noch ab — Ende Gelände!

Mich einfach (mit dem Opinel) herausoperieren, Jacke aufschneiden, kam nicht in Frage, ich hänge an meinem alten „Markenzeichen“, manche Leute würden mich ohne wohl gar nicht wiedererkennen 😉

Also musste ich den restlichen Nachmittag mit oben „zugeschnürter“, unter dem Kragen offen hängender Jacke herumlaufen.

Glücklicher Weise gibt es ein Happy End: Mit ein paar Tropfen Olivenöl bekam ich den Schlitten wieder gängig.

Dem Reißverschluss meines wohl auch fast 20 Jahre alten City-Rucksacks verpasste ich gleich auch noch eine kleine Olivenöl-Kur — besser ist besser.