RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Der „Mängelmelder“ der Stadt Braunschweig ist keine Alibiveranstaltung!

Gestern las ich:

Ich teile die Auffassung des Autors nicht.

Ich finde, mit seiner Kritik am liegt er daneben. Der Mängelmelder ist für einfache Reparaturen (im weitesten Sinne) in der Art „abgebrochenes Verkehrsschild -> wird repariert“ vorgesehen.

Nicht gedacht ist der Mängelmelder für komplexere Fragen wie zum Beispiel fehlerhafte Ausschilderung (die Fußgänger und insbesondere Radfahrer betreffende Ausschilderung in BS ist m.E. reichlich grauenvoll, oft in keiner Weise StVO-konform). Dafür schickt man dann einfach eine aussagekräftige Email an ideen-beschwerden@braunschweig.de, und die kümmern sich dann. Behörden-Dschungel-Durchquerung ist nicht erforderlich, nach meiner Erfahrung funktioniert das insgesamt ganz gut, ich melde sehr sehr viele Mängel, unvollständige Auflistung (und beim Nachtrag des Aktuellen Status bin ich etwas nachlässig):
https://rrbdpublic.wordpress.com/2017/07/19/maengel-melden-auf-mitreden-braunschweig-de-oder-per-email/
Meine Erfahrung: Die überwältigende Anzahl Regel-konformer Meldungen wird zügig bearbeitet, und die Mängel werden beseitigt. Bei Problemen reagiert die Stadt Braunschweig aufgeschlossen, bemüht sich, Lösungen zu finden.

Für Meldungen, die nicht ins Mängelmelder-Schema  passen, kann man neben der Meldung per Email auch einfach die 1⃣1⃣5⃣ anrufen! Die nehmen auch beliebige nachvollziehbare und halbwegs plausibel begründete Mängel auf und leiten sie weiter.

Wenn die Stadt ein Portal (nur) für bestimmte Arten von Mängelmeldungen einrichtet, dann ist das zunächst mal so, wenn die Stadt die weitere Bearbeitung von Mängeln DORT mit (für mich jedenfalls) nachvollziehbarer Begründung ablehnt, finde ich das völlig in Ordnung. Wenn man aus dem Schokoriegel -Automaten keine Getränkedosen bekommt, muss man halt schauen, wo ein Getränkedosen-Automat steht, und nicht einen bösen Brief an den Schokoriegelautomaten-Aufsteller schreiben. M.E.ist die derzeitige Art der Bearbeitung kaum zu beanstanden.

Allerdings finde ich auch, dass man auch solche komplexeren Anliegen über so ein Portal einreichen können sollte. Man muss dabei aber sehen, dass solche Vorgänge ggf. viel höhere Kosten verursachen können. Wenn erst mal ein Gutachten anzufertigen ist, wie die Ausschilderung an einer Kreuzung insgesamt korrekt zu erfolgen hat, dann ist das natürlich viieel aufwendiger, als wenn nur einfach Bellis zur Schilderreparatur hingeschickt werden muss. Wenn sich da nun jeder einfach mal seinen Unmut von der Seele schreibt und die Stadt BS dann verpflichtet wäre, jede Meldung eingehend zu prüfen … .

Die Frage, wie ein solches „Komplexmängel-Meldesystem“ gehandhabt werden könnte, sollte die Stadt Braunschweig in einer Art „Engagiertenforum“ diskutieren, um dann auch ein Portal für nicht-triviale Mängel auf die Beine zu stellen. Dort könnten dann irgendwie als zuverlässig erkannte Bürger (beispielsweise solche mit vielen erfolgreichen Meldungen auf mitreden.braunschweig.de) als „Mängel-Scouts“ tätig sein.

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Ich, gestern …

… beim Blutspenden im KPW

Als ich kam herrschte ja noch eine gewisse Betriebsamkeit, aber als ich dran war hatte ich den ganzen Saal mit 10(?) Liegen für mich allein. Wenn man bedenkt, dass im „Einzugsgebiet“ (Weststadt + Westliches Ringgebiet) wohl so 40.000 potentielle Spender wohnen, ist das kein Zeichen für überbordende Hilfsbereitschaft.

Aber ich bin mal lieber still, schon als Schüler hatte ich das gelegentlich geplant, (Gerüchten zufolge bekam man 70,– DM), ergab sich aber nie, dann stellte ich eines Tages fest, dass ich die Erstspender-Altersgrenze von 59 Jahren überschritten hatte … . Aber, wohl um mir noch eine letzte Chance zu geben, wurde die Altersgrenze neulich auf 64 Jahre heraufgesetzt, und da dachte ich, wenn die sich so viel Mühe machten … . So wurde das gestern dann ein Tag mit gleich 3 guten Taten 🙂


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Noch eine Tandemfahrt 🚴

… und rechts Mup.

Schul-Eselchen, links Cora …

Klar, dass ich Martina am Montag nicht lange zu einer Tandem-Fahrt zur Waldorfschule überreden musste 🙂

Während sie sich mit den Eseln unterhielt zerlegte ich mit technische interessierten Achtklässlern 2 Schubkarren, um die Rahmen demnächst für eine Reparatur zum Schweißen mitzunehmen.

Martina staubte in der Gärtnerei noch 2 Buntnesseln (für den Baumscheiben-Patengarten) und ein paar Pepperoni-Pflanzen ab.

Wir ernteten für unsere vorbildliche Haltung auf dem Rad einige bewundernde Blicke, aber auch Schüler-Unverständnis: „Wieso fahren sie denn mit einem Tandem?


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Mehrgenerationen-Radtour 🚴

Für Samstag waren wir zu einer kleinen Radtour zum Kleinen Hof-Café in Klein Gleidingen verabredet. Unwetterwarnungen rings umher, verspätete Kindertanzaufführung der jüngsten Mitradlerin, aber all das konnte uns nicht aufhalten. Trotz anfangs noch arg asynchronen Aufstiegs auf unser geliehenes Tandem kamen wir mit (na ja– kurz nach)  den anderen los und sicher an. Martina und ich legten wegen eines etwas längeren „Aufstiegs“ eine längere rasante Aufholjagd auf gerader Teerstraße hin, das Navi zeigte knapp 30 Sachen an. Hätte ich Martina doch unterwegs mal gefragt, ob sie mein Rucksack stört, dann hätte ich früher bemerkt, dass ich ihn vor dem Talentehaus auf dem Europaletten-Tisch vergessen hatte 😏.

So fiel mir das erst am Ziel auf, ich wollte schon zurück radeln, aber zum Glück konnte eine Donnerstagsöftersmitfrühstückerin den Rucksack einsammeln.

Martina und ich belohnten uns für die Fahrt-Anstrengungen mit einem riesigen Stück Erdbeerkuchen, Martina mit Sahne — sie hatte es auch schwerer. Vorteil des schlechten Wetters: nicht allzu viele Leute im Café, der Vater-Mutter-Kind-Strandkorb (passten wirklich alle 3 ʼrein) im schönen Garten mit Ententeich war noch frei für uns.

Vorbildliche Kolonnenfahrt auf der Kreisstraße

Ein weiterer Vorteil des Cafés: Durstige Kinder bekommen ein Glas Gratis-Leitungswasser mit 2 extradicken Strohhalmen, die sich nach dem Durstlöschen auch prima zum Spielen eignen.

Das Wetter spielte mit, etwas Regen gab es nur im Strandkorb aus einer Regenwasser-Vorratspfütze im Dach.

Auf der Rückfahrt sahen wir links im Acker noch ein Reh im hohen Getreide, wen es nicht gerade hochhüpfte schauten nur die  Ohren aus dem Kornfeld ʼraus.

Am Mehrgenerationenhaus bekam ich dann meinen Rucksack, glücklicher Weise mit vollständigem Inhalt, wieder. Abschied, letzte Heimfahrtetappe zur Lechstraße durch den Hochspannungspark, fertig.


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Kunst: Weststadt-Collagen

Angereist waren wir zur Ausstellung standesgemäß mit dem Stretch-Bike (Tandem), mit dem wir morgen mal einige der Ansichten, die wir im KPW sahen, abklappern, bevor wir Nachmittags die Mehrgenerationen-Radtour machen.

 


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Morgenspaziergang 🌝

Morgen-Mond über Timmerlah

Ich hatte mir am Wochenende vorgenommen, wenn ich mal reichlich früh aufwachen sollte, nicht den Rest des Morgens damit zu verplempern, mich schlaflos im Bett hin und her zu wälzen, sondern einfach einen ausgedehnteren Spaziergang … kleine Wanderung zu unternehmen. Dass es gleich heute dazu kommen würde … .

Ich machte mich im Morgengrauen mucksmäuschenstill auf die Socken, fotografierte auf meiner Runde durch Hochspannungspark und Timmerlaher Busch den untergehenden Mond, machte mir bei Feldforschung, über die ich demnächst in der Weststadt aktuell berichten werde, die Finger schmutzig, hörte im Timmerlaher Busch irgendein Tier durch den Wald trapsen, sah über dem KGV Einigkeit viele Fledermäuse jagen, zählte hinter der Grundschule Illerstraße 4 kleine Kaninchen, ärgerte mich, dass ich morgens um ¾ 5 an dieser Ampel 25s auf grün warten musste, ohne auch nur 1 Auto auf der Straße fahren gesehen zu haben, und sah auch sonst allerlei. Ein Eindrucks-reicher Start in den Tag, und ich war genau rechtzeitig wieder daheim, um den Kaffee für das gemeinsame Frühstück mit Martina aufsetzen zu können