RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Backpacking-Flaschbierkauf

Gestern tat ich am neuen Wohnort (nachdem wir nun schon fast 2½ Jahre hier wohnen) erstmals, was damals in der Kastanienallee regelmäßiges Geschäft war: siehe Überschrift!

Dort waren es allerdings nur gut 250m je Strecke, da kann man problemlos auch mal 2 Kästen transportieren, hier sind es nun 800m – das ist schon etwas anderes.

Da mir auch noch eine hartnäckige Erkältung etwas in den Knochen steckt, habe ich es also mal lieber vorsichtig angehen lassen, 1 Kasten Leergut geschnappt, Flaschen in den Rucksack, Kasten an den langen Arm, noch eine Tasche mit Leergut, die ich neulich im Auto vergaß geschnappt, und los.

Stecke ist so kein Problem, der Einkauf ist wegen des gesonderten Getränkemarkts hier etwas umständlicher. Erst Leergut im Getränkemarkt dem Automaten überantworten (Pfandbon nicht vergessen), dann zum Lebensmitteleinkauf, dann wieder nach nebenan in den Getränkemarkt. 1 Kasten Wolters Alkoholfrei geschnappt, bezahlt, Flaschen in den Rucksack gepackt, Kasten … (siehe oben). Das war leichter gesagt als getan, ich vermisste den Packtisch, auf den ich damals bei Görge den Rucksack zum Anschnallen stellen konnte, sehr. 24 Flaschen * 0,33l ist doch schon ein ganz schönes Gewicht, ich habe mir vielleicht einen abgebrochen, ehe ich die Last auf dem Rücken hatte  😏

Auch das Einpacken der Flaschen ist wesentlich einfacher, wenn man einen Tisch zur Verfügung hat.

Aber dann ging es ganz gut, wenn man erst mal unterwegs ist, istʼs halb so schlimm, kaum der Rede wert, dass die Strecke 3 mal so lang ist wie damals.

Mach‘ ich jetzt öfters, man fühlt sich so unbeschreiblich öko hinterher.

 

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Unser Eichhörnchen-Imbiss „Zur schönen Aussicht“ 🐾

Ein Gast! „Hansi“ saß eine ganze Weile dort, betrachtete den phantastischen Sonnenaufgang und knabberte dazu sein Walnuss-Frühstück.

Hier das die Fotoserie der „WildCam“ dazu:

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Ich finde es sehr entspannend, könnte dem Kleinen stundenlang zuschauen 🙂


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Manchmal bin ich ein richtiges Filou …

… und so folgte ich meinem Impuls und schlug der Stadt Braunschweig vor, zu erwägen, der doch in letzter Zeit deutlich verringerten Bedeutung des Latein als Lingua Franca Rechnung zu tragen und in der Auflistung der Braunschweiger Schiedspersonen die Formulierung „nomen nominandum“, die ja auch gar nicht mehr jedermann geläufig ist, durch ein simples „Stelle derzeit nicht besetzt“ oder ähnlich zu ersetzen, auch wenn die sprachliche Ästhetik des Dokuments darunter wohl leiden wird 😏


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Natur – wird die noch gebraucht oder kann das weg? 😭

Ich hatte ja schon gelegentlich angemerkt, dass ich mit den „Gärtnerarbeiten“ im Hochspannungspark nicht immer ganz einverstanden bin – vorsichtig ausgedrückt.

In den letzten Tagen zog wieder ein Trupp von der Lichtenberger Straße her durch den Park und verwandelte Natur in Holzhäcksel, auch der urige Gebüschstreifen gegenüber vor dem Parkplatz wurde leider nicht verschont. Wenn ich nachfrage, wird Abteilung Stadtgrün vermutlich wieder antworten „war mal wieder nötig“, wobei ich in solchen Antworten immer eine nachvollziehbare Begründung, welches Ungemach denn durch die Maßnahme abgewendet werden musste, fehlt.

Ich besuche die Tage mal den NABU, frage die nach deren Einschätzung.

 


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Tapfere kleine Balkontomate

Ich hatte ja schon mal über unsere Balkon-Naschtomaten berichtet, als sie etwas ungewöhnliche Hilfe brauchten.

Eine von denen ist eine wahre kleine Heldin, lässt sich von keinerlei Wetter-Widrigkeit unterkriegen und kämpft eisern für ihren Traum von einer schönen tomatig-gelben Gesichtsfarbe — grandios!


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Eichhörnchen-Imbiss „zum fröhlichen Hansi“

Eichhörnchen-Imbiss: passt, wackelt und hat Luft

Unser neuer Eichhörnchen-Imbiss feierte heute endlich am geplanten Aufstellort Einweihung. Schon seit langem legen wir für die Eichhörnchen immer mal eine Walnuss raus – und manchmal auch mal 2. Mit einer (für unsere Vorstellungswelt) waghalsigen Kletterei kommen sie dann aus dem Hochspannungspark-Randwäldchen auf die Fassade und problemlos auf unseren Balkon. Gelegentlich korrigieren sie dann noch Martinas Gärtnerei in den Balkonkästen, bevor sie sich mit der Nuss wieder auf und davon machen.

Allerdings kamen auch öfters Krähen vorbei, und wenn die so etwas erst mal spitz gekriegt haben … . Mit einer Krähen-Futterstelle würden wir uns bei den Mitbewohnern nicht beliebt machen. Verschiedene Krähenabwehr- Schikanen bewährten sich nicht, also schafften wir das Häuschen an. Konnten es aber nirgends so recht montieren (Wärmedämmfassade!). Die kleinen hatten das mit der Futterstelle schon kapiert (bisher ohne Scheibe), aber einmal fiel das Häuschen dann herunter, als das Eichhörnchen Absprang.

Schon länger lag das Material für eine solide Halterung am Balkongeländer hier herum, aber irgendwie ergab es sich nie. Also ging ich dann doch mal zu unseren talentierten Handwerkern in der Nachbarschaftswerkstatt (Nachbarschaftszentrum Elbestraße 45). Die Nachbarschaftshelfer gingen mir bei ein paar einfachen Kleinigkeiten zur Hand (messen, anzeichnen, sägen, feilen, …), ich erledigte die schwierigen Arbeiten (Sägespäne aufsaugen, aufräumen), und bald waren die Teile zugesägt. Man machte mir Mut, die Eichhörnchen kapieren das, auch mit eingebauter Scheibe und Dach hochklappen. Einer wusste sogar zu berichten, dass sich einige Nachbarn inzwischen über das dauernde Deckel-Klappern beschweren …

Heute Vormittag kam ich endlich zum Zusammenbauen  der Halterung, sitzt bombenfest.

Jetzt müssen nur noch die Gäste kommen 🙂


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Es muss nicht immer Goethe sein …

Heinz-Dieter Vonau und Karl W. Haak mit „Neues und noch nicht Gehörtes …“ im Kulturpunkt West

Am letzten Sonntag (14.01.18) besuchten wir die oben genannte Veranstaltung, da uns die vorangegangene aus der Reihe (Papiertheater Fabula: Mathemärchen am 10.12.17) sehr gut gefallen hatte.

Von Heinz-Dieter Vonau hatte ich ehrlich gesagt noch nie vorher gehört.

Karl W. Haak kenne noch aus der Zeit, als er die eine Hälfte des Duos Twice war — zumindest einigen Hörern von Radio Okerwelle dürfte das etwas sagen, da werden gelegentlich Titel der beiden gespielt („You’re Gonna Make Me Lonesome When You Go“ von Bob Dylan, „Circle“ von  Edie Brickell & New Bohemians (wenn ich mich recht erinnere) …). Auch wenn er jetzt allein spielt wirkt sein Gitarren-Spiel noch mit demselben Zauber auf mich: nach wenigen Augenblicken überkommt mich eine wohlige Ruhe und Gelassenheit, es ist einfach schön.

Heinz-Dieter Vonaus Geschichtchen passten gut in den fast (Groß-) familiären Rahmen des KPW. Es hatte fast etwas wie bei einer Familienfeier, wenn einer der Verwandten etwas vorträgt. Nein, nicht der, bei dessen Auftritt man vor lauter Fremdschämen nicht weiß, wohin man schauen soll, sondern der, auf dessen „Auftritt“ man sich zu recht schon lange vorher gefreut hat. Es war ein buntes Potpourri mit Geschichtchen wie aus dem Leben, natürlich etwas überspitzt. Bei manchen glucksten alle im Saal vor Lachen, mit manchen konnte ich wenig anfangen, andere machten nachdenklich, einige schienen nicht nur mich an Situationen zu erinnern, die man fast genau so selbst schon erlebt hat. Wir fanden es hinreißend.

Leider hatte die Familiäre Atmosphäre und der Aufbau des Zuschauerbereichs mit Stühlen und Tischchen auch Nachteile. Besonders nach der Pause verspeisten Zuschauer unter vernehmlichen Besteckklappern Kuchen oder Krakauer-Würstchen, unterhielten sich gar darüber, ob nun letztere oder die auf dem letzten Weihnachtsmarkt schmackhafter waren — lästig! Auch, dass manche Zuschauer die Musik-Einlagen für Pausen-Hintergrundgeklimper zu halten schienen und die Zeit für Toilettengang, Geschirr-Zusammenstellen oder ein kleines Schwätzchen nutzten, hat mich sehr gestört.

Lieber so – oder doch die Tischchen beibehalten?

Obwohl wir beide von der Veranstaltung einigermaßen begeistert waren bleibt so doch leider auch ein wenig Verdrießlichkeit. Martina fände eine klassische Zuschauer-Reihenanordnung wie im Kino —  ohne Tische — als Problemlösung besser, während ich die Zwanglosigkeit der gewählte Anordnung mit Tischen im Raum schon schöner finde — es gibt wohl keine Patentlösung.

Wir gehen auf jeden Fall wieder hin, wenn es im KPW wieder heißt: „Es muss nicht immer Goethe sein“.