RainerSeiner

Privates von Rainer B.


Ein Kommentar

Urbane Legenden rund um das Thema „Müll“

Um das Thema Müll, Wertstoffe und Co. ranken sich viele urbane Legenden, im März und April finden einige Veranstaltungen statt, um die verbreitetsten von ihnen richtig zu stellen.

Eine dieser Legenden lautet:

Wenn das Essen nach Plastik schmeckt, darf es in der Wertstofftonne entsorgt werden.

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Wenn das Essen nach Plastik schmeckt …

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Das wird wohl eher nicht stimmen, eine Infoveranstaltung am 12. März 2018 16:00 … 18:00 Uhr (Einzelheiten in der  Weststadt aktuell) mit Besuch der Mülldeponie Watenbüttel wird hier hoffentlich Klarheit bringen.

Die im folgenden Bild gezeigte, auf den ersten Blick etwas verwegen erscheinende Entsorgung eines Fahrrads in Einzelteilen in einer Wertstofftonne dürfte, völlig korrekt sein – Stoffgleiche Nichtverpackungen dürfen über die gelbe Wertstofftonne entsorgt werden, mehr dazu im Abfallratgeber!

 

Fahrrad in Teilen entsorgt in der Wertstofftonne

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Informationen zu weiteren Info-Veranstaltungen „Rund um den Müll“ in der  Weststadt aktuell!


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Hansi, einer unserer Lieblings-Frühstücksgäste

Ist nicht direkt ein Action-Thriller …

… aber wir sind halt sooo vernarrt in die wilden Eichhörnchen, die uns immer mal wieder auf dem Balkon besuchen 🙂

Der Lärm im Hintergrund bin ich auf dem Hometrainer, bei Unterbrechung schaue ich dann gerade mal wieder aus dem Fenster.

Fast täglich schauen mehrere Eichhörnchen bei uns vorbei, eine 3er-Kaninchentruppe begrüßte mich über einen längeren Zeitraum jeden Morgen gegen viertel vor 5, wenn ich zu meinem Morgen-Walking aus der Haustür trat, viele ungewöhnliche (früher kaum je bemerkte) Vögel rasten immer wieder bei uns auf dem Balkon in den nahen Bäumen … . Wenn man so eng mit der örtlichen Wildtier-Welt verbunden ist, macht man (wir uns jedenfalls) schon öfters allerlei Gedanken, wie es den „Nachbarn“ wohl so geht. Eisiger Frost, geschlossene Schneedecke, die Kaninchen scharren etwas ratlos im Schnee, um ans Gras zu kommen … . Und überhaupt ist -10°C und Wind kein Zuckerlecken für die Kleintiere draußen. Hoffentlich hat das Eichhörnchen, das keine 10m vor unserem Küchenfenster einen Kobel gebaut hat, an solche Widrigkeiten gedacht und nicht mit Moos-Polster gespart. Die haben es eh nicht leicht, für mich nicht nachvollziehbare Baumfällungen und radikale Buschbeschneidungen haben deutliche Lücken in den Hörnchen-Highway entlang des Hochspannungsparks gerissen, und auch in unserem Garten wurden Äste gestutzt. Nicht so radikal wie hier, und vom Highway in unsern Garten kommen die Eichhörnchen noch durch die Baumkronen; aber der Sprung von der Eiche zum Ahorn ist nun doch zu weit, da müssen sie über den Rasen hüpfen.

Und die Igelchen und all die anderen — wir fiebern mit ihnen dem Frühling entgegen.

Ein Herz für Wildschweine

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Da denke ich aber sowas von genau so drüber …

Deister Hiking Trails

Das Wildschwein als Bauernopfer!

Im Deister leben viele Wildschweine und ich bin bereits zahlreichen Tieren begegnet. Immer mit RESPEKT! Mir ist bewusst, dass diese sehr faszinierenden Tiere bei uns stark bejagt werden, um den Bestand einzudämmen. Bei der aktuellen Diskussion um die Afrikanische Schweinepest und Forderung von Wildschweinabschüssen (70 % des Bestandes!) platzt mir die Hutschnur! Für ein hausgemachtes Problem durch Menschen wird mal wieder eine Wildtierart zur „Verantwortung“ gezogen! Müssen immer gleich Massentötungen stattfinden? Gibt es keine andere Strategien, um Seuchen einzudämmen?

Hier Fotos von meiner letzten aufregenden Begegnung mit einer Wildschweinfamilie im Deister. Die Bildqualität ist zwar nicht besonders gut gelungen, aber dafür war das Erlebnis im August 2017 etwas Besonderes. Empörte Grüße aus dem Deisterland!

Link zum Artikel in der Süddeutschen Zeitung: Das Wildschwein als Bauernopfer

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