RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Fahrradtour nach Thiede

Ich will 3x die Woche ein Sportpensum, das 30km auf dem Hometrainer entspricht, in der Natur „leisten“, als flotter Hundespaziergang, mit dem Fahrrad durch die Gegend stromern, oder so ähnlich.

Samstag hatte ich mir das hier als Idee ausgeguckt, und diese Tour ist beim Versuch, das auf möglichst vielen Feldwegen nachzufahren, heraus gekommen.

Los ging es im viel zu kleinen Fahrradkeller, sofort Spießrutenlauf durch den Mückenschwarm hinter der Ausgangstür, weiter auf zunächst bekannten Pfaden.

(Zu) Wenig Platz im Fahrradkeller

Brücke über den …

… ganz schön zugewachsenen …

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Wohin geht das?

Habe ich nun Dunkelheit oder Wintereinbruch verpasst? Diese Tür hier war abgeschlossen

Lebensgefahr …

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… auf Weiden und einer urwüchsigen Kräuterwiese. Endstation!

… vorbei an einem Regenrückhaltebecken

Den abgerissenen Leitpfosten habe ich auf mitreden.de gemeldet.

Irgend wo dort habe ich auch zwei wohl noch nicht ganz reife Äpfel von einem Baum an der Straße gepflückt und für Zuhause eingepackt — ob Martina die mitisst? Nach einer Runde durch den Ort ging es weiter Richtung Thiede, wobei mehr als einmal ein zunächst gut ausgebauter Feld-Fahrweg als morastige Wiesensackgasse endete. Ich hatte mir als Schnapsidee-Ziel Gemüsekauf bei Netto (ich fragte mich durch) und Genuss einer dort erstandenen Buttermilch beim alten Bekannten Deti ausgedacht, der war aber nicht zu Hause. Also gab es die Buttermilch auf einem dicken Holzpfosten auf der Verkehrsinselwiese, und dann ging es zurück nach Hause.

Hatte ich noch nie vorher von gehört.

Eigentlich wollte ich eine unterwegs gefundene Straße zur Rückkehr über Geitelde benutzen, fand ich aber nicht wieder, also erst mal nach Rüningen, dann auf bekanntem Hundespazierweg durch das Geitelder Holz (dort war es nach den Regenfällen der letzten Wochen noch ganz schön morastig) zurück zur Lechstraße. Der Tracker zeigte 30,2 km, schöne Tour, mein Nachmittags-Pflaumenkuchenstück (mit Sahne) hatte ich mir redlich verdient. Aber das ist dann schon wieder eine ganz andere Geschichte.

 


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Rad-Rundfahrt zum Übergabebahnhof Beddingen 🚴

… und Wirklichkeit

.Anspruch …

Ich hatte heute keine Lust, meine Trainingseinheit auf dem Hometrainer abzustrampeln, bin stattdessen etwas in der Gegend umhergestromert, zunächst grob in Richtung meines Hundespaziergangs vom letzten Freitag. Nach der Einsicht, dass es dort echt wenige touristische Sehenswürdigkeiten zu geben scheint, fuhr ich weiter zu meinem Obstbaum-Fund an den Bahngleisen des Übergabebahnhofs Beddingen.

Ich fand:

Die Mirabellen(?) scheinen (bei der diesjährigen Witterung?) leider schon kurz vor der Reife an zu faulen, die Frucht-Form der Äpfel erinnert mich an den Glockenapfel.

Schienen-Fernweh

Aus der anderen Richtung war der Weg nur für KFZ verboten?!?

Ich sammelte noch einige Weißglasflaschen auf, die irgendein Narr im Wald weggeworfen hatte, und versuchte mich dann irgendwie wieder in die Heimat durchzuschlagen. Tolle Wolkenkulisse mit fernen Regengüssen, einmal musste ich dann auch für ein paar Minuten unter den Poncho schlüpfen. Am Bahnhof ist kein legales Durchkommen über die Gleise, also zurück und dann über BAB-Kreuz Thiede, Geitelde, Stiddien (die Auffahrt zum Steinberg (Fernsehturm) habe ich in Geitelde nicht auf Anhieb gefunden) und Broitzem wieder zurück. War schön, auch wenn daheim noch 20 Minutez „Kletten-aus-den Socken-pulen“ angesagt war.

Martina weigerte sich, von den mitgebrachten Mirabellen(?) zu kosten.


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Kommunalwahl-Vorbereitung

Der Besuch der Bezirksratsversammlung neulich hatte noch keine wirkliche Klarheit gebracht, wen ich am kommenden Sonntag wählen soll, also besuchte ich am Dienstag eine Podiumsdiskussion der Spitzenkandidaten — Einzelheiten zur Veranstaltung in der Septemberausgabe unseres Stadtteilmagazins.

Da ich gleich noch heftig meckern werde die Relativierung vorweg, ich fand es toll, dass diese Veranstaltung durchgeführt wurde (besonderer Dank an unseren unermüdlichen Heimatpfleger Edmund Heide), und ich habe großen Respekt vor den Leuten, die sich engagieren, um ihren Stadtteil zu gestalten. Es ist frustrierend, dass von unseren geschätzt 15.000 Wahlberechtigten mal gerade 50 Interesse zeigten …

Die Veranstaltung begann verspätet, weil der Spitzenkandidat der Grünen — wie auch schon bei der von mir besuchten Ratssitzung — zu spät kam.

Wenn ich jemanden wählen soll, muss mir das, was er vorhat, gefallen, und er muss mir hinreichend Vertrauen einflößen, dass er auch in der Lage sein wird, sein (unser) Vorhaben voranzubringen. Bei den Zielen kann man naturgemäß unterschiedliche Vorlieben haben, völligen Blödsinn habe ich nicht gehört, wenngleich ich bei einigen der wenigen von den Kandidaten geäußerten Realisierungsvorstellungen durchaus Bedenken habe. Immer nur auf der teuren Staatstheater-Bezuschussung ˊrumreiten … .

Bei dem Prüfstein „Vertrauen erwecken“ erlebte ich allerdings reichlich  Katastrophales.

Unser Bezirksbürgermeister war gut vorbereitet, hatte Notizen auf Karteikärtchen dabei, seine Gedanken formulierte er in klaren geraden Sätzen, gab jeweils eine nachvollziehbare (und zumindest im Prinzip falsifizierbare) Begründung, warum er auf diesem Weg jenes Ziel erreichen möchte, welche Schwächen auch hinsichtlich der Allgemeinverträglichkeit mögliche Alternativen hätten, gab an, was schon unternommen wurde und welche nächsten Maßnahmen nun anstehen. Der Mann strahlt Tatkraft aus, das hatte durchaus Klasse, solche Leute habe ich gern im Team.

Mit einigem Abstand folgte der Spitzenkandidat der 2. großen alten Volkspartei. Er hatte auch Ideen, Pläne und Faktenwissen, war aber sichtbar schlechter vorbereitet und brachte einfach weniger Teamleiter-Qualität ˋrüber.

Die Darbietungen von Grünen, BiBS und Linken empfand ich als bedrückend, oft Anlass zum Fremdschämen. Offensichtlich schlecht oder gar unvorbereitet sprachen sie, oft mit wirren verhaspelten Sätzen, eher allgemeine Wünsche denn konkrete Pläne in den Saal: … Straßenbeleuchtung verbessern …, mehr Restaurants wären schön, vielleicht ein Grieche — oder ein Chinese, … . Das blieb doch alles sehr im Ungefähren. Jemand, der von mir gewählt werden will, müsste so etwas vorstellen wie „Seit der goldene Hirsch dicht gemacht hat haben wir nicht ein einziges familientaugliches Restaurant mehr in der Weststadt. Ich habe schon mal nach Standorten gesucht, notfalls ginge mit eingen Umbauten der leerstehende ehemalige Knopfladen im EKZ Elbestraße. Ich kläre aber gerade mit der Wohnbau Alternativen, die dem der Wirt vom Akropolis, der Ende nächsten Jahres aus seinem gepachteten Restaurant ˊraus muss und deshalb Interesse an einem neuen Lokal hat, besser gefallen würden. Zur Debatte stehen derzeit Neckarstraße 23 und Saalestraße 25. Ein wenig Bedenken habe ich hinsichtlich eines Griechen  wegen unserer vielen Bewohner mit russischem Migrationshintergrund. Mir liegt eine Statistik aus Krasnojarsk vor, dort konnte sich in den letzten 10 Jahren keins der 4 eröffneten griechischen Restaurants länger als 2 Jahre halten, während es dort in der Stadt bereits 6 Chinesische Restaurants gibt.“. … und … so … weiter. Oder so ähnlich.  Und wer das nicht aus den Stehgreif kann (was ja auch nicht jedem gegeben ist und auch nicht heißt, dass die/der ohne Publikum vor der Nase nicht doch auch etwas zuwege bringen kann) liest halt im wesentlichen vorbereitete Statements vom Blatt ab, statt etwas zurecht zu stammeln. Die Themen waren doch schon lange bekannt, da muss sich doch ein zur Partei passender „Knüller“ finden und vorbereiten lassen. 

Selbst wenn die Parteien der 3 letztgenannten Spitzenkandidaten tolle Knüller in Planung hätten (erzählt haben sie von keinem), ich würde sie nicht wählen, weil ich den Kandidaten nicht zutraue, Pläne umzusetzen.

Und so hat der Abend für mich wichtige Erkenntnisse gebracht, die ich bei der Briefwahl auch schon umgesetzt habe.

Und nicht vergessen:

Am Sonntag wählen gehen!

 

 

Wer sogar dazu zu träge (physisch und geistig)  ist, darf hinterher auch nicht meckern!

 


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Heimatkundliche Radtour

Eigentlich hatte ich mir bei meiner letzten (ersten) Teilnahme vorgenommen, da zukünftig immer mit zu fahren, aber mit biestiger Regelmäßigkeit kam mir jedes mal am 2. Dienstag des Monats kurzfristig etwas dazwischen. Dieses mal nun schien es zu klappen, dachte ich, als ich am frühen Nachmittag bei Sonnenschein unterwegs war. Kurz nach 17:00 Uhr ziehe ich mir die Schuhe an, schaue aus dme Fenster — und es regnet in Strömen. Nicht mit mir, ich zog den Fahrradponcho über und los ging es. Am Startpunkt Alsterplatz fürchtete ich erst, einziger Teilnehmer zu sein, aber die anderen hatten sich nur ein Stückchen weiter unter einen schützenden Baum verzogen. Der Regen hörte bald auf, nach kurzer Diskussion brachen wir auf, wollten erst mal wegen des unsicheren Wetters in der Nähe bleiben. Weiterlesen