RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Erste Hilfe für unsere Balkon-Tomate

Vor der „Reparatur“ war die Tomate kaum noch höher als das Balkongeländer

Unsere Balkon-Tomate — wegen Lichtmangel-bedingtem Geilwuchs eh besonders anfällig, wurde Opfer eines feigen Anschlags: Irgendwer muss sich nicht nur draufgesetzt, sondern auch sonstwie heftig gewütet haben, die Tomatenpflanze war in sich zusammen gesunken, an einer Stamm-Stelle auch abgeknickt, und auch im Ringelblumen-Topf gab es Verwüstungen, und das Rank-Gitter war herausgerissen. Eine Taube? Krähe? Oder gar Hansi, der sich, während ich das Malheur trübsinnig vom Balkonsessel aus betrachtete, aus dem Blumenkasten ½ m hinter meinem linken Ohr gerade sein tägliches Walnüsschen holte?

Unsere Vormieter müssen so etwas vorhergesehen haben, jedenfalls fanden sich genau am richtigen Ort 2 Dübel, so dass ich mit 2 Schraubhaken, Bindfaden und einem Taschenmesser (wie im schönen Film Dialogue avec mon jardinier völlig zu Recht propagiert) erste Hilfe leisten und die Pflanze aufrichten konnte.

Für mit Gummiringen war mir nichts eingefallen 😉


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Während der letzten Tage …

Der Maulwurfsnachfolger arbeitet sich übrigens schon ein, erreicht aber noch bei weitem nicht die Effizienz seines Vorgängers.


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Der Paten-Garten (2)

Das Kerngeschäft: Gartenarbeit

Screenshot aus dem Braunschweiger Baumkataster

Martina beackert weiter ihren (unseren) „Paten-Garten“ unter dem Braunschweiger Spitzahorn mit der Nummer 230. Auch wenn sich ihre ausgesäten Kräuter bisher noch zieren, immerhin deckt der ursprüngliche Strauch- und Kräuterbestand den Boden schon mal viel besser als im Frühjahr. Die Hauptarbeit ist weiterhin das Aufsammeln von Unrat, nach meiner geschätzten Statistik kommt jeden Tag ungefähr 1 Stück vom Bolchenpapier über Tempo-Taschentuch, Zigarettenschachtel, Flachmann bis hin zum ganzen Fahrrad dazu. Wir halten den Laden sauber, gelegentlich bestaunt von ungläubig dreinblickenden Passanten; nur Kinder trauen sich, auch mal zu fragen, was wir da machen.

Weiße Blüten

Was blüht denn da?

Martina kümmert sich um „die Kleinen“ (=Blumen)

Gesamtansicht, leider immer noch viele kahle Stellen

Ein Gartenbewohner – keine Ahnung, was das für ein Käfer ist

Alteingesessene Taubnessel

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Die Bauern-Garten-Wiesen-Kräuter, die Martina ausgesät hat, zieren sich im Schatten unter dem Baum noch. Während die Probeaussaat auf dem Balkon schon 20 cm hohe Kräuter hervorgebracht hat, sind die Pflanzen auf den Kahlen stellen im „Patengarten“ noch kaum über das Keimblattstadium hinaus. Wir hätten gedacht, dass die Lichtverhältnisse auf Baumscheibe und Balkon ähnlich sind und die Temperatur auf dem Balkon auch nicht allzu viel höher ist, das scheint aber falsch zu sein. Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Meine Arbeiten als Grünflächenpate sind dann eher ein Weststadt-Thema.


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2 Stieglitze

2 Stieglitze im Garten

Erstmals sah ich in unserem Lebensraum Weststadtgarten einen Stieglitz — genau genommen natürlich 2 Stieglitze. Erste bewusste Wahrnehmung meinerseits, vorher kannte ich nur den Namen.

Eines „unserer“ beiden Kaninchen-Jungen

Kaninchen

Und an unseren beiden Kaninchen-Zwergen haben wir immer noch viel Spaß, es sieht zu drollig aus, wenn die beiden zum Mümmeln losziehen. Leider haben sie immer noch keinen wirklichen Anschluss zum Clan auf der anderen Hausseite, aber öfters ist wenigstens ein „Alter Hase“ an ihrer Seite. Und sie sind jetzt schon deutlich selbständiger und umsichtiger als die ersten Tage, ihre Überlebenschancen steigen.


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Wieder Nachwuchs bei Kaninchens

Die Katzen aus der Nachbarschaft hatten mal wieder den richtigen Riecher, als sie sich so auffällig für den Kaninchenbau im Garten vor dem Haus gegenüber interessierten – dort gibt es Kaninchennachwuchs, heute sah ich die 3 (Emile, Francine und Géraldine 😉) zum ersten Mal.

 

Beschützerinstinkt
Nun ist mein Beschützerinstinkt wieder geweckt, 3x musste ich heute schon eine Katze vom Bau vertreiben.


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Paten-Taten

Wie geplant, habe ich einen neuen Blog ins Leben gerufen, in dem ich und hoffentlich auch andere zu speziellen Weststadt-Themen Stellung nehmen — hier auf Rainerseiner konzentriere ich mich zukünftig wieder aufs rein Private.

Braunschweig - Weststadt

Das Kerngeschäft

Martina — ihr grüner Daumen ist nur mit dem kleinen Balkongarten nicht ausgelastet — hatte ja schon die Arbeit in unserem „Paten-Garten“ aufgenommen. Schraffiert: okkupiertes Patenland Das „Areal“ ist für 2 zum Austoben doch etwas zu klein, so habe ich meine Idee wieder aufgegriffen, den Grün- und Gebüschstreifen diesseits des Parkplatzes vor meinem Bürofenster zukünftig im Auge und einigermaßen Unrat-frei zu halten – Auch wenn mir der direkte Blick darauf schon bald von den Bäumen vor dem Fenster versperrt sein wird.

Vorher habe ich Anfang April noch schnell 2 kleine Müllbeutel Kleinkram und einen arg ramponierten Badmintonschläger in „unserem Waldrand“ hinter dem Haus aufgesammelt, dieselbe Menge fand ich auch im „Patenland“, obwohl die Schüler beim Stadtputz 2 Wochen vorher auch schon ordentlich etwas aufgesammelt hatten. Stückzahlmäßig ganz oben auf der Hitliste: Leere Hundekacketüten, Meisenknödel-Netze, Capri-Sonne-Tüten.

Mein Plan: während der Brut- und Setzzeit lasse ich das Areal…

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