RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Google Trick:

Auf stackexchange.com stieß ich hier auf interessante Tricks, die Ergebnisse einer GOOGLE-Suche einzuschränken. Bekannt sind ja die Rubriken Web – Images – Shopping – Maps –  …., die nach der ersten Suche erscheinen und helfen, die Suche und damit die Zahl der Ergebnisse passend einzuschränken. Auf der genannten Seite fanden sich folgende Möglichkeiten:

Die fett dargestellten fehlen im GOOGLE User Interface.

Mehr google- Tipps und Tricks auf seroundtable.com


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Nussgenießer

Diese geöffnete Nuss fand ich heute zwischen unseren Blumentöpfen, verzehrt laut Bestimmungshelfer wohl nicht von Haselmaus oder Eichhörnchen, sondern von einer Gelbhalsmaus?

Gelbhalsmaus. Bild aus Wikipedia, Lizenz CC BY-SA 3.0

Wir wohnen hier ganz schön naturnah 🙂

Nachtrag: ich sah heute Abend auch noch mehrere von Haselnussbohrern bearbeitete Nüsse, keine weiteren „geköpften“.


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Auto-Heimholung

Hansestraße Ost -> Schwülper Poststraße

Hansestraße Ost nach Schwülper Poststraße

Auf meiner Busfahrt durch das halbe Braunschweiger Land sah ich im Industriegebiet südlich der Hansestraße einen LKW mit Satellitenschüssel am Fahrer-seitigen Außenspiegel; Truckerromantik pur!

Das Auto steht wieder in der Garage, mein Versuch, auf der Rückfahrt noch etwa frisches Gemüse zu erstehen, scheiterte: es gab nur Obst und Kartoffeln.


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Okertour von Groß Schwülper nach Volkse

Samstag, 06.09.2014: Das Wetter schien stabil, noch keine Gewitterwolken im Anmarsch, also los, eine weitere Etappe meiner Okertour von Schladen bis zur Mündung „abreißen, heute von Schwülper nach Volkse„! Dieses mal nicht gemäß der reinen Lehre „nur OPNV“, dafür war ich zu spät dran. In Schwülper ist direkt oberhalb des Einstiegs ein großer Parkplatz, praktisch – und woher soll ich wissen, dass der Einstieg nicht zur Schule gehört (Parklpatz nur für Benutzer der Einrichtungen …“)! Gegen 09:00 war ich im Wasser, von der Kanutruppe, die auch gerade ihre Boote ans Wasser brachte, habe ich nichts mehr gesehen.

Die Fahrt war unspektakulär, aber schön. Die Oker fließt über weite Strecken fernab jeder Zivilisation, dementsprechend sah ich (mal wieder) diverse Eisvögel. Mal geht es gerade aus, mal ist die Strecke kurvig, Mal ist die Oker schmal, mal breit, mal hat man weite Sicht, am fährt man durch einen engen, verwunschenen Märchenwald, es gibt laufend Abwechslung.

Wahllos ein paar Dinge, die mit in Erinnerung blieben:

  • Obwohl der Pegelstand bei Schwülper mit 2,30m  30cm unter normal war, floss die Oker mit im Schnitt 2 km/h und unterstützte die Paddelei angenehm
  • Das mit Naturschutz begründete Verbot, in Neubrück an der Brücke auszusteigen, ist für mich nicht nachvollziehbar.
  • Der Kennzeichnungsservice am Ausstieg an der Brücke in Didderse ist vorbildlich
  • Unterwegs kam ich an einem Gebüsch vorbei, aus dem Hornissen bedrohlich summten
  • Die Stromschnelle bei Hillerse ist ausgeschildert, Umtragung nicht notwendig. Das Schild mit der Empfehlung „Flussmitte Fahren“ hängt sinniger Weise genau in der Flussmitte, ich bin rechts dran vorbei und habe mich dann ganz sacht links gehalten. Meine taktische Erkenntnis, vor solchen Abfahrten alles Gepäck hinter dem Sitz zu verstauen, hatte ich nicht umgesetzt, habe mich weit nach hinten gelehnt, so dass ich trotz der für mein kurzes Boot recht hohen Wellen ein verhängnisvolles Eintauchen des Bugs verhindern konnte. Es gab nur einen halben Zahnputzbecher Wasser von links ans Hemd – harmlos, ich sonnte mich in der Bewunderung der Familie  mit Canadiern an der Wiedereinsetzstelle.
  • Ein paar Kordinaten für den GPS-Tracker zu notieren hat sich bewährt, auf Stromschnelle und Ausstiegsstelle war ich so vorbereitet. Mit Navi zu fahren fände ich dann doch irgendwie armselig.
  • Ich wüsste ja gern, was das rote „Zeug“ am Ufer in Wasserspiegelhöhe ist. Mooswurzeln? Manchmal sehe ich es auch an umgekippten Baumstämmen im Wasser, könnte aber auch dort angeschwemmt sein.
  • Obwohl ich unterwegs und in Volkse diversed Bootstransportanhänger sah begebnete mir auf dem Wasser niocht ein einziges Boot.

Ich dachte, mein „Abenteuer“ wäre damit beendet, tatsächlich fing es erst an.
Ich hatte mich schon so gefreut, wie gut ich den Bus in Volkse abgepasst hatte: Ankunft 12:40 Uhr, Boot kurz in die Sonne gestellt, eingepackt, 12:55 stand ich an der Haltestelle, Abfahrt 12:59. Als der Bus nicht kam studierte ich den Aushangfahrplan genauer, der Samstagsbus ist in Wirklichkeit ein Anruf-Sammeltaxi, Anmeldung spätestens 1h vorher – na toll! Ich überlegte kurz, mich für die nächste Fahrt 14:59 anzumelden, beschloss dann aber, mich irgendwie durchzuschlagen. Ich glaubte mich zu erinnern, dass es in Leiferde einen Bahnhof gibt, also habe ich mich an der Ausstiegsbrücke zum Trampen aufgestellt. Viele Autos fahren da ja nicht, aber mein treuherziger Gesichtsausdruck wirkt noch immer: nach ca. 5 Minuten hielt ein Golf mit Mutter mit Kindergarten-altem Kind im Wagen. Der Twist was schnell im Kofferraum verstaut, die Gelegenheitskanutin brachte mich freundlicher Weise sogar am Bahnhof vorbei (was ihr noch einen Rüffel aus dem Kinderwitz einbrachte, „Mama, wo fährst du denn hin?!“), so war ich zumindest schon mal wieder in der Zivilisation.

Nach 2 Aufhängern des Fahrkartenautomaten hatte ich dann mein Billet für die 2-Stündige Fahrt nach BS (incl. Wartezeiten in Leiferde und Fallersleben).

Der Zug nach Fallersleben war fast leer, unterwegs lauschte ich 2 adoleszenten Mädchen, die über die Ansicht einer gemeinsamen Bekannten philosophierten, mit Make-Up + Lippenstift, aber ohne Liedschatten etc. ginge noch als ungeschminkt durch – wohl eher nicht, aber ganz sicher schienen mir die beiden nicht.

Der Zug von Fallersleben nach BS war dann proppevoll, in Weddel stiegen aber mehr Passagiere aus als wieder ein, so dass ich den Rest der Strecke sogar einen Sitzplatz bekam.

Der Braunschweiger Busfahrer erkannte mein Ticket an, obwohl ich mit nicht ganz sicher war, ob ich nun eine Verkehrsverbundkarte oder eine Bahnfahrkarte gelöst hatte.

Schöne Tour, mit langer Heimfahrt, ÖPV muss ich noch etwas üben, die Paddelzeit stand bei dieser Fahrt in krassem Missverhältnis zur Straßenfahrzeit (ich muss am Sonntag ja auch noch den Punto aus Groß Schwülper zurückholen).