RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Was man so alles erlebt …

Was für ein Erlebnis: Ellen aus unserer Frühstücksrunde hatte gestern ein Glas Marmelade mitgebracht, das sich ihren Öffnungsversuchen hartnäckig widersetzte. Ich bot an, es mit dem Kochendwasser-Trick zu öffnen: Das widerspenstige Glas 15s Kopfüber in eine mit kochend-heißem Wasser gefüllte Untertasse stellen, dann lässt sich der Deckel stets recht problemlos abschrauben. Außer dieses mal! Zum ersten mal in meinem Leben versagte der Trick, Werkzeugeinsatz war nötig. Mannomann!

Und dann habe ich mir noch eine angeknabberte Walnuss im Balkon-Blumenkasten genauer angesehen. Martina hatte sich gewundert, was da ein Eichhörnchen („Hansi“) wohl daran gehindert haben mag, die Nuss gänzlich zu vertilgen.

Jetzt ist mir der Fall klar! Und auch, warum wir die letzten Tage keine Eichhörnchen sahen. Wer geht schon wieder in ein Restaurant, in dem er neulich vergammelten Salat serviert bekam — in der Hoffnung, dass es dieses mal etwas Gescheites zu futtern gibt ?!?

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Vogelfutter-Dieb 🐾

Wir legen ja immer wieder mal ein lecker Nüsschen für ihn raus!

Aber selbst geklaut schmeckt anscheinend am besten.


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Unser Eichhörnchen-Imbiss „Zur schönen Aussicht“ 🐾

Ein Gast! „Hansi“ saß eine ganze Weile dort, betrachtete den phantastischen Sonnenaufgang und knabberte dazu sein Walnuss-Frühstück.

Hier das die Fotoserie der „WildCam“ dazu:

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Ich finde es sehr entspannend, könnte dem Kleinen stundenlang zuschauen 🙂


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Eichhörnchen-Imbiss „zum fröhlichen Hansi“

Eichhörnchen-Imbiss: passt, wackelt und hat Luft

Unser neuer Eichhörnchen-Imbiss feierte heute endlich am geplanten Aufstellort Einweihung. Schon seit langem legen wir für die Eichhörnchen immer mal eine Walnuss raus – und manchmal auch mal 2. Mit einer (für unsere Vorstellungswelt) waghalsigen Kletterei kommen sie dann aus dem Hochspannungspark-Randwäldchen auf die Fassade und problemlos auf unseren Balkon. Gelegentlich korrigieren sie dann noch Martinas Gärtnerei in den Balkonkästen, bevor sie sich mit der Nuss wieder auf und davon machen.

Allerdings kamen auch öfters Krähen vorbei, und wenn die so etwas erst mal spitz gekriegt haben … . Mit einer Krähen-Futterstelle würden wir uns bei den Mitbewohnern nicht beliebt machen. Verschiedene Krähenabwehr- Schikanen bewährten sich nicht, also schafften wir das Häuschen an. Konnten es aber nirgends so recht montieren (Wärmedämmfassade!). Die kleinen hatten das mit der Futterstelle schon kapiert (bisher ohne Scheibe), aber einmal fiel das Häuschen dann herunter, als das Eichhörnchen Absprang.

Schon länger lag das Material für eine solide Halterung am Balkongeländer hier herum, aber irgendwie ergab es sich nie. Also ging ich dann doch mal zu unseren talentierten Handwerkern in der Nachbarschaftswerkstatt (Nachbarschaftszentrum Elbestraße 45). Die Nachbarschaftshelfer gingen mir bei ein paar einfachen Kleinigkeiten zur Hand (messen, anzeichnen, sägen, feilen, …), ich erledigte die schwierigen Arbeiten (Sägespäne aufsaugen, aufräumen), und bald waren die Teile zugesägt. Man machte mir Mut, die Eichhörnchen kapieren das, auch mit eingebauter Scheibe und Dach hochklappen. Einer wusste sogar zu berichten, dass sich einige Nachbarn inzwischen über das dauernde Deckel-Klappern beschweren …

Heute Vormittag kam ich endlich zum Zusammenbauen  der Halterung, sitzt bombenfest.

Jetzt müssen nur noch die Gäste kommen 🙂


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31.10. ist Wüstenrottag …

… und Hansi ist anscheinend Bausparer⁉

Für bessere Fotos fehlt es mir …

… an Talent, Geduld, Ausrüstung.

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Jedenfalls wetzt eines „unserer“ Eichhörnchen seit ein paar Tagen wie wild in den Bäumen vor meinem Bürofenster hin und her, scheint einen Kobel auf dem Stumpf der im vorigen Jahr verstümmelten Linde zu bauen. Das Hörnchen wirkt irgendwie in Eile, bleibt aber vorsichtig. Obwohl die Eichhörnchen sonst auch mal eine Walnuss vom Balkon holen, selbst wenn wir dort sitzen, beobachtete es mich beim Fotografieren aus dem Treppenhausfenster misstrauisch, schien zu überlegen, ob es klug ist, den Ort des Kobels preiszugeben.

Einige Krähen schienen auch Pläne dort zu haben? Jedenfalls begleiteten mehrere die Kobel-Bauarbeiten neulich mit aufgeregtem, anhaltendem und lautstarken Gezeter.

 

 


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Tierisch Natur-nah leben wir hier …

Kaninchen (Marie-Claire) und Igelchen vor dem Küchenfenster, das war eine drollige Begegnung.

Unsere Wohnzimmerspinne hält sich am liebsten in der vom Durchgangsrohr beheizten Wohnzimmerdecken-Ecke auf, was für ein Zufall, dass er dann auch noch Ecki heißt 😉. Wir lassen ihn gewähren, weil er uns bei der Mücken-Bekämpfung half und auch die eine oder andere lästige Fliege aus dem Verkehr zieht.

Für unsere Eichhörnchen haben wir eine offenbar Krähen-sichere Walnuss-Abholstation gebaut, ich finde Krähen zwar faszinierend, möchte hier aber keinen Schwarm am Haus haben. „Hansi“ suchte heute intensiv den Balkon ab, wo er seine Walnuss, die er aus dem Balkonkasten gefischt hatte, verstecken kann — er entschied sich, nachdem er unter anderem den Balkontomaten-Blumentopf verworfen hatte, für einen Blumenkasten auf dem Boden. Mit der 2. Nuss zog er dann davon. Und kaum hing der neue Angebots-Meisenknödel, den Martina gekauft hat, schon hibbelte ein halbes Dutzend Kohl- und Blaumeisen dort herum. Nun müssen wir immer etwas Rücksicht auf die schreckhaften Vögel nehmen, die Wohnungsquerlüftung verschoben wir heute Abend für ein paar Minuten, um das Rotkehlchen am Knödel nicht mit dem Öffnen der Balkontür zu verschrecken. Toll!