RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Während der letzten Tage …

Der Maulwurfsnachfolger arbeitet sich übrigens schon ein, erreicht aber noch bei weitem nicht die Effizienz seines Vorgängers.


Ein Kommentar

Ein Eierdiebstahl und andere ornithologische Beobachtungen

Vogel-Beobachtungsstation

Von meiner Vogelbeobachtungsstation aus sah ich in den letzten Tagen öfters Krähen mit „irgendetwas weißem im Schnabel“. Heute sah ich die Krähe dann auch mal bei der Mahlzeit, etwa 20m von unserem Balkon entfernt. Sie hackte ein kleines Loch in das Ei und schlürfte einige Schluck, flog erst mal fort, kam wieder, schlürfte noch einige Schlucke, es schien ihr aber nicht zu munden, das meiste blieb übrig. Ein Taubenei? Es war weiß mit einem ganz leicht rosa Schimmer, ich kenne mich nicht damit aus.

Und die Nester lagen nur zufällig an meinem Weg, haben sicherlich nichts mit dem Ei zu tun.

Als ich später aus der in Richtung Ei schaute schien es verschwunden zu sein. Ich versuchte in „Vögel in der Brutzeit“ (Raede / Hosking, deutsche Ausgabe 1974) das Ei zu bestimmen, Ringeltaube passt wohl von der Größe her, Hohltaube (nie von gehört) würde von der Eiform m. E. besser passen.

Das Leben in der Natur ist wahrlich kein Zuckerschlecken, phantastisch, was man hier so alles mitbekommt.


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Der Paten-Garten (2)

Das Kerngeschäft: Gartenarbeit

Screenshot aus dem Braunschweiger Baumkataster

Martina beackert weiter ihren (unseren) „Paten-Garten“ unter dem Braunschweiger Spitzahorn mit der Nummer 230. Auch wenn sich ihre ausgesäten Kräuter bisher noch zieren, immerhin deckt der ursprüngliche Strauch- und Kräuterbestand den Boden schon mal viel besser als im Frühjahr. Die Hauptarbeit ist weiterhin das Aufsammeln von Unrat, nach meiner geschätzten Statistik kommt jeden Tag ungefähr 1 Stück vom Bolchenpapier über Tempo-Taschentuch, Zigarettenschachtel, Flachmann bis hin zum ganzen Fahrrad dazu. Wir halten den Laden sauber, gelegentlich bestaunt von ungläubig dreinblickenden Passanten; nur Kinder trauen sich, auch mal zu fragen, was wir da machen.

Weiße Blüten

Was blüht denn da?

Martina kümmert sich um „die Kleinen“ (=Blumen)

Gesamtansicht, leider immer noch viele kahle Stellen

Ein Gartenbewohner – keine Ahnung, was das für ein Käfer ist

Alteingesessene Taubnessel

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Die Bauern-Garten-Wiesen-Kräuter, die Martina ausgesät hat, zieren sich im Schatten unter dem Baum noch. Während die Probeaussaat auf dem Balkon schon 20 cm hohe Kräuter hervorgebracht hat, sind die Pflanzen auf den Kahlen stellen im „Patengarten“ noch kaum über das Keimblattstadium hinaus. Wir hätten gedacht, dass die Lichtverhältnisse auf Baumscheibe und Balkon ähnlich sind und die Temperatur auf dem Balkon auch nicht allzu viel höher ist, das scheint aber falsch zu sein. Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Meine Arbeiten als Grünflächenpate sind dann eher ein Weststadt-Thema.


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2 Stieglitze

2 Stieglitze im Garten

Erstmals sah ich in unserem Lebensraum Weststadtgarten einen Stieglitz — genau genommen natürlich 2 Stieglitze. Erste bewusste Wahrnehmung meinerseits, vorher kannte ich nur den Namen.

Eines „unserer“ beiden Kaninchen-Jungen

Kaninchen

Und an unseren beiden Kaninchen-Zwergen haben wir immer noch viel Spaß, es sieht zu drollig aus, wenn die beiden zum Mümmeln losziehen. Leider haben sie immer noch keinen wirklichen Anschluss zum Clan auf der anderen Hausseite, aber öfters ist wenigstens ein „Alter Hase“ an ihrer Seite. Und sie sind jetzt schon deutlich selbständiger und umsichtiger als die ersten Tage, ihre Überlebenschancen steigen.


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Die Mauersegler sind da!

Meine Vogel-Beobachtungsstation

Krähenkampf

Nach mehreren Schwalbensichtungen heute vom Vogelobservatorium aus die ersten Mauersegler gesichtet, ich schätze mal 5 … 10.

Vorher sah ich bei einem kleinen Verdauungsspaziergang (wir waren Vormittags zum Schwägerinnen-Geburtstagsbrunch) einen sehr heftigen Kampf von 4 Krähen, eine lag auf dem Rücken und wurde sehr heftig behackt, hauptsächlich von einer der anderen Krähen; ich dachte schon, die würde abgemurkst. Irgendwie legte sich dann aber die Streitlust etwas, und alle 4 flogen lauthals krähend davon.

Auf dem Weg schaute ich mir auch noch mal die Astgabel an, in deren Nähe ein Eichhörnchen vor meinem Spaziergang heftig von Amseln attackiert worden war – dem Anschein nach war in der Astgabel ein Amselnest, das die Vögel gegen den Nesträuber verteidigt hatten – ob erfolgreich konnte ich nicht sehen.

Und nach dem Abendessen dann die Mauersegler, gesichtet vom Balkon aus in Richtung Norden (allzu viel ist nicht zu erkennen):

 


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Gartenarbeit, Parkpflege, ein kleines Kaninchen und ein Ungewitter

Am Gartenzaun

Das Wetter war morgens so herrlich, dass ich beschloss, ein wenig durchs Unterholz zu stromern. Ich sah Tod und neues Leben, Frühlingserwachen an unserem „Waldrand“ und vieles mehr.


Im Garten

Nach dem Mittagssnack wollten wir uns um unseren neuen Garten kümmern. Na ja, eigentlich ein Gärtchen. Eigentlich nicht einmal das, wir sind nur Paten einer Art Baumscheibe geworden. Nicht mal richtig offiziell, ich habe der entsprechenden städtischen Abteilung nach Patenwunschanmeldung und einem Telefonat einfach mal bescheidgemailt, dass wir mit dem Pate-sein anfangen, sofern wir von dort bis zum Wochenende keinen Widerspruch hören. Und so haben wir heute losgelegt.

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Für den kleinen Unterschied sind wir ganz schön ins Schwitzen gekommen, heute war erst einmal Entmüllung angesagt. Und vielleicht sind Martina auch noch ein paar Samen aus der Tasche gefallen.  Nichts Offizielles, eigentlich wollen wir Aussaaten mit der Behörde abstimmen … . Aber so sieht das ja doch arg räudig aus.

Mal sehen, wie das weiter geht, so wahnsinnig viel Routine hat der Fachbereich Stadtgrün & Sport mit diesen Patenschaften offensichtlich nicht, womöglich bekommen wir demnächst den Braunschweiger Grünflächenpatenausweis Nr. 1?

Nach dem Kaffee (auf dem Balkon, natürlich) zog es mich noch einmal ʼraus, und ich habe noch eine im Patengarten gefundene Pflanze, die ich noch bestimmen muss, fotografiert, am Gartenzaun noch ein paar Beutel Müll (Flaschen, Scherben, Tütchen und Papierchen, die auseinandergefaltet womöglich das halbe Saarland bedecken würden …) mit meinem neuen Greifer aufgesammelt, Woody beim Madenpicken zugeschaut (er trommelt auch wieder), Kaninchen auf dem Rasen beobachtet, …

Gemütlicher Zeitvertreib!

Kaninchen

Nach dem Abendessen stand ich noch am Kühlschrank, naschte einen Käseschnipsel und schaute aus dem Fenster, als der Kaninchenbau vor dem Nachbarhaus das erste Jungkaninchen des Jahres ausspuckte. Drollig, ich nenne es César. Der kleine sprang sehr aufgeregt umher, war ohne „erwachsenen“ Aufpasser. Gut, dass ich seit Tagen immer wieder eine grau getigerte Katze von dem Loch wegscheuche. Nun springe ich alle paar Minuten auf und schaue aus dem Fenster — vielleicht muss ich ja ein Kaninchenkind beschützen?

Und während ich diese Zeilen schreibe zieht draußen ein heftiges Gewitter auf, es blitzt gewaltig.


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Der Schnellmerker …

… unter den Bäumen bei uns im Garten ist der Berg-Ahorn — bekommt immer als erster mit, dass es Frühling wird.

(Eiche links und Linde rechts überlegen noch)

Und weil ich in Blogs so viel über Gärten mir schöner Gestaltung, und Balkongärten, die ihren Mann nähren,  u.v.a.m. lese, haben wir uns überlegt, in Kürze einen eigenen Garten zu übernehmen – ist aber noch nicht offiziell.