RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Patentaten & Patengarten

Wiesenblumen

Es gibt nicht allzu viel zu berichten. Hauptsächlich halten wir den Patengarten Müll-frei, zur Belohnung bequemten sich doch noch ein paar Blümchen aus der Wiesenblumenmischung, die Martina im Frühjahr ausgesät hat, zu blühen. Sonst haben wir wenig Arbeit investiert, mal sehen, ob wir im Frühjahr auch gestalterischen Ehrgeiz entwickeln werden.

Ich komme mehrmals die Woche — hauptsächlich beim Kurzstrecken-Schnellgehen vor dem Frühstück — an meinem „Patenstreifen“ vorbei und sammle hauptsächlich dort und wenn es sich ergibt auf den weiteren gut 100m durch den Park Unrat auf, den ich im Vorbeigehen sehe — grob geschätzt das Äquivalent von mindestens einem Dutzend achtlos weggeworfenen Tempotüchern je Woche. Da kommt im Jahresverlauf ganz schön was zusammen.

Insgesamt wenig Neues.

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Oker-Pegel

Ui, da

Die Prognose übertrifft das Hochwasser von 2007

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kommt etwas auf Braunschweig zu! Demnächst ideale Bedingungen für eine D-Zug-Fahrt im Twist von Schladen nach Wolfenbüttel?

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann wir das letzte mal so ergiebigen Dauerregen hatten. Selbst „unsere“ Wildkaninchen im Garten, die sonst heldenhaft Wind und Wetter trotzen, wählen nun lieber einen Unterstand, um dort auf Wetterbesserung zu warten:


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Hundespaziergang, Gartengedaken, u.v.a.m.

Hundespaziergang Richtung Stiddien

Auf dem Balkon befand ich den Sommertag als hinreichend kühl für eine kleine Wanderung überʼs offene Feld, was sich unterwegs dann als nur relativ richtig erweisen sollte. Ich „ölte“ unterwegs ganz schön, aber es war ja unser erster Spaziergang nach „Brut und Setz“, da wollte ich Santa „laufen lassen“. Santa genoss es, die meiste Zeit ohne Leine laufen zu dürfen, und deshalb fiel es mir auch über lange Zeit gar nicht auf, dass ich beim Kleidung-Ablegen unter einer Eisenbahnbrücke die Leine hatte liegen lassen. Erst auf dem Rückweg, als ich kurz vor Erreichen der Teufelsspring (Straße) überlegte, wie weit vorher ich Santa wieder anleinen sollte, bemerkte ich das Fehlen. Zum Glück waren es keine 200m zurück zur Brücke (wo ich die Leine vermutete), und tatsächlich, da lag die Leine noch. Glück gehabt!

Kurz nach dem Aufstieg zum Bahndamm sah ich einen (Mirabellen-(?)) Obstbaum mit fast reifen Früchten  — muss ich noch mal untersuchen.

Dies und das aus letzter Zeit

 


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Erste Hilfe für unsere Balkon-Tomate

Vor der „Reparatur“ war die Tomate kaum noch höher als das Balkongeländer

Unsere Balkon-Tomate — wegen Lichtmangel-bedingtem Geilwuchs eh besonders anfällig, wurde Opfer eines feigen Anschlags: Irgendwer muss sich nicht nur draufgesetzt, sondern auch sonstwie heftig gewütet haben, die Tomatenpflanze war in sich zusammen gesunken, an einer Stamm-Stelle auch abgeknickt, und auch im Ringelblumen-Topf gab es Verwüstungen, und das Rank-Gitter war herausgerissen. Eine Taube? Krähe? Oder gar Hansi, der sich, während ich das Malheur trübsinnig vom Balkonsessel aus betrachtete, aus dem Blumenkasten ½ m hinter meinem linken Ohr gerade sein tägliches Walnüsschen holte?

Unsere Vormieter müssen so etwas vorhergesehen haben, jedenfalls fanden sich genau am richtigen Ort 2 Dübel, so dass ich mit 2 Schraubhaken, Bindfaden und einem Taschenmesser (wie im schönen Film Dialogue avec mon jardinier völlig zu Recht propagiert) erste Hilfe leisten und die Pflanze aufrichten konnte.

Für mit Gummiringen war mir nichts eingefallen 😉


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Während der letzten Tage …

Der Maulwurfsnachfolger arbeitet sich übrigens schon ein, erreicht aber noch bei weitem nicht die Effizienz seines Vorgängers.


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Ein Eierdiebstahl und andere ornithologische Beobachtungen

Vogel-Beobachtungsstation

Von meiner Vogelbeobachtungsstation aus sah ich in den letzten Tagen öfters Krähen mit „irgendetwas weißem im Schnabel“. Heute sah ich die Krähe dann auch mal bei der Mahlzeit, etwa 20m von unserem Balkon entfernt. Sie hackte ein kleines Loch in das Ei und schlürfte einige Schluck, flog erst mal fort, kam wieder, schlürfte noch einige Schlucke, es schien ihr aber nicht zu munden, das meiste blieb übrig. Ein Taubenei? Es war weiß mit einem ganz leicht rosa Schimmer, ich kenne mich nicht damit aus.

Und die Nester lagen nur zufällig an meinem Weg, haben sicherlich nichts mit dem Ei zu tun.

Als ich später aus der in Richtung Ei schaute schien es verschwunden zu sein. Ich versuchte in „Vögel in der Brutzeit“ (Raede / Hosking, deutsche Ausgabe 1974) das Ei zu bestimmen, Ringeltaube passt wohl von der Größe her, Hohltaube (nie von gehört) würde von der Eiform m. E. besser passen.

Das Leben in der Natur ist wahrlich kein Zuckerschlecken, phantastisch, was man hier so alles mitbekommt.


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Der Paten-Garten (2)

Das Kerngeschäft: Gartenarbeit

Screenshot aus dem Braunschweiger Baumkataster

Martina beackert weiter ihren (unseren) „Paten-Garten“ unter dem Braunschweiger Spitzahorn mit der Nummer 230. Auch wenn sich ihre ausgesäten Kräuter bisher noch zieren, immerhin deckt der ursprüngliche Strauch- und Kräuterbestand den Boden schon mal viel besser als im Frühjahr. Die Hauptarbeit ist weiterhin das Aufsammeln von Unrat, nach meiner geschätzten Statistik kommt jeden Tag ungefähr 1 Stück vom Bolchenpapier über Tempo-Taschentuch, Zigarettenschachtel, Flachmann bis hin zum ganzen Fahrrad dazu. Wir halten den Laden sauber, gelegentlich bestaunt von ungläubig dreinblickenden Passanten; nur Kinder trauen sich, auch mal zu fragen, was wir da machen.

Weiße Blüten

Was blüht denn da?

Martina kümmert sich um „die Kleinen“ (=Blumen)

Gesamtansicht, leider immer noch viele kahle Stellen

Ein Gartenbewohner – keine Ahnung, was das für ein Käfer ist

Alteingesessene Taubnessel

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Die Bauern-Garten-Wiesen-Kräuter, die Martina ausgesät hat, zieren sich im Schatten unter dem Baum noch. Während die Probeaussaat auf dem Balkon schon 20 cm hohe Kräuter hervorgebracht hat, sind die Pflanzen auf den Kahlen stellen im „Patengarten“ noch kaum über das Keimblattstadium hinaus. Wir hätten gedacht, dass die Lichtverhältnisse auf Baumscheibe und Balkon ähnlich sind und die Temperatur auf dem Balkon auch nicht allzu viel höher ist, das scheint aber falsch zu sein. Wir werden sehen, wie sich das weiter entwickelt.

Meine Arbeiten als Grünflächenpate sind dann eher ein Weststadt-Thema.