RainerSeiner

Privates von Rainer B.


Hinterlasse einen Kommentar

Neuer Spaß mit 1&1: Rechnungsanschrifts-Änderung

Hiiiilfeeeee!!!!

Durch unseren Umzug mussten auch für die Firma natürlich jede Menge Geschäftspartner über die neue Adresse informiert werden, was ich am 23.08.2015 per Email-Rundschreiben tat. In den allermeisten Fällen ging das einfach so glatt, in einigen wenigen Fällen bestanden die Geschäftspartner oder Behörden darauf, dass ich besondere Formulare ausfülle (meinetwegen), die Braunschweiger Gewerbeaufsicht war telefonisch nicht erreichbar und stellt sich bei Erhalt elektronischer Nachrichten einfach tot (per 115 kam dann aber der Kontakt zustande – Mann, da muss ich auch noch vorbei fahren – mit 23,– € in der Tasche …).

Und mit 1&1 ist das wirklich lustig.

Vorweg wäre zu erläutern: Ich betreibe für einen Kunden an dessen Adresse einen Internetanschluss für die Fernwartung einer Anlage. Der Anschluss bleibt am selben Ort bestehen, nichts ändert sich außer der Rechnungsanschrift. Das ist 1&1 bekannt, es ist ja auch offensichtlich, dass

 Ort der Leistung  ≙ Rechnungsanschrift

(so etwas Ungewöhnliches kann das ja nun nicht sein).

Das Grauen nimmt seinen Lauf

27.08.2015

Ich erhalte von Kundenservice-Mitarbeiter Michael M. eine E-Mail mit falscher Anleitung, was zu tun sei. Zwar behauptet die Hilfe zu Kontaktadresse ändern, man könne die Rechnungsanschrift separat ändern, ohne den restlichen Vertrag anzutasten, aber in Persönliche Einstellungen wird man eindringlich gewarnt: „Wenn Sie Ihre Anschrift ändern, gehen möglicherweise alle bereits registrierten 1&1 Rufnummern unwiderruflich verloren!“

Also lasse ich das lieber (Telefon-Hotline fand auch nix, wo man einfach nur Rechnungsanschrift ändern kann). Es gibt einen Link zu einem Formular Vertragsumschreibung, da dort aber immer von einem neuen Vertragspartner die Rede ist, ich aber (wie mir meine Freundeskreis bestätigt) „noch ganz der alte“ bin, ist das wohl nichts für mich.

😦 12.10.2015 Telefonhotline-Kontakt

Mitarbeiterin Melanie S. bestätigt mit nach kurzer interner Rückfrage, dass es nicht möglich ist, online seine Rechnungsadresse zu ändern, schickt mir eine Email „mit passendem Formular als Anhang“ – leider ohne Anhang.

Schickt mir erneut eine Email „mit passendem Formular als Anhang“ – leider wieder ohne Anhang.

Ich reklamiere fehlendes Formular per Email-Antwort, da ich noch einiges andere als 1&1-Rechnungsanschrift-ändern zu tun habe stelle ich das ansonsten erst mal zurück.

😉 13.10.2015: Feedback-Bitte

Ich antworte wahrheitsgemäß, dass ich sehr unzufrieden bin und mein Problem nicht einmal ansatzweise gelöst wurde.

😦 26.10.2015 „Ihre Vertragsumschreibung“

Kundendienstmitarbeiter Björn Z. schickt mir eine Email mit langatmiger Anleitung zum falschen Thema (Zitat: … nehmen nach der Umschreibung …  Kontakt zum neuen Vertragsinhaber auf …)

FehlerNichtVorhandenAlso wieder leider falscher Film. Mal abgesehen davon, dass der Link in der Email auf eine nicht (mehr) existierende Seite verweist.

Was nun?

Die Schulnote 6 „ungenügend“ für diese katastrophale 1&1-Leistung steht leider schon fest (die können das auch besser, selbst erlebt!). Findet sich trotzdem jemand, der die Formulierung „Unsere Rechnungsanschrift hat sich geändert“ versteht und das einfach zweckmäßig in die Wege leitet, also nicht Textbausteine aneinanderreiht und verschickt, sondern mich anruft, sich erst mal sicherheitshalber vergewissert, dass Ihm mein Wunsch korrekt übermittelt wurde, und dann die Angelegenheit wirklich zum Abschluss bringt, statt wieder nur ein wenig dran herum zu zupfen?

Ich habe das Problem nun mal im Forum vorgestellt — bin gespannt.

🙂 2015-10-27 Erledigt

Eben rief mich auf meine Meldung im Kundenforum hin jemand an, dem sofort klar war, worum es ging, de dann eben die neue Adresse eintrug, und fertig!

Advertisements


Ein Kommentar

Spaß mit Kabel Deutschland

Momentan habe ich es aber auch mit Telekommunikatinosanbietern …

Meine Mutter benötigte wegen Umzug Telefonanschluss am neuen Wohnort. Kam etwas plötzlich, aber Kabel Deutschland sagte zu, weil das kein Problem sei und am neuen Wohnort der neue Telefonanschluss auch problemlos geschaltet werden könne. Alles fein! 🙂

Böses Erwachen dann am Schaltungstermin, der neue Telefonanschluss kann ohne aufwendige Nachrüstung der tatsächlich vorhandenen Kabel Deutschland  – Technik im Haus nicht eingerichtet werden. 🙂 Sehr unklare Auskunftslage, es hieß, Kabel Deutschland müsse überhaupt erst mal entscheiden, ob sie überhaupt die teure Aufrüstung machen wollen, irgendein Termin, wann wir mit einer Entscheidung oder gar Ausführung der Maßnahme rechnen dürfen, war nicht zu erfahren; immerhin konnte eine Technik-Abteilung klare Auskunft über Umfang der notwendigen Nachrüstungen geben

Erfreulicher Weise war sofort jemand Willens und in der Lage, eine Anrufweiterschaltung auf ein eilig beschafftes Notfallhandy einzurichten, was aber nur ein unzureichender Ersatz war, Hörgeräte-bedingt hatte meine Mutter mit dem Handy arge Probleme.

Danach nur noch Chaos, völlig uninformierte Hotlinemitarbeiter erzählten kompletten Unsinn, wussten nichts vom technischen Problem und Nachrüstungsnotwendigkeit, sahen sich nicht in der Lage, sich die Informationen innerhalb des Konzerns zu beschaffen, wussten keine Übergangslösungen (Fritzbox mit UMTS-Stick ist ja nun kein Hexenwerk), kannten so etwas auch nicht, fühlten sich Unzuständig, oder sonst irgendwie nicht in der Lage, da irgendetwas zu bewerkstelligen. Das war mehr als armselig.

Nach gut einer Woche hatten wir die Faxen satt (und auch die Zusage der Telekom, innerhalb von 6 Tagen einen Telefonanschluss einrichten zu können, was dann auch klappte), so dass meine Schwester dann für meine Mutter fristlos wegen nicht erbrachter Leistung bei Kabel Deutschland gekündigt hat. Woraufhin sich eine Frau E. K. von KD per Email meldete und treuherzig schwadronierte, ein Umzug sei doch kein Grund für eine Kündigung, und „ein Techniker sei beauftragt“ (womit und ob vor oder nach Weihnachten 2017 war nicht angegeben, womöglich sprach sie auch vom Gescheiterten Schaltungstermin, wer weiß …).

Anscheinend haben sie dann immerhin die Kündigung gefressen, sich allerdings im Datum um einen Monat vertan, 28.2. anstatt 28.1., und für den zusätzlichen Monat Grundgebühr berechnet. Und Umzugskosten 39,90 € berechnet, obwohl die Leistung gar nicht erbracht worden ist. Und wie es aussieht haben sie die Kosten für die Anrufe aufs Notfall-Handy per Anrufweiterschaltung auch voll berechnet, wenn ich mich richtig erinnere 0,23 € / Minute (?).

Die Zeit am alten Wohnsitz hat das mit dem Anschluss ja jahrelang sehr gut funktioniert, aber das hier ist nicht gerade eine gute Werbung 😦


Hinterlasse einen Kommentar

Mehr Spaß mit 1&1

Seit dem Start häufen sich Rückmeldungen von 1&1, die mich vermuten lassen, dass die dort die Problemstellung (Neuer, 1&1 – Anschluss zusätzlich zu einem bestehenden (Telekom-(?)) Anschluss) nicht bei mir, sondern im von einem Kunden betriebenen Hotel) überhaupt verstanden habe. So wurde ich gefragt, wo „meine“ TAE-Dose denn an der Wand hinge ….

Am schönsten sind aber die Effekte, die sich daraus ergeben, dass das Hotel nicht eine einzelne Zahl als Hausnummer hat, sondern sich das Gebäude über die Hausnummern 6-8 erstreckt. Möglicherweise ist die Grundversorgungs- APL bei der Telekom ja unzutreffend nur für Hausnummer 6 eingetragen, aber ein erwachsener Mensch sollte doch zu einer vollständigen Klärung, eigentlich sogar Lösung dieses Problems fähig sein und nicht nur stupide „Wir finden da nur was für Hausnummer 6“ wiederholen können. Und ich werde dauernd gefragt wie viele Eingänge da Hotel hat („zählen Eingänge durch die Tiefgarage mit?“), welche Hausnummer der Haupteingang habe und ähnlichen Unsinn mehr.

Gut, dass damals kein Telekommunikationsunternehmen für die Organisation des Umzugs der Frühmenschen aus den Baumkronen auf den Boden zuständig war – das hätten die nie im Leben zuwege gebracht.


Hinterlasse einen Kommentar

Spaß mit 1&1

Ich hatte ja jede Menge Spaß mit der Telekom, bei dem sich die Hotline-Mitarbeiter leider großenteils als angelernte Hilfskräfte erwiesen, völlig außerstande,  die Lösung nichttrivialer Probleme voran zu bringen. Bei Telefonaten mit 1&1 war ich hingegen immer von der Sachkunde und Konstruktivität am anderen Ende der Leitung beeindruckt. Wobei ich hinzufügen muss, dass die Telekom-Leute der Vertriebs-Hotline eigentlich auch immer ganz pfiffig wirkten, erst, wenn man mit „Der Technik-Hotline“ telefoniert wurde es anstrengend.

So wollte ich Ernst machen und für einen Kunden einen Internetanschluss, der nur dazu dienen soll, neue Haustechnik an das Internet anzuschließen, über die telefonische 1&1 Hotline zu ordern (weil der Fall vielleicht schon etwas ungewöhnlich ist und man bei Online-Bestellungen dann oft im vorletzten Schritt merkt, das noch irgendetwas fehlt und man die Aktion nicht abschließen kann). Ging zunächst ganz gut los, Frage-und-Antwort-Spiel unter anderem mit

  • Tarif? Surf-Flat – wobei ich ein merkwürdiges Problem hatte, „1&1 Surf-Flat 6.000 mit mit 24-monatiger Vertragslaufzeit“ heraus zu bringen :-/
  • Rechnungsadresse? Meine Firma
  • Ort der Leistung? XYZ-Hotel, Braunschweig, Straße, Hausnummer
  • In welchen Raum soll der Anschluss? Keller, „Telefonanschluss- und Serverraum“
    • Welche Raumnummer? Der Raum hat keine Raumnummer
    • In Hotels haben Räume immer Raumnummern! Welche Raumnummer? Der hat keine Raumnummer
  • In dieser Endlosschleife steckten wir fest, bis ich die weitere Aufnahme meines Vertragswunsches durch die Hotline dankend ablehnte und beschloss, den Antrag lieber doch selbst online aufzugeben.

Und der Raum hat natürlich tatsächlich keine Raumnummern, nur die Hotelzimmer sind nummeriert, alle anderen irgendwie wesentlichen Räume (Konferenzräume, Fitnessraum, …) haben Namen.

Manno!!!

Nachtrag 2014-12-25 10:50 Uhr

Der Fairness halber wäre anzumerken dass ich eben den Vertrag dann doch über die Hotline völlig problemlos unter Dach und Fach bekommen habe!