RainerSeiner

Privates von Rainer B.


4 Kommentare

Braunschweig: ENDLICH auch mobil Schadensmeldungen an die Stadt

Da musste ich denn doch etwas schmunzeln 🙂

Es war ja aber auch wie verhext, da schleppen nun zigtausende Braunschweiger ständig ein Smartphone mit sich herum, aber will man mal einen Schaden melden oder eine Idee loswerden, stehen sie auf dem Schlauch 😉

Nicht dass ich etwas gegen die Android-App (der Braunschweiger Piraten) hätte, ich habe sie mir mal angeschaut, sieht benutzbar aus, einige Ausfüllfelder helfen, eine vollständige Meldung zu erstellen, ohne dass man etwas wichtiges vergisst, und die Standort-Ermittlung per GPS ist zumindest auf den ersten Blick eine gute Idee. Was macht die dann eigentlich, schickt eine Email, füllt ein Formular aus, … ?
Aber leider ist man als iDings-Nutzer aufgeschmissen. Und es gibt durchaus naheliegende

Alternativen:

Einfach anrufen

Manchen Smartphone-Benutzern ist das anscheinend gar nicht mehr bewusst (insbesondere Kindern in meinem Bekanntenkreis), aber es geht wirklich. Wenn man herausgefunden hat, wie man das macht, einfach Telefonnummer 0531 470-3000 (man kann die auch über die Homepage des Ideen- und Beschwerdemanagements herausbekommen) wählen, dem Herrn am anderen Ende erzählen, was man auf dem Herzen hat, fertig! Außerhalb der Dienstzeit hört ein Anrufbeantworter geduldig zu.

Formular benutzen

Wer bei der vorigen Möglichkeit schon auf der Homepage des Ideen- und Beschwerdemanagements ist, kann natürlich dort auch das Formular benutzen.

standort

E-Mail schicken

Auch das ist offenbar nicht mehr jedem Smartphone-Nutzer klar, aber man kann damit auch Emails verschicken, eine entsprechende App gehört bei Android und iOS zum Bordwerkzeug. Und das Verfahren hat für den hier besprochenen Zweck durchaus einige Vorteile. Das Vorgehen:

  1. Email vorbereiten an Ideen-Beschwerden@braunschweig.de
  2. Sachverhalt in Betreffzeile eintragen, für dieses Beispiel also so etwas wie „Im Stadtgebiet  liegen Einkaufswagen in der Oker“
  3. Im Browser openstreetmap.org öffnen, mit der entsprechenden Funktion aus der Werkzeugleiste den Standort ermitteln. Vorsicht, der GPS-Standort (oder Mobilzellenstandort) kann ja bekanntlich auch mal wenige zig Meter neben dem tatsächlichen liegen, also am besten mit der Teilen-Funktion aus der Werkzeugleiste den Kartenmarker aktivieren und den Kartenausschnitt so verschieben, dass der Marker genau am richtigen Ort steht. Nach einem Klick auf [Link] steht in der Zeile darunter der Hyperlink zum sichtbaren Kartenausschnitt (samt Kartenmarker) bereit.
  4. Im Nachrichtentext weitere Details angeben in etwa wie
    Gerade eben sehe ich bei einer Paddeltour 
    im Bereich der Neustadtring-Okerbrüke
    <http://www.openstreetmap.org/?mlat=52.27335&mlon=10.51360#map=17/52.27335/10.51360>
    mehrere Einkaufswagen links und rechts in 
    Ufernähe im Fluss liegen.
    Die Einkaufswagen sollten mit einem Bootshaken oder 
    anderem 1,5m langen ähnlichen Hilfsmittel leicht 
    wieder an das Ufer zu bekommen sein.
    

    Eine höfliche Floskel zum Schluss    Fertig!

Wer aber will kann natürlich gern auch die App benutzen, getestet, ob beim Beschwerdemanagement wirklich eine Nachricht ankommt, habe ich allerdings noch nicht getestet.

Die Einkaufswagen wurden übrigens innerhalb weniger Tage nach meiner Meldung (per Email) tatsächlich von der Stadtentwässerung aus dem Bach gefischt.


3 Kommentare

Schnelltest LibreOffice 5.2.2

Da ich früher in dem Projekt mal sehr aktiv war und Apache OpenOffice ja doch nicht recht weiter kommt probiere ich immer mal wieder LiebreOffice aus, jedes mal muss ich mich nach wenigen Minuten wieder mit Grausen abwenden, da ich vor lauter Programm-Crashs nicht zum Arbeiten komme — 10 mal am Tag ist da nix. Leider war es auch dieses Mal bei einem kurzen Praxistest mit LibreOffice 5.2.2. so.

2016-10-20_sollundistSonst war der Textdokument-Editor Writer immer das Haupt-Problem, so weit kam ich dieses Mal gar nicht. Test Ablauf für die Erstellung einer diagramm.svg aus einem Tabellenkalkulations-Programm:

  1. Spreadsheet-Editor Calc als erstes nach der Installation geöffnet: Wird statt mit dem passenden LibreOffice-Icon mit einem neutralen Univeral-Icon in der Taskleiste dargestellt, wollen wir mal nicht so pingelig sein.
  2. Zwei Spreadsheets geöffnet – CRASH
    Um die sehr aufwendige Anpassung in AOO zur Eliminierung eines Achsenbeschriftungs-Formatierungs-Problems zu umgehen war ich bereit zu leiden, also noch einmal geöffnet, diesmal (erst mal) kein Crash
  3. Mein Standard Draw -Zeichnungsdokument geöffnet – das sah schon mal nicht so richtig ermutigend aus, und nach kurzer Zeit CRASH (oder genauer gesagt HANG, LibO reagiert nicht mehr).
  4. Neuöffnung Tabellenkalkulation mit dem Diagramm, statt des Standard Draw -Zeichnungskokuments ein neues Zeichnungsdokument geöffnet, Diagramm reinkopiert, SVG exportiert, fertig!

Immerhin Bemühung erfolgreich abgeschlossen, aber so ein richtig normaler Arbeitsablauf ist das nicht. Auf Versuche mit Writer habe ich erst mal verzichtet.

Und bevor ich die Arbeit richtig abgeschlossen hatte dann doch noch ein HANG mit dem neuen Zeichnungsdokument.

Wo kann man eigentlich die speziellen Dokumente, die sich mit LibreOffice bearbeiten lassen, herunterladen?  :-/


Hinterlasse einen Kommentar

Kostenlose OpenSource Software von sourceforge.net?

Bisher war sourceforge.net für mich eine phantastische Sammlung von nützlicher freier Software. Allersings scheint es mir nun, dieses rosige Bild wurde mir von Adblock Plus nur vorgegaukelt. Schalte ich den Blocker für sourceforge.net ab, habe ich plötzlich das Gefühl, bei sourceforge auf einer Müllhalde zu wühlen. Der größere Teil des Bildschirms wird von Werbebannern belegt, von denen einige zwar durchaus akzeptable Werbung zeigen, über die sich Sourceforge finanziert, viele Banner sind aber zumindest zweifelhaft, manche schlicht kriminell.

Schmuddelspielchen?

Bild 1: Schmuddelspielchen?

Wie lässt sich das feststellen?

  1. Add-Blocker bei Besuch von sourceforge.net  für diese Seite abschalten. Bei meinem Addblock Plus findet sich dafür in der Seamonkey-Browser Menüleiste für Lesezeichen ein Dropdown dafür.
  2. Dann nach einer Software wie Viking, Gimp oder ähnlich suchen und zur zugehörigen Sourceforge-Seite gehen
    (in der Zwischenzeit wird man bereits über allerlei oft nervtötender, aber auch unangemessener Werbung wie für das rechts abgebildete Erwachsenenspiel, „unterhalten“
  3. Manchmal schon auf der Projektseite, oft aber auch erst, nachdem man den DowContaminatedSoftwarenload-Knopf für die entsprechende Seite angeklickt hat, erscheint dann ein Seitenaufbau sie der im 2. Bild dargestellte. Bei Betrachtung in Originalgröße fällt einem schon mal auf, dass die weiße Schrift in den grünen Download-Buttons für die besondere empfohlene Software VLC-Player, Apache OpenOffice und Gimp (manchmal sieht man auch 7z) merkwürdig unschärfer ist als in denen für weitere empfohlen Software darunter.
  4. Mutige Naturen mit hinreichendem Virenschutz klicken nun auf einen dieser „unscharfen“ Download-Knöpfe wie für Gimp.
    Statt zur normalen Download-Seite
    <http://sourceforge.net/projects/gimp-win/files/latest/download?source=directory> wird man über eine endlos lange URL zu einem Download von files4.fastdownload7.comfileopenerapp.com oder einer ähnlichen Malware-Schleuder umgeleitet, und der wachsame Antivirus-Wächter schlägt sofort Alarm: „Enthält Erkennungsmuster der Adware ADWARE/Adware.Gen“. Ich mag nicht von Hinz und Kunz statistisch erfasst werden.

Ein kurzer Blick in den Seitenquelltext zeigt, das sich Google hier als Dreckschleuder betätigt und die entsprechenden Werbeplätze füllt – von wegen „don’t be evil

Das alles ist nicht erst seit gestern bekannt, ich stieß in einem AOO-Issue auf das Problem und habe das (neben anderen) auch sofort mit dem sourceforge-Team beraten. Angeblich „kümmert man sich“, aber geschehen ist bisher nichts. Sind die so dringend auf Finanzierung auch aus dubiosen Quellen angewiesen oder so unfähig, dass die das bis heute nicht abgestellt haben? Wie es aussieht, braucht sourceforge.net dringend Unterstützung – technische oder finanzielle.

Traurig!