RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Romeo und Julia im Badezimmer 🐞

Der Marienkäfer-Romanze, von der ich vor ein paar Tagen berichtete, endete tragisch:

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Der Fensterecken-Käfer ist agiler als die beiden anderen, hatte sogar schon mal den halben Weg zu den beiden anderen (zu Fuß) zurückgelegt, dann aber wohl doch Angst vor der eigenen Courage bekommen. Heute morgen saß er auf der Fensterbank, auf der es ihm beim Lüften nach meiner Dusche wohl zu zugig war, er verzog sich in den dort abgestellten Plastik-Scherblatt-Schutz meines Rasierapparats.

Ach, so eine Romanze mal mit heimischen statt zugereisten Marienkäfern zu sehen …

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Camping-Urlaub Schwachhausen — Tag 5 🏕

Dienstag, 07.08.2017

Habe geübt, im Twist aufrecht zu stehen. Geht, aber so richtig tiefenentspannt ist das noch nicht, sowie ich versuche, zur Seite zu gucken, wird die Chose wackelig. Und das war noch die einfachere Variante mit „Anker draußen“, der mildert die Neigung des Twist, nach vorn oder hinten auszubüchsen. Viel gerätselt — wer kommt den auf Edentaten und ähnliche Lösungen … .

Außerdem noch erstmals meinen schon 1 Jahr alten neuen Drachen steigen lassen — man kommt ja auch zu nix. Den leichten Linksdrall konnte ich ihm leicht abgewöhnen, bisher aber nicht die Unart, gelegentlich Nase voran senkrecht abzustürzen. 1x konnte ich ihn ovn der Aller-Oberfläche durchstarten, beim 2. Mal nicht. Da ist eine Mörder-Kraft drauf, wenn die Strömung auf die volle Drachenfläche wirkt. Also Leineaufwickler im Gras festgebunden, zurück zum anderen Ufer auf den Campingplatz, Twist zu Wasser gelassen, am Busch (unter dem der Drachen im Wasser fest hing)  festgemacht, Drachen ans Boot geholt, Leine abgeknotet, Drachen ins Boot und dann auf den Steg am Campingplatz gelegt, zurück zum gegenüberliegenden Ufer, an einem Baum am steilen, glatten Ufer ʼrausgeklettert, Leine geborgen, wieder ins Boot, zurück zum Campingplatz! Ein Heiden-Spaß!

 


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Camping-Urlaub Schwachhausen — Tag 4 🏕

Montag, 07.08.2017 — Tag 4

Mit dem Twist nach Celle! Die Fahrt ist unspektakulär, aber die Ruhe während der Fahrt phantastisch. Aufbruch-Impressionen von Martina:

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Und meine Bilder:

 

Für das Wehr Osterloh müssten der Twist und ich noch etwas zusammen üben, durchfahrt verboten.

In Celle ist dann am Torplatz-Wehr der Fluss „mit Brettern zugenagelt“ (siehe GPX-Track), ich beendete die Paddeltour dort. Die ÖPNV-Rückfahrt war dann ein echter Hit! Ich klärte telefonisch von der Ausstiegsstelle schon mal die Bürgerbus-Fahrmöglichkeiten, der Herr am anderen Ende verstand zunächst nicht, dass ich erst mal von Celle zu einer Bürgerbushaltestelle kommen müsste, konnte mir dann aber den Tipp „Celle-Schlossplatz — Linie 500 — Wienhausen am Kiosk in den Bürgerbus“ geben. Auf der Brücke sprach ich einen Passanten auf mein Rückreiseproblem an, der gab zu, vom örtlichen ÖPNV keine Ahnung zu haben, konnte mir aber den Weg zum Schlossplatz sagen — Katzensprung! Boot eingepackt, losgegangen, am Schlossplatz 7 Minuten Wartezeit auf die Linie 500, endlose, aber interessante Sightseeing-Jökelei rund um Celle, direkt Anschluss zum Bürgerbus in Wienhausen (Kioskhaltestelle muss man erst mal finden, ist von CeBus-Endstation aus nicht sichtbar). Ich habe da aber auch ein Talent 🙂 Hätte ichʼs gewusst hätte ich sogar in Celle eine Fahrkarte für die ganze Fahrt lösen können. Hier der GPX-Track! Der Bus fuhr noch in die Einfahrt zum Campingplatz, der Fahrer erkundigte sich, ob der Tender Donau noch in Dienst sei (wg. meiner Schirmmütze), wozu ich zunächst keine Auskunft geben konnte

Pünktlich zum Kaffeetrinken war ich wieder auf dem Zeltplatz.

Nachmittags wollten wir in Wienhausen Grilladen für den Abend beim Fleischer und ein frisches Brot für den nächsten Tag beim Bäcker kaufen — beide haben Montag-Nachmittag geschlossen. Den 2. Fleischer scheint es nicht mehr zu geben, Schaufenster leer. Martina war geknickt.

Der Edeka-Laden ist witzig: Post, Lottoannahme, Getränkemarkt, erweitertes Warenprogramm mit allem was man so braucht, womöglich gar Landmaschinen 😉

Abends wieder das übliche Programm, nach Penny-Steaks Feierabendbierchen, Abendrot, Fledermäuse und Myriaden von Mücken.

 


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Camping-Urlaub Schwachhausen — Tag 2 🏕

Samstag, 05.08.2017

Flüchtlinge? Hier?

Morgens beim Frühstück erst mal eine merkwürdige Begegnung (siehe Bild rechts)! Außerdem hörte ich mehrfach einen Vogel,dessen Gesang wie „Katze der man auf den Schwanz tritt“ klang — gut-Amsel groß, sehr scheu, Amselweibchen-mit grün-gepudert-Farbe — keine Ahnung! Außerdem einen sehr großen Greifvogel! Unser „Kühlschrank“-Thermometer zeigte auf dem Kühlbox-Boden 2,5°C an. Kaffeewasser mit unserem alten Wasserkocher (1,2 kW, Campingstrom-tauglich) gebrüht — dekadent! Ein versuchter Wespen-Suizid im Kaffeebecher brachte Martina etwas aus der Fassung. Die neulich von Ulrike „geerbten“ kleinen Schraubverschluss-Gläschen waren prima für Marmeladen und Leberwurst in Campingwochen-Portionen.

Dann musste ich natürlich mal zu einer Bootsgasse fahren, ich entschied mich für die oberhalb des Platzes, um ein paar Proberutschen zu fahren. Der „Aufstieg“ war doch etwas zeitraubend, die stärkere Strömung wegen des Aller-Hochwassers schien mir noch spürbar, auch wenn der „Flutberg“ (Pegel Langlingen) weitgehend abgelaufen war.

Oberhalb des Wehrs begegnete mir eine Gruppe sturzbetrunkener Kanuten. In jedem Canadier ein mehr oder weniger vollständig geleerter Bierkasten und ein stark dezimierter Spirituosenvorrat. Die Leute waren zu betrunken, um aufrecht im Boot zu sitzen, ein Canadier lag (voll Wasser) tief im Wasser, wurde von einem Schwimmer gezogen, während ein zweiter ehemaliger Insasse nebenher schwamm. Ein 2. Canadier kippte 30m vor dem Steg in völlig ruhigem Wasser „einfach so“ um — hatten sich alle Insassen zur gleichen Seite zum Kotzen über die Bordwand gelehnt? Ich schaute erst hin, als ich es planschen hörte. Was für ein Bootsverleih lässt das denn zu, dass vor der Abfahrt solche Mengen Alkoholika ins Boot geladen werden? Auch auf dem Wasser gilt eine Promillegrenze, ist auf Gewässern und in Bundesländern unterschiedlich geregelt, aber stets an STVO angelehnt. Verantwortungslos! Die Truppe begegnete mir später noch wieder — die feierten vom Nachmittag bis tief in die Nacht nebenan lautstark einen Junggesellenabschied.

Meine 3 Abfahrten machten mir Spaß, die Schaummengen auf der Aller fand ich doch etwas verdächtig. Meistens sind das allerdings nur „zerkloppte“ Kleinstlebewesen, deren Reste dann mit (am Wehr bei Hochwasserströmung vermehrt ins Wasser eingetragenen) Sauerstoff reagieren und diese Schaumberge bilden. Dazu kommt oft ein „irgendwie fäkaler“ Geruch.

Wer aus dem Boot fällt …

… nimmt ein unfreiwilliges Schaumbad

Ich war pünktlich zum Mittagssnack wieder am Zeltplatz, anschließend nutzten wir Regenschauer-bedingte Zwantspause für ein Mittagsnickerchen im Zelt. Zum Um-Die-Ecke-Denken sind wir nicht gekommen.

Abendessen: Miracoli  (252g Nudeleinwaage) mit vorgewärmten Wasser aus dem elektrischen Wasserkocher!

 


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Kaum noch Fluginsekten? 🦋

… wimmelt es noch.

Im Treppenhaus ….

Wenn wir auf Feuerwanzen achten (und auf die Ameisen im Treppenhaus) scheint es weiterhin wimmelnde Insektenmassen zu geben. Aber gestern am späten Abend fiel es mir wieder auf, das um keine der Straßenlaternen, die ich in der Dunkelheit sah, Insekten kreisten. Gut, es war relativ kühl, ich muss darauf noch mal systematischer in warmen Sommernächten achten, aber ich habe doch deutlich das Gefühl, dass das war früher anders war. In meiner Erinnerung war damals — nicht nur im „Sonnigen Süden“ — jede Straßenlaterne und Lampe am Haus von einer dichten Wolke flatternder Insekten umgeben, und wenn man ein Fenster nur wenige Minuten unvorsichtig weit geöffnet ließ, hatte man sofort, ein paar Falter, Mücken, sonstige Insekten im Raum. Heutzutage ist es eher eine Ausnahme, dass uns mal ein Insekt in die Wohnung schlüpft, obwohl wir Schlafzimmerfenster und Balkontür oft weit geöffnet haben. Und die Straßenlaternen ohne Insektenschwarm (was natürlich auch daran liegen könnte, dass denen das Licht moderner Leuchtmittel nicht mehr so behagt, sie früher gar nicht vom Licht, sondern von der Wärme angezogen wurden, …). Und ich fahre auch weniger km/Jahr mit dem Auto, aber dass so fast gar-keine Insekten auf Windschutzscheibe und Scheinwerfern mehr kleben ist schon komisch. An Tankstellen findet sich im Eimer mit der schmutzigbraunne Scheibenwachsauce jedenfalls nur noch der Gummilippenabzieher mit Schwamm, aber eigentlich nie ein Insektenschwamm … .

Rein egoistisch bin ich ganz froh, von den Plagegeistern nicht mehr so intensiv heimgesucht zu werden. Aber die Meisen, Spechte, Igel, Eichhörnchen, Spitzmäuse, Fledermäuse, Pflanzen (die vergeblich auf Bestäubung warten), …

Und bei uns wird einfach unser „Waldrand“ abrasiert, obwohl gerade Waldränder als Übergang zwischen Wald und offener Landschaft ein wichtiger Lebensraum, auch für Insekten, ist.


Weitere Informationen:
Dramatische Insekten-Verluste in NRW (NABU)
Der Schwund der Sechsbeiner (Spektrum der Wissenschaften)
SZ
schrotundkorn.de
insektenschwund.com, ein Blog zum Thema
FAZ

 


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Feuerwanzen-Familienausflug …

… zum Sonnenbaden?!

 

Von der knapp Erbsen-großen kleinen Nymphe bis zur gut Pistazienhälften-großen ausgewachsenen Feuerwanze war alles dabei. Dazwischen wuselten noch jede Menge Ameisen, die sich aber anscheinend nicht weiter für die Feuerwanzen interessierten.

Hier noch ein Filmchen:


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Natur – …. Nachtrag 2

Zur nächsten Arbeit - fotografiert durch Fliegengaze-Bürofenster

Zur nächsten Arbeit – fotografiert durch Fliegengaze-Bürofenster

Bei der Arbeit - fotografiert durch Fliegengaze-Bürofenster

Bei der Arbeit – fotografiert durch Fliegengaze-Bürofenster

Nach 2 weiteren Häckslereinsätzen war nun letzte Woche ein Baumstumpfschredder da, der die Reste eines Baumes schräg vor meinem Bürofenster zu einer Art Häcksel-Mulch verarbeitete.

Dafür wird von einem Gelenk-Traktor eine gezahnte Häcksel-Walze von oben auf den Bamstamm gesenkt, und während der „Trecker“ etwas hin- und her fährt und wedelt wird der Stumpf von der rotierenden Walze zerspant, bis nur noch Mulch von ihm übrig ist. Das ist auch besser so, sonst sähe er womöglich in einigen Jahren so aus:

Alter Baumstumpf in unserem Garten

Alter Baumstumpf in unserem Garten

 

Natur – pfui Deibel! Da tummeln sich Eichhörnchen, picken Käfer aus dem Moos oder nagen an den Pilzen, wer weiß was sich noch alles für Getier herumtreibt …

Und statt auf öde Wiese mit Gundermann blicke ich nun auf kunstvoll in den Schlamm geschlängelte Treckerreifenspuren – Gartenbau vom Feinsten. Ich habe das Gefühl, das Wirken unseres Grünflächenamts ist meinem Seelenfrieden nicht förderlich.  😟

Aber Jammern hilft nichts, ich muss etwas tun, vielleicht kann ich für ein paar Quadratmeter Waldrand Pate werden? Ob ich mir im Baumkataster einen Patenbaum ausuchen darf?