RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Auf der Intensivstation (nur zu Besuch)

Der Ort des Geschehens

Martina und ich haben so viel Zeit zusammen auf Intensivstationen verbracht – aber nun sind wir nur noch zu Besuch „dort“ — genauer gesagt bei (Radio-) Aufzeichnungen der NDR-Info-Intensivstation.

Ende 2015 besuchten wir eine Aufzeichnung in Braunschweig in der Brunsviga, diesmal waren wir in Peine im Kultur-Forum. Wir hatten vielleicht ein Glück: hunderte Besucher, und wir finden einen Parkplatz direkt vor dem Eingang.

Die „Fast-Livesendung“ wird immer wenige Tage vorher aufgezeichnet und dann montags abends ausgestrahlt. Gestern gab es gleich 2 Sendungs-Aufzeichnungen, zusätzlich den Jahresrückblick. Diese Rundfunkaufzeichnungen haben einen ganz eigenen Charme, ich muss mir noch mal eine Aufnahme anhören, ob das so lustig ist, wie dabei zu sein  — ich glaube nicht. Und um zu horchen, ob meine „Zugabe“-Rufe noch „drin“ sind 😉

Es gibt immer ein paar Extras (auch vorweg), die es wohl nicht in die Sendung schaffen. Hier war es (unter vielen anderen) die besorgt Nachfrage des  „Conferenciers“ Axel Naumer  nach dem Verbleib der Inhaber zweier nun leerer Sitzplätze in der ersten Reihe, die zum 2. Teil der Aufzeichnung fehlten: „Etwas passiert? Hoffentlich nicht zu Tode gelangweilt?“. Antwort aus dem Publikum: „Nee, wohl eher krankgelacht“. A. N. war beruhigt 🙂

Ein toller Abend, machen wir mal wieder.

 

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Wintereinbruch

Bei meiner Vor-dem-Frühstück-Walkrunde um den Block fiel mir ein bisher unbeachteter visueller Effekt auf: Bei geschlossener Schneedecke lassen sich in der Morgendämmerung Kaninchen viel leichter von Maulwurfshügeln unterscheiden als ohne.

Als dann auch noch lauter Wintersport-Verrückte den nahen Rodelhügel ʼrauf und ʼrunter toben sah, hielt es auch mich nicht mehr auf dem Sofa, ich radelte mal zum Fernsehturm, schauen, wie der Winter anderswo aussieht.


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Gegenwind-Fahrt nach Lengede mit dem 🚴

… Radfahrer: 2,5 km

Autofahrer: 1 km nach Lengede, …

Das Wetter war weniger sonnig als erhofft, aber zumindest war bis Mittag Regenfreiheit versprochen, also machte ich mich auf die angekündigte Fahrt durch den kalten Winter-Wind nach Lengede. Am Treffpunkt wartete erwartungsgemäß niemand, also gleich weiter!

Der kalte (3°C), stetige Südwestwind zwang mich auch an kleineren Steigungen herunter in den 1. Gang (3-Gang Nabe), aber es ging. Außer als ich das Fahrrad aus dem Keller schob (2 Minuten) sah ich auf der Hinfahrt Sonnenschein nur ringsum in der Ferne. Der Seilbahnberg war eine schöne Navigationshilfe. Kurz vor dem Ziel sah ich die putzige Fahrradweg-Abkürzung rechts.

3 Finger breit Schnaps waren noch da. Eigentlich hätte ich das ausschütten sollen, Kinderspielplatz direkt daneben, hatte ich da aber nicht dran gedacht.

Navigationshilfe ganz fern

Ich umrundete den Seilbahnberg auf dem Fahrrad, trank hier meine Buttermilch (dank Thermosflaschentransport nicht zu sehr ausgekühlt), verwarf einen Aufstieg an der Treppe nach kurzem Anlauf, da nicht klar erkennbar war, ob das irgendwo bis oben weiter geht (außerdem: die Knie, die Regenwolken am Horizont, …), verschmähte am Ende der Umrundung den von Zechern zurückgelassenen Wodka-Rest und machte mich wieder auf die Heimfahrt.

Rund um den Berg sah ich mehrfach (auch größere) Gänseschwärme, die aber nur so umher zu fliegen schienen, kein Zug gen Süden.

Der Sonnenschein hielt nicht lange, im Gegenteil, die dunklen Wolken wurden immer bedrohlicher. Aber das Pedelec-Gefühl mit 25 … 30 km/h ohne viel zu strampeln war auch mit schnellem Streckengewinn verbunden.

… wäre das auch keine Katastrophe – Sonntags gegen 11 Uhr

Falls das Fahrrad gerade hier auseinander fiele …

In Wierte checkte ich noch mal meine Optionen für ein Worst Case Szenario.

2 Stunden und gut 27 km später war ich wieder daheim. Ein herrliches Gefühl, auf dem Sofa den großen Becher Hühnerbrühe zwischen den Füßen zu halten und zu spüren, wie die wieder auftauen 😁.


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Ausgefallene Gesellschaftsspiele

Anlässlich des 146. Geburtstags von Josef Friedrich Schmidt wollten Martina und ich mit Gleichgesinnten mal eine ausgefallene Abendgestaltung wagen. Aber der Name war Programm.

Ging schon gut los, nachdem von hier aus dem stehenden Auto — im Kofferraum diverse Spiele, 2 Flaschen Hefeweizen (alkoholfrei), Erdnussflips, … — ein paar Grünphasen der Ampel am Donauknoten angeschaut hatten, kündigte ich telefonisch bei der Polizei (aus historischen Gründen habe ich deren Telefonnummer immer noch im Handy-Telefonbuch) meine Rotampel-Straßenüberquerung an und bat um Überprüfung der Ampelschaltung. So kamen wir 2 Minuten zu spät am verdächtig dunklen Haus der Talente an, wo jemand gerade den Haupteingang abzuschließen schien. Tatsächlich niemand da, Tür abgeschlossen — Schade!

Auf dem Heimweg fuhren wir dann hinter einem roten Golf, der offenbar einige Mühe hatte, dem Verlauf der Saalestraße zu folgen. Als er auf seiner weiteren Fahrt auch noch hinter der Verkehrsinsel auf die falsche Fahrspur für die andere Fahrtrichtung in die Lichtenberger Straße einbog, erschien mir die Angelegenheit doch mehr als bedenklich, der Fahrer hätte wohl besser aus dem Verkehr gezogen werden sollen. Aber ich war schon vorbei, hatte mir das Kennzeichen nicht gemerkt, sah den Wagen auf einer kleinen Ehrenrunde nicht wieder … .

So hatten wir dann doch einen geradezu aufregenden Abend 😉


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Südsee-Umrundung ohne Sonnenaufgang 🚴

Kormoran, Bild aus Wikipedia, Autor J.M.Garg Lizenz GNU

Gestern gab es zum Abendessen gebackene Tintenfischringe, und die einzige Möglichkeit, den Fischgeruch wieder aus Haaren und Klamotten zu bekommen, schien mir eine Sonnenaufgangs-Rundfahrt mit dem Fahrrad durch die kalte Morgenluft zu sein. Ist ja momentan auch am Wochenende keine große Leistung mehr, rechtzeitig zum Sonnenaufgang aus dem Bett zu kommen, und 3°C kühler Frühwinter-Wind war genau das Richtige!

Das Sonnensymbol ohne Wölkchen auf wetter.com habe ich gestern wohl gutgläubig überbewertet, mehr Sonnenaufgang als auf dem Bild unten wurde es nicht, auch nicht schlimm. Neben ein paar kleinen Erkundungsschlenkern konnte ich am Südsee auch noch einem Kormoran kurz bei der Jagd zuschauen, schön!