RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Romeo und Julia im Badezimmer 🐞

Der Marienkäfer-Romanze, von der ich vor ein paar Tagen berichtete, endete tragisch:

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Der Fensterecken-Käfer ist agiler als die beiden anderen, hatte sogar schon mal den halben Weg zu den beiden anderen (zu Fuß) zurückgelegt, dann aber wohl doch Angst vor der eigenen Courage bekommen. Heute morgen saß er auf der Fensterbank, auf der es ihm beim Lüften nach meiner Dusche wohl zu zugig war, er verzog sich in den dort abgestellten Plastik-Scherblatt-Schutz meines Rasierapparats.

Ach, so eine Romanze mal mit heimischen statt zugereisten Marienkäfern zu sehen …

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Sonntagsspaziergang

Die Sonne schien so schön, so entschied ich mich nach dem Mittagssnack zu einem kleinen Sonntagsspaziergang.

Ich begutachtete noch einmal den Baum vor unserer Haustür. Am Freitag hatte er wohl noch ¾  seines Laubs drauf, gestern verlor er am ersten „richtigen“ Frosttag an einem Tag fast sein gesamtes verbliebenes Laub. Ein paar Stunden klang es so, als würden 5 Plastikkärtchen je Sekunde aus der Krone zu Boden fallen, dann war der Baum kahl. Ist das nun eine Esche oder nicht?

Unterwegs fielen wir wieder mehrere Sträucher mit rosa Markierungspunkten auf:

keine Ahnung, was die bedeuten.

Dann sah ich noch einen Busch mit auffälligen Blüten und/oder Beeren:

Keine Ahnung, was das für ein Strauch ist, die Google-Bildersuche hilft auch nicht recht weiter. Wer weiß Rat?

Zurück vor dem Grundstück kümmerte ich mich noch um ein verendetes Kaninchen, das uns gestern Abend bereits aufgefallen war – jemand hatte es in das Straßenbegleitgrün gelegt, wohl damit auf dem Gehweg niemand drüber stolpert.

Gestern schien es mir, als hätte es nur oberhalb des linken Auges ein kleines, deutlich sichtbares, aber geschlossenes Geschwür wie auf dem Wikipedia-Bild. Heute bei hellem Tageslicht sah es  ekliger aus, keine Ahnung, ob ich gestern so schlecht hingeguckt habe oder ob inzwischen Katzen an Augen und Nase geknabbert hatten (Polizeiruf 110 – Seher ahnen, warum mir der Gedanke kam). Sieht für mein Laienauge so jedenfalls deutlich nach Myxomatose aus.

Der arme Kleine bekam eine schmucklose Restmüll-Container-Beerdigung, um eine Infektionsquelle zu beseitigen.


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Herbstfahrt auf der Oker von Braunschweig nach Watenbüttel

Eigentlich ist’s ja erst Spätsommer 😉

Hier ein paar Worte zu meiner Fahrt am 15.10.16 auf der Oker.

Morgens sah es noch neblig mit ungewissem Ausgang aus, und der Sonntags-Morgens-Innere-Schweinehund … Dann klarte es aber endlich auf, und um kurz nach halb 8 ging ich mit dem Boot unter’m Arm los zur Straßenbahn Linie 3, weiter zu meinem Standard-Einstieg am Botanischen Garten. Dort sah ich erstmals bewusst einen Abfalleimer mit Pfandring, und das Säckchen mit dem Boot hätte ich fast in einen Hundhaufen fallen lassen 😦

Foam on The Water (frei nach Dep Purple)

Foam on The Water (frei nach Dep Purple)

Ging aber alles gut, wenige Minuten später saß ich im Twist und es ging los in Richtung Mittellandkanal. Es war besonders die erste Stunde phantastisch im rötlichen Licht der noch recht tief stehenden Sonne. Hinter dem Wehr am Ölper See.

Hinter dem Wehr am Ölper See mächtige Schaumkronen, die auch weiter Flussabwärts treiben — ob das mit der häufigen Überdüngung von Niedersachsens Flüssen, von der ich neulich im Fernsehen hörte und die ich bei meiner letzten Fahrt vermutete, zusammenhängt?

Wenige hundert Meter weiter Hindernis, nicht ohne weiteres durchzukommen. Ich bekam keine Lücke frei, sondern musste mich mit sanfte Gewalt durch die Dünnste Stelle des Hindernisses aus Treibholz, sonstigen Pflanzenteilen und Unrat durchmogeln. Das ist mit einem Luftkajak immer so eine Sache, wer weiß, ob da nicht genau da ein Brett mit Nagel nur auf mich gewartet hat.

Die nächsten Hindernisse auf der Flussfahrt durch malerische Landschaft (die Oker begeistert mich immer wieder) waren glücklicher Weise alle mit  ausreichend breiter durchfahrt, nur 1x musste ich mich noch über einen Unter-Wasser-Ast hangeln – der Twist bleibt ja immer, wenn man es schon fast geschafft hat, mit der Finne hängen 😦

Dieses mal sah ich keinen Eisvogel, dafür in der Gegend bei Veltenhof ein Reh, das aus der Oker trank – als es mich bemerkte zog es sich dann doch lieber ins Dickicht zurück.

Das war schön, ein mal fahre ich bestimmt noch.

Und nun noch etwas unangenehmes — der:

Dreck

Ich weiß auch nicht, was für Leute plötzlich in Panik gezwungen sind, irgendwo ganz plötzlich unbedingt schnell einen Einkaufswagen los werden müssen …

Die 3 Einkaufswagen lagen hier am linken Ufer kurz vor der Neustadtring-Brücke am linken Ufer, ein weiterer unter der Brücke am rechten Ufer. Und dann noch eine Einkaufswagen am linken Ufer unter der A392-Brücke.


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Winterbaum

Unser Garten-Ahorn im Wandel der Zeit:

Ich war für den Winter-Baum etwas spät dran, 1 Stunde früher war das Farbenspiel im Licht der noch nicht allzu lange aufgegangenen Sonne noch  prächtiger.

Nachmittags hörten wir etwas, was wie der ruf eines Esels klang — es war aber keiner (vom Balkon aus) zu sehen.

Abends gegen 18:00 ein Gänseschwarm in der Dunkelheit ganz in der Nähe, hören wir hier jetzt (wegen der größeren Entfernung von Riddagshausen?) seltener.