RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Wintereinbruch

Bei meiner Vor-dem-Frühstück-Walkrunde um den Block fiel mir ein bisher unbeachteter visueller Effekt auf: Bei geschlossener Schneedecke lassen sich in der Morgendämmerung Kaninchen viel leichter von Maulwurfshügeln unterscheiden als ohne.

Als dann auch noch lauter Wintersport-Verrückte den nahen Rodelhügel ʼrauf und ʼrunter toben sah, hielt es auch mich nicht mehr auf dem Sofa, ich radelte mal zum Fernsehturm, schauen, wie der Winter anderswo aussieht.

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Tierisch Natur-nah leben wir hier …

Kaninchen (Marie-Claire) und Igelchen vor dem Küchenfenster, das war eine drollige Begegnung.

Unsere Wohnzimmerspinne hält sich am liebsten in der vom Durchgangsrohr beheizten Wohnzimmerdecken-Ecke auf, was für ein Zufall, dass er dann auch noch Ecki heißt 😉. Wir lassen ihn gewähren, weil er uns bei der Mücken-Bekämpfung half und auch die eine oder andere lästige Fliege aus dem Verkehr zieht.

Für unsere Eichhörnchen haben wir eine offenbar Krähen-sichere Walnuss-Abholstation gebaut, ich finde Krähen zwar faszinierend, möchte hier aber keinen Schwarm am Haus haben. „Hansi“ suchte heute intensiv den Balkon ab, wo er seine Walnuss, die er aus dem Balkonkasten gefischt hatte, verstecken kann — er entschied sich, nachdem er unter anderem den Balkontomaten-Blumentopf verworfen hatte, für einen Blumenkasten auf dem Boden. Mit der 2. Nuss zog er dann davon. Und kaum hing der neue Angebots-Meisenknödel, den Martina gekauft hat, schon hibbelte ein halbes Dutzend Kohl- und Blaumeisen dort herum. Nun müssen wir immer etwas Rücksicht auf die schreckhaften Vögel nehmen, die Wohnungsquerlüftung verschoben wir heute Abend für ein paar Minuten, um das Rotkehlchen am Knödel nicht mit dem Öffnen der Balkontür zu verschrecken. Toll!


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Oker-Pegel

Ui, da

Die Prognose übertrifft das Hochwasser von 2007

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kommt etwas auf Braunschweig zu! Demnächst ideale Bedingungen für eine D-Zug-Fahrt im Twist von Schladen nach Wolfenbüttel?

Ich kann mich gar nicht erinnern, wann wir das letzte mal so ergiebigen Dauerregen hatten. Selbst „unsere“ Wildkaninchen im Garten, die sonst heldenhaft Wind und Wetter trotzen, wählen nun lieber einen Unterstand, um dort auf Wetterbesserung zu warten:


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Hundespaziergang, Gartengedaken, u.v.a.m.

Hundespaziergang Richtung Stiddien

Auf dem Balkon befand ich den Sommertag als hinreichend kühl für eine kleine Wanderung überʼs offene Feld, was sich unterwegs dann als nur relativ richtig erweisen sollte. Ich „ölte“ unterwegs ganz schön, aber es war ja unser erster Spaziergang nach „Brut und Setz“, da wollte ich Santa „laufen lassen“. Santa genoss es, die meiste Zeit ohne Leine laufen zu dürfen, und deshalb fiel es mir auch über lange Zeit gar nicht auf, dass ich beim Kleidung-Ablegen unter einer Eisenbahnbrücke die Leine hatte liegen lassen. Erst auf dem Rückweg, als ich kurz vor Erreichen der Teufelsspring (Straße) überlegte, wie weit vorher ich Santa wieder anleinen sollte, bemerkte ich das Fehlen. Zum Glück waren es keine 200m zurück zur Brücke (wo ich die Leine vermutete), und tatsächlich, da lag die Leine noch. Glück gehabt!

Kurz nach dem Aufstieg zum Bahndamm sah ich einen (Mirabellen-(?)) Obstbaum mit fast reifen Früchten  — muss ich noch mal untersuchen.

Dies und das aus letzter Zeit

 


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Ein Eierdiebstahl und andere ornithologische Beobachtungen

Vogel-Beobachtungsstation

Von meiner Vogelbeobachtungsstation aus sah ich in den letzten Tagen öfters Krähen mit „irgendetwas weißem im Schnabel“. Heute sah ich die Krähe dann auch mal bei der Mahlzeit, etwa 20m von unserem Balkon entfernt. Sie hackte ein kleines Loch in das Ei und schlürfte einige Schluck, flog erst mal fort, kam wieder, schlürfte noch einige Schlucke, es schien ihr aber nicht zu munden, das meiste blieb übrig. Ein Taubenei? Es war weiß mit einem ganz leicht rosa Schimmer, ich kenne mich nicht damit aus.

Und die Nester lagen nur zufällig an meinem Weg, haben sicherlich nichts mit dem Ei zu tun.

Als ich später aus der in Richtung Ei schaute schien es verschwunden zu sein. Ich versuchte in „Vögel in der Brutzeit“ (Raede / Hosking, deutsche Ausgabe 1974) das Ei zu bestimmen, Ringeltaube passt wohl von der Größe her, Hohltaube (nie von gehört) würde von der Eiform m. E. besser passen.

Das Leben in der Natur ist wahrlich kein Zuckerschlecken, phantastisch, was man hier so alles mitbekommt.


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Himmelfahrts-Ancampen 2017 – Tag 5

Sonntag, 28.05.2017

Frühstück wie gewöhnlich!

Dann gingʼs los mit Zelt-Abbauen, einräumen. Eine letzte kleine Paddelrunde verkniff ich mir, Tina und Carsten waren so schon viel schneller als wir. Es passte tatsächlich alles wieder ins Auto, obwohl wir noch 1 Geschirr-Abtrockentuch von Tina & Carsten zusätzlich mit nach Hause nehmen mussten. Mit 1x Zwischentanken Muffenzock, nur zu Martinas Beruhigung, ich wär‘ locker noch bis nach Hause, danach sogar noch bis zu einer nicht zu fernen Tankstelle gekommen 😉. Wir waren mal eifrig und haben den Wagen gleich noch ausgeräumt. Und wie schon gesagt, zu unserer Freude tobte Kaninchenkind Émile zur Begrüßung im Garten 🙂

Das war schön, da fahre ich sicher noch mal hin.

Sonst noch etwas?

Nach unserer Abendessen-Erfahrung ist der Klosterwirt in Wienhausen empfehlenswert.

Unerledigt, ungeklärt

Die Insekten, die an unserem Ankunftstag (Mittwoch) massenhaft, die übrigen Tage zeitweise zahlreich in niedriger Höhe auf und ab tanzten, konnten wir nicht zweifelsfrei bestimmen. Der Tanz war aber schon recht charakteristisch,in endloser Folge mal 1m ʼrauf, dort kurz verharren, dann wieder 1, ʼrunter, dort kurz verharren, dann … . Das Bild der Eintagsfliege im Harri Garms war dem, was wir sahen, schon sehr ähnlich, und das hier passt doch auch ungefähr:

Mit dem Bürgerbus muss ich natürlich auch noch mal fahren, beispielsweise zurück nach einer Paddeltour nach Celle! Und eine Paddeltour von Müden nach Schwachhausen wäre vielleicht auch nicht schlecht, aber die Busanreise Schachhausen → Müden (Aller): 5:15 Stunden mit 7x Umsteigen, ich weiß nicht … . Da wür‘ ich ja mit dem Twist schneller.

Der Campingplatz

Hunde frei, Strom pauschal und günstig, Sanitär nicht (mehr) toll, alles arg abgewohnt, rostige Seifenhalter, 1 Waschbecken fehlt, … . Aber brauchbar und sauber. Und eine Einfrier-Möglichkeit für Kühlakkus gibt es leider nicht, gut, dass Tina & Carsten eine elektrische Kühlbox hatten und das es an der Zeltwiese (nur an der flussabwärts) Stom gibt. Dafür lebt man dann eben sehr günstig, Martina und ich zahlten pro Nacht nur 9 €. Dafür haben die beim Namen „Am Allerstrand“ etwas gemogelt, es gibt dort keinen Strand. Etwas Nachteilig ist auch, dass es keinen Laden in der Nähe gibt, man muss für alles ca 4km nach Wienhausen fahren, etwas im Voraus planen. Für meinen Twist hatte ich einen perfekten Einstieg am Ende des kürzesten Weges zum Ufer: Bot zwischen Ufer und 2 Pflöcken im Wasser festklemmen, entspannt einsteigen, rückwärts ausparken, los gehtʼs. Mit breiteren Booten wird man sich schwer tun, das Ufer ist durchgängig hoch und sehr steil, und die Stege, an die ich mich erinnere, sind größtenteils eher zum Baden als zum Ein- und aussteigen geeignet. Allerdings war wenige zig Meter flussabwärts am kleinen Sprungturm ein kleiner Steg, der geeignet sein könnte — ich habe das nicht ausprobiert.

9 erstaunliche Dinge, die auch wir noch nicht über den Vatertag wussten

Bild aus dem Postillon

Vatertag, Männertag, Herrentag – das sind nur einige der Namen, unter deren Deckmantel sich auch heute wieder zahlreiche Männer unter …
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Mehr Bilder

gibt es für persönlich bekannte eingeladene Freunde, die wissen, wo …

 


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