RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Freude über eine gute Tat

Gestern ein schönes Erlebnis auf dem Fußweg zwischen Lechstraße und Illerstraße im Hochspannungspark: Eine Frau und ein Mann kamen mir entgegen, unterhielten sich angeregt (auf polnisch, würde ich vermuten), als die Frau unvermittelt zur Hecke auf der Westseite des Wegs ging, eine leere Plastikflasche aufhob und den Abfalleimer  warf.

Ich freute mich, eine Gleichgesinnte gesehen zu haben, und sagte ihr das.
Sie freute sich, dass ich mich freute, oder dass ich ihr gesagt hatte, dass ich mich freue.
Was mich freute.


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Jeden Tag eine Gute Tat – der Umwelt zuliebe.

Vorbereitetes Müllsammeltütchen …

Seit ich mich nun zum Thema schlau gelesen habe, weiß ich, dass täglich eine Gute Tat zu tun tatsächlich ein Pfadfinderversprechen ist. Aber geht das überhaupt? So viele hilflose alte Damen an Ampeln mit zu kurzer Grünphase für die breite Straße gibt es doch gar nicht, dass alle Guttäter … . Und nicht immer ist der mit einer guten Tat beschenkte begeistert, sondern fühlt sich möglicherweise veräppelt, möchte sich nicht zu irgendeiner Gegenleistung verpflichtet sehen, ist aus einem anderen Grund abgeneigt. Trotzdem ist sicherlich die beste gute Tat eine die direkt einem anderen Menschen gilt. Aber wenn man nicht allzu banales in den Gute-Taten-Katalog aufnimmt werden sich die meisten wohl schwer tun, im Soll zu bleiben.

Was tun?

Wie wäre es, einfach jeden Tag ein klein wenig Unrat aufzuheben? Ist eigentlich ganz einfach, jedenfalls für jeden, der wenigstens gelegentlich etwas frisches Obst oder Gemüse einkauft. Das wird ja meistens in ganz dünnen kleineren Plastiktüten (zum Abwiegen)  verkauft, und die werden benötigt.

Vorbereitung

  1. … im praktischen Vorratsbeutelchen für die Jackentasche

    Plastiktüten zu kleinen Knäueln zusammenlegen und mit einem Gummiring das Knäuel sichern

  2. Am besten einige von diesen vorbereiteten Tütchenknäueln in geeignetes (verschließbares) Tütchen packen und in eine Jacken- oder Manteltasche stecken

Die Tat

Einfach wenn man unterwegs eine der üblichen Zigarettenschachteln, Getränketüten oder was auch immer sieht:

  • Plastiktütchen vom Gummiring befreien und auseinander falten
  • (links herum) über die Hand stülpen — wer gleich mehrere Kleinteile aufheben möchte kann die Tüte mit dem Gummiring am Handgelenk sichern, damit sie nicht wegrutscht
  • Als „Schutzhandschuh“ über die Hand stülpen …

    Tüte so als Einmal-Schutzhandschuh benutzen und „Zielobjekt(e)“ aufheben / in der Hand sammeln

  • Tüte über die festgehaltenen aufgesammelten Gegenstände zurückstülpen — so hat man die aufgesammelten Gegenstände handlich in einem Tütchen zum Tragen verpackt
  • Tüte in den nächsten öffentlichen Abfalleimer werfen;
    • wenn gerade kein Abfalleimer in der Nähe ist knote ich die Tüte oben fest zu, so dass sie dicht ist, packe die Tüte sicherheitshalber noch in eine 2. Tüte, die ich wieder verknote, und trage die Kleinteile dann in Jackentasche oder Rucksack mit mir ˊrum, bis ich endlich an einem Abfalleimer vorbei komme. Eine mitten im Wald aufgesammelte Bierdose wird man so schnell nicht los …

Das klingt erst mal recht aufwendig, tatsächlich ist das aber nur ein Zeitaufwand von vielleicht einer Minute am Tag, das sollte doch nicht zu viel verlangt sein?

Wenn nur 1% der Menschen oberhalb des Kleinkindalters in unserer Stadt mitmachen würden wären wir in Braunschweig 2000 „Sammler“, in der Weststadt immerhin über 200.  Das würde man schon deutlich merken — denke ich.

… und Unrat aufheben.

Leider kann ich mich nicht erinnern, jemals jemandem mit gleicher „Mission“ in Braunschweig begegnet zu sein, so dass mein Einzelkämpfer-Erfolg für das Stadtbild eher gering ist. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Ich habe mir vorgenommen, zukünftig Leute, die mich dabei ratlos anstarren oder gar ansprechen, zum Mitmachen einzuladen.

Ausbaumöglichkeiten

Gelegentlich mal eine Problemstelle besonders gründlich reinigen,  so ein Vorher-Nachher-Eindruck entschädigt einen doch für die kleine Mühe 🙂

Und wer mal richtig ʼreinhauen möchte (klar, steter Tropfen höhlt den Stein, aber gelegentlich ist doch auch mal ein Eimer Wasser nötig …) hat in Braunschweig am 24.3. und 25.3. beim Braunschweiger Stadtputz Gelegenheit dazu.

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Man könnte ja mal die Patenschaft für ein besonders belastetes Eckchen — vorzugsweise so gelegen, dass man dort regelmäßig vorbei kommt — übernehmen. Ich hatte mir beispielsweise beim letzten Stadtputz vorgenommen, eine bestimmte Verkehrsinsel am Donauknoten regelmäßig „abzugrasen“, ist aber Ende letzten Jahres doch etwas in Vergessenheit geraten. Nach einer neuen Grundreinigung beim Stadtputz werde ich den Gedanken wieder aufgreifen.

Und Leute ansprechen, die sich wundern, was man da tut — vielleicht gewinnt man ja einen Mitstreiter?

Lädierte Polstersitzbank

Lädierte Polstersitzbank

Augen offen halten und Behörden über Unrat, den man selbst nicht wegräumen kann oder darf, informieren. In Braunschweig geht das über die einheitliche Behörden-Rufnummer 115, Email, Kontaktformular (oder Schadensmeldung) des Ideen- und Beschwerdemanagements, die Piraten haben sogar eine App (für Braunschweig)  programmiert.

Fahrrad-Leiche

Ich melde mich da gelegentlich, wenn ich eine Fahrradleiche bemerke (es wird erst mal überprüft, ob das Fahrrad vielleicht gestohlen ist),  ich einen in der Oker liegenden Einkaufswagen sehe, ein verwahrlostes Sofa irgendwo in der Landschaft steht … .

Oder, wie schon oben vorgeschlagen,  gar Stadtputzer werden — am 24. und  25. März 2017 ist es wieder so weit.

Mehr (über) gute Taten:


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Harz-Rundwanderung bei Bad Suderode

Am vorigen Sonntag nach langer Pause endlich mal wieder eine Wanderung, wegen schlechter Wetterprognose kurzfristig von Samstag auf Sonntag verschoben, was aber fast allen eigentlich sowieso viel besser passte 🙂

Dabei waren Moni, Arunulf, Katrin, Irene, ich, „hufnagsi“ — Deti war wegen Abijubiläum verhindert.

In einem Anfall von Übermut beschloss ich, mit dem Fahrrad zum Treffpunkt bei Irene zu fahren, wo wir fast genau pünktlich los kamen, da ich die Zeit, die Kartenkopie vom Drucker einzupacken, eingespart hatte.

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Müllentsorgung, ein Fußgänger auf dem Eichhörnchen-Highway und mehr

Nachdem ich in den letzten Monaten etliche male am Müllhaufen in der Gegend vorbei geradelt bin und sich meine Hoffnung, jemand anderes würde sich erbarmen, nicht erfüllt hat, nahm ich heute die Angelegenheit selbst in die Hand und räumte einen größeren Unrathaufen unter einem Baum zusammen, um ihn anschießend in den Umliegenden öffentlichen Abfalleimern zu entsorgen.

Da kam ganz schön etwas zusammen (lag alles unter einem Baum), mein 3-Kant-Schlüssel zum Öffnen der Mülleimer war praktisch, sonst hätte ich ganz schön stopfen müssen, um das alles durch die kleinen (Krähen-sicheren?) Einwurföffnungen zu bekommen.

Mit kleinem Abstecher zu einem örtlichen Aktionswarenhändler ging’s dann heim zum verdienten Mittagssnack.

Abends dann noch schnell eine kleine Geburtstagsgeschenkgutscheinverlegenheitsbeigabe eingekauft, unterwegs sah ich:

  • Eichhörnchen mit Walnus

    Eichhörnchen mit Walnus, offensichtlich örtliche Ernte!

    Mehrere Eichhörnchen beim Überqueren der Straße zwischen „unserem“ Garten und dem Kindergarten. Auf dem Hinweg huschte das verwackelt erwischte (für ein par ISOs zuzulegen fehlte die Zeit) gerade beladen in Richtung Osten, ein anderes überwand gerade den Kindergarten-Zaun in Richtung Osten — ohne Nuss. Auf meinem Rückweg wollte gerade wieder ein Nuss-beladenes über den Kindergarten-Zaun in Richtung Westen, ich war ihm aber wohl unheimlich. Und aus dem Bürofenster sah ich später noch 2 — jeweils mit Walnuss — durch die Bäume in Richtung Osten unterwegs. Nach dem Abendessen dann noch etwas Spaßiges: ein Eichhörnchen kam mit irgendetwas (Walnuss?) im Maul auf den Rasen unter dem Balkon, hüpfte dann zu einem angefangenen Kaninchenbau und verbuddelte dort offenbar eine „Beute“. Genau konnte ich’s nicht erkennen, da ich gerade kein Fernglas zur Hand hatte.

  • Für einen Rasen eher ungewöhnliche Pilze – was für welche auch immer. Sonst sehe ich meistens Champignons oder Tintlinge (letztere in vielen Variationen).
  • Und dann noch das!


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Eine Gute Tat u.v.a.m.

Die Gute Tat:

Habe einem Autofahrer, der hier mit seinem Dienst-verweigernden Auto die halbe Fahrbahn blockierte, den Wagen aus dem Verkehr zu schieben.  Hoffte auf Belohnung durch das Schicksal, Universum, was auch immer, aber … Weiterlesen