RainerSeiner

Privates von Rainer B.


Ein Kommentar

Mundraub-Fahrradtour

Gestern also meine erste Mundraub-Fahrradtour, ich kann mich gerade gar nicht daran erinnern, wie ich auf das Volkshochschul-Angebot gestoßen war. Ich konnte morgens noch 2 Mitfrühstückerinnen im Haus der Talente für die Fahrt begeistern, wir trafen uns am Donauknoten-Trafohäuschen, und los ging es auf nicht ganz direktem Weg zum Tour-Start am Stadtgarten Bebelhof.

Eintragung in Teilnehmerliste bei einem Glas Fliederblütensaft, ein paar kurze Gespräche, Einweisung, und los ging es.

Unsere Tourleiterin ließ sich davon überzeugen, dass eine Walkie-Talkie-Verbindung zwischen ihr und Schlussfahrer (mir) dem Zusammenhalt der Kolonne dienlich sein könnte. Kam sogar mal — bei der abfahrt vom ersten Kräuter-Lehrhalt —  zum Einsatz: „Mo-ment, hier hinten steht noch ein Fahrrad ohne Fahrer*In!“.

Tour hat Spaß gemacht — trotz der Kälte, unter der einige doch arg litten. Die Leiterin kannte viele Kräuter, Büsche, Bäume, wusste allerlei Details, hatte praktischen Rat für die Kräuterverwendung, fand für meinen Geschmack den richtigen Ton, um uns neugierig auf die „Gaben der Natur“ zu machen und vile Wissen zu vermitteln.

Wir 3 Weststädter klinkten uns dann auf dem Rückweg aus, Ellen bestand auf einem Aufwärmgetränk-Zwischenhalt in der KaufBar — gute Idee!

Abendbrot und Frühstücks-Frischkäse würzte ich mit selbst gesammelter Knoblauchsrauke, Martina war das noch zu unheimlich.

Ich werde auf jeden Fall versuchen, die nächste Tour wieder mit zu machen, lohnt sich!

Heute habe ich mein neu erworbenes Wissen gleich angewendet. Auf der Rückfahrt von der Radweg-Fahrraddemo in Sickte (dazu später mehr) habe ich in der Weststadt mit ausreichen Abstand zum Straßenrand (Hunde …) etwas Feldsalat eingesammelt, mit Hilfe von Harry Garms und Internet daheim noch besser eingeprägt, und dann ein Salätchen daraus gemacht. Lecker, aber zu wenig!

 


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Bärlauchblüten-Spaziergang

Ich fand, heute Abend würden sich ein paar Bärlauchblüten auf dem Salat zu den Bolognese-Spaghetten gut machen, dieses mal brauchte ich sogar nur gut 9 km zu laufen, bis ich in unserm Weststadt-Naherholungsgebiet Timmerlaher Busch fündig wurde.

Unterwegs erlebte ich ein paar kleine Abenteuer, sah hier fehlenden Wald (Windbruch?), hier Nachgepflanzten. Und schon weitgehend zersetztes und bemoostets Holz! Beim Betrachten einer (Tier-(?))-Höhle bei einem umgestürzten Baum war ich einer Hirschkuh wohl unheimlich geworden, sie trabte ca. 30m in einem eleganten bogen an mir vorbei. Ein Mann sammelte wohl keinen Bärlauch, ich fand eine Huckelpiste, die ich vorher dort noch nie bemerkt hatte, und dann auch 2 Bärlauchfundorte — Abendessen gerettet!

Das war toll!


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Tierheimhund-Spaziergang

Gestern hatte ich noch ein paar Details zum Tierheim-Stand auf dem Nachbarschaftsfest im Emsviertel im Tierheim zu besprechen, und da nutzte ich die Gelegenheit, noch einen kleinen Hundespaziergang anzuhängen. Ich bin zwar schon viele hundert Kilometer mit Hunden gegangen, aber noch nie mit einem aus dem Tierheim.

Formalitäten praktisch keine, auf meine Angabe „war schon mit Hunden unterwegs“ bekam ich im Tausch gegen den zu hinterlegenden Personalausweis eine Gassikarte, die ich dann beim Hundehaus gegen einen Hund eintauschte. Ich wurde nicht gefragt, ob ich denn eine Hundek…e-Tüte dabei habe. Meine Mitspaziergängerin war eine alte Jagdhunddame, anscheinend nicht im Katalog, nach Krankheit oder was auch immer sehr geschwächt, „gerade im Muskelaufbau“. Konnte keine Treppe steigen, nur ¼ Stunde laufen. Also Autorampe hoch zur Straße, und dann gemütlich zur Okerbrücke gezottelt — vielleicht besuche ich sie mal mit dem Boot? Sie war freundlich distanziert, kläffte nicht ein einziges Mal, war leicht zu lenken, ein fast idealer Anfänger-Hund. Sie ist mir sympathisch.

Nach ein paar Schritten an der Oker entlang kehrten wir um, um die verordnete Maximalzeit nicht zu überschreiten. Kurz vor Erreichen des Tierheims legte sie dann aber Wert auf einen kleinen Schlenker über den Kleintierfriedhof. Bitte, wir machten den Spaziergang ja zu ihrem Vergnügen, anschließend trottete sie willig mit mir weiter. Ich schaute, nachdem ich den Hund oberhalb des Treppenabgangs angeleint hatte, noch kurz im Büro rein (g, da man die Tür an der Auto-Rampe nur von innen öffnen kann (Große Augen, entgeisterte Frage: „Wo haben Sie denn den Hund gelassen?“), Zusage, dass uns jemand herein lassen wird, dort festgestellt, dass nun gerade das große Autotor geöffnet war, Heimkehr zum Hundehaus kurzer Kopfkrauler zum Abschied!

Die Anlage ist ganz schön groß, ich fand den Gedanken an das viele Tierleid, das dort abgefedert werden muss, etwas bedrückend. Aber es ist natürlich auch toll, dass es so ein Tierheim gibt.

Ich denke, ich besuche meine Spaziergangfreundin mal wieder 🙂


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Cati

Seit letzten Mittwoch tummeln sich hier mehrere junge Eichhörnchen. Sie sind noch etwas kleiner als die „alten“ und deutlich unsicherer beim Klettern. Und es ist unglaublich schwer, eins (hier: Cati beim Knospen-Knabbern in der Esche vor dem Treppenhaus) mal mit der 08/15 Digicam zu erwischen.

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Am Tag nach der Photoserie kam eine Krähe zur Esche, versuchte, das kleine Eichhörnchen zu schnappen. Erwachsene Hörnchen kreiseln dann in wilder Jagd um Stamm oder Ast, um den Angreifer zu verwirren, das kleine saß nur in der Astgabel und hoffte, dass alles gut geht. Ging es dann auch.