RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Rosskastanien-Miniermotten-Bekämpfung in der Weststadt – Tag 1 🌳

Nachdem ich versucht hatte, via Blog (nebenan.de habe ich anscheinend vergessen?)  Mitstreiter zu finden und mir neulich beim NABU auch schon rote Sammelsäcke für die  Kastanienlaub-Sammel-Kampagne geholt hatte, war heute mein erster Einsatz. Da ich noch nicht weiß, wie weit meine Begeisterung trägt, habe ich erst bei Thomas Philipps den billigsten Plastik-Laubrechen (4,99 €), den sie hatten, erstanden, und heute Nachmittag zog ich dann mit 15 Sammelbeuteln im Rucksack und dem Rechen los zu meiner Patenkastanie.

Es ist ziemlich verrückt, obwohl sie als einzige richtige Rosskastanie in der Gegend (Baum 310) tatsächlich den deutlich stärksten Befall zeigte, ist sie nun der Baum mit noch dem meisten (braunen) Laub. Aber es lag auch schon eine Menge Laub unten, und man kann ja auch nicht sortenrein sammeln, es gelangte auch jede Menge Ahorn- und sonstiges -Laub in meine zusammengefegten Haufen.

Die Anstrengung habe ich deutlich unterschätzt, nachdem ich (allein) das lose Laub (es liegt auch eine Menge auf der Baumscheibe, aber man bekommt es nicht mit erträglicher Anstrengung dort ʼraus)  in 3 Säcke gepackt hatte, war ich ganz schön nassgeschwitzt. Ein Problem ist auch, dass man dann dort mit seinen 3 blöden Säcken steht, unglaublich, wie sich 400m ziehen, wenn man einen Rechen und 3 volle Laubsäcke tragen muss.

Pilze im Garten

Dann erfreute ich mich noch kurz an der Pilzfamilie im Garten, anschließen Füßehochlegen!

Mal sehen, wann ich wieder Lust zu weiterer Miniermotten-Bekämpfung habe.

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Umhergestromert

Kirschpflaumen?

Gestern war mir danach, etwas durchʼs Quartier zu stromern:

Trank bei Lidl einen Becher Buttermilch, schaute nach, was die wilde Müllkippe, die ich beim Weststadtputz vorfand, geworden ist — nun endlich erledigt!

Schaute  mich etwas im Wald um, pflückte ein paar Kirschpflaumen(?) – Martina bedankte sich später artig für das Mitbringsel, beschränkte sich aber doch auf den Verzehr einer einzelnen, da sie sie auch etwas fade fand.

Wiese mit Blumen

Bewunderte eine Wiese mit Blumen, fuhr dann mit eingeschaltetem GPS-Tracker im Wäldchen umher, um auf Basis des Tracks bisher unkartierte Wege auf OSM nachzutragen — erledigt!

Trackeranzeige

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Blech

Dabei sah ich auf dem weiteren Weg das Stahlteil vom Foto im Wald liegen, wollte die Position für spätere Abholung festhalten, was mir aber etwas misslang.

Dann noch weiter zur Lebenshilfe-Ambulanz an der Pregelstraße, etwas aufräumen.

Nachmittags schwärmten Martina und ich noch etwas von

Nein, nicht vom Barden, sondern Nathalie, so haben wir eines „unserer“ neuen Wildkaninchenkinder getauft.

Und morgen gönne ich mir vielleicht mal wieder einen Urban-Packrafting (Wortschöpfung heute für eine Art Packrafting, bei der das Boot doch mehr im ÖP(N)V denn auf dem Buckel transportiert wird) Hochwasser-Höllenritt im Twist auf der Oker von Schladen nach Wolfenbüttel. Obwohl der Ohrum-Pegel mir doch etwas bedenklich erscheint, die Prognose für morgen ist fast 1m höher als bei der letzten Fahrt.


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Hansi ist wieder da ☺

Nach dem Kahlschlag vor meinem vor meinem Fenster hatten sich die Eichhörnchen dort ja rar gemacht, trotz meiner Kletterhilfe und einer Verlockungs-Walnuss habe ich in dem Jahr seit der Baumfällung nur noch 1 Mal ein Eichhörnchen auf der Büro-Fensterbank gesehen.

Und heute nach dem verdienten Kaffee nach einer Katzenrettung in der Familie — aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte — saß ein Eichhörnchen auf der Fensterbank, als ich ins Büro kam, und hatte auch schon die Walnuss geknackt. Da die wohl schon ½ Jahr dort liegt dürfte der „Genuss“ wohl eher abschreckend gewesen sein?! Um mich bei dem Kleinen einzuschleimen legte ich gleich eine neue Nuss durch Fenster und Fliegengitter ins Schälchen, aber das war wohl zu viel für Hansis Nerven. Er verschwand (wie und wohin habe ich nicht mitbekommen), aber schon nach einer Minute war das Eichhörnchen wieder da und mümmelte seine Nuss.

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Habe mir gleich eine Walnuss unter den Bildschirm gestellt, damit ich nicht vergesse, ihm heute Abend noch eine neue auf die Fensterbank ins Schälchen zu legen. Eine Freundschaft braucht Pflege.

 

 


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Streifzug durch den Hochspannungspark

ich sah

 

und außerdem Malerarbeiten in luftiger Höhe:


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Ein Eierdiebstahl und andere ornithologische Beobachtungen

Vogel-Beobachtungsstation

Von meiner Vogelbeobachtungsstation aus sah ich in den letzten Tagen öfters Krähen mit „irgendetwas weißem im Schnabel“. Heute sah ich die Krähe dann auch mal bei der Mahlzeit, etwa 20m von unserem Balkon entfernt. Sie hackte ein kleines Loch in das Ei und schlürfte einige Schluck, flog erst mal fort, kam wieder, schlürfte noch einige Schlucke, es schien ihr aber nicht zu munden, das meiste blieb übrig. Ein Taubenei? Es war weiß mit einem ganz leicht rosa Schimmer, ich kenne mich nicht damit aus.

Und die Nester lagen nur zufällig an meinem Weg, haben sicherlich nichts mit dem Ei zu tun.

Als ich später aus der in Richtung Ei schaute schien es verschwunden zu sein. Ich versuchte in „Vögel in der Brutzeit“ (Raede / Hosking, deutsche Ausgabe 1974) das Ei zu bestimmen, Ringeltaube passt wohl von der Größe her, Hohltaube (nie von gehört) würde von der Eiform m. E. besser passen.

Das Leben in der Natur ist wahrlich kein Zuckerschlecken, phantastisch, was man hier so alles mitbekommt.