RainerSeiner

Privates von Rainer B.


Ein Kommentar

Hansi stand auf seines Daches Zinnen,


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Er schaute mit vergnügten Sinnen
Auf das beherrschte Samos hin.
«Dies alles ist mir untertänig»,
Begann er zu Ägyptens König,
«Gestehe, dass ich glücklich bin!»

(Friedrich Schiller: Der Ring des Polykrates)

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31.10. ist Wüstenrottag …

… und Hansi ist anscheinend Bausparer⁉

Für bessere Fotos fehlt es mir …

… an Talent, Geduld, Ausrüstung.

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Jedenfalls wetzt eines „unserer“ Eichhörnchen seit ein paar Tagen wie wild in den Bäumen vor meinem Bürofenster hin und her, scheint einen Kobel auf dem Stumpf der im vorigen Jahr verstümmelten Linde zu bauen. Das Hörnchen wirkt irgendwie in Eile, bleibt aber vorsichtig. Obwohl die Eichhörnchen sonst auch mal eine Walnuss vom Balkon holen, selbst wenn wir dort sitzen, beobachtete es mich beim Fotografieren aus dem Treppenhausfenster misstrauisch, schien zu überlegen, ob es klug ist, den Ort des Kobels preiszugeben.

Einige Krähen schienen auch Pläne dort zu haben? Jedenfalls begleiteten mehrere die Kobel-Bauarbeiten neulich mit aufgeregtem, anhaltendem und lautstarken Gezeter.

 

 


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Tierisch Natur-nah leben wir hier …

Kaninchen (Marie-Claire) und Igelchen vor dem Küchenfenster, das war eine drollige Begegnung.

Unsere Wohnzimmerspinne hält sich am liebsten in der vom Durchgangsrohr beheizten Wohnzimmerdecken-Ecke auf, was für ein Zufall, dass er dann auch noch Ecki heißt 😉. Wir lassen ihn gewähren, weil er uns bei der Mücken-Bekämpfung half und auch die eine oder andere lästige Fliege aus dem Verkehr zieht.

Für unsere Eichhörnchen haben wir eine offenbar Krähen-sichere Walnuss-Abholstation gebaut, ich finde Krähen zwar faszinierend, möchte hier aber keinen Schwarm am Haus haben. „Hansi“ suchte heute intensiv den Balkon ab, wo er seine Walnuss, die er aus dem Balkonkasten gefischt hatte, verstecken kann — er entschied sich, nachdem er unter anderem den Balkontomaten-Blumentopf verworfen hatte, für einen Blumenkasten auf dem Boden. Mit der 2. Nuss zog er dann davon. Und kaum hing der neue Angebots-Meisenknödel, den Martina gekauft hat, schon hibbelte ein halbes Dutzend Kohl- und Blaumeisen dort herum. Nun müssen wir immer etwas Rücksicht auf die schreckhaften Vögel nehmen, die Wohnungsquerlüftung verschoben wir heute Abend für ein paar Minuten, um das Rotkehlchen am Knödel nicht mit dem Öffnen der Balkontür zu verschrecken. Toll!


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Camping-Urlaub Schwachhausen — Tag 6 🏕

Mittwoch, 08.08.2017 (Abreise)

Die Wettervorhersage für die nächsten Tage verschlechterte sich weiter, und so entschlossen wir uns, doch am Mittwoch (bis dahin hatten wir schon bezahlt) nach Hause zu fahren und bei Gelegenheit und besserem Wetter noch mal ein paar Tage Urlaub zu machen. Vorher natürlich noch mal „Stehen im Twist“ probiert, dieses Mal ohne Anker — kankelig! Nach dem Mittagssnack fingen wir gemächlich an zu packen. Höllenlärm aus der Nachbarschaft von Benzin-getriebenen Heckenscheren, sollte man verbieten 😠! Da ist überall Strom, und eine viel leisere elektrische Heckenschere zieht nur die halbe Leistung unseres Wasserkochers.

Heckenscherenlärm hatte mich gänzlich die Uhrzeit vergessen lassen, um 14:55 Uhr standen wir tatsächlich vor wg. Mittagsruhe geschlossener Schranke. War aber nicht abgeschlossen, ich gab den Schrankenwärter.

Heimfahrt Stau-frei, Auto-Entladen dank Rollpalette wenig anstrengend. Was hat uns nur zu dem Schwachsinn verleitet, beim Beladen alle Teile einzeln zum Wagen zu tragen?

Weitere Details

Anklicken für Thermometeransicht!

Die neue 25l-Mobicool Kühlbox (230V~/12V=)

Versah ihren Dienst problemlos, wurde allerdings aufgrund der kühlen Nächte (Temperatur ging bis auf 10°C ʼrunter) und selten wirklich warmen Tage nicht wirklich geprüft. Deshalb waren wir auch nicht allzu sorgfältig bei der Wahl der Aufstellorte, in den Brennesseln am Wäldchen-Rand wäre es immer noch 2°C … 3°C kälter gewesen als hinter dem Busch an der Steckdose. Aber wir hatten auch so unser 7°C-Pilschen 🙂

Natürlich auch wegen der extrem feuchten Witterung fiel eine Menge Kondenswasser in der Box an, Baumwollhandtuch auf dem Boden hat sich nicht bewährt: alles steht extra-wackelig, zum Auswringen muss man die ganze Box leer räumen, und man bekommt ein Baumwoll-Handtuch einfach nicht gut genug ausgewrungen. Nächstes Mal probieren wir, die Box mit einem Viskoseschwamm trocken zu halten.

Das Ding lärmt! Auch 5m weit weg hört man ein beständiges Summen, da es auf dem Campingplatz auch sehr still sein kann ist das schon lästig. Betrieb im Zelt (Wetterschutz!) ist nicht denkbar. Da die Truhe eigentlich nicht für den Betrieb im Freien geeignet ist haben wir sie nachts lieber ins Auto gestellt, 2m nebenan ist das Lüftergeräusch nervtötend. Mit dem ECO-Dreknopf kann man die Lüfterleistung bei Wechselstrombetrieb reduzieren, aber dann kühlt das Gerät natürlich auch (viel) schlechter.

Der Stromverbrauch war bei voller Leistung nach unserer Messung mit 67W deutlich höher als die auf dem Typenschild angegebenen 55W bei Wechselstrombetrieb. Müsste mal beim Messgerät nachschauen, ob das Wirk- oder Scheinleistung misst.

Die Skala beim ECO-Drehknopf verspricht mehr, als das Gerät halten kann. Der ECO-Schriftzug ist in etwa in der Mitte, in der Stellung laufen die Lüfter gerade so eben an, und die Leistungsaufnahme ist von 67W auf 5W gesunken. Man ahnt, wie viel Kühlleistung das Peltier-Element dann noch bringt … . Mag sein, dass bei lüfterlosem Betrieb bei  noch geringerer Einstellung noch eine messbare Kühlleistung vorliegt, aber ganz sicher keine nutzbare.

Etwas lästig beim Beladen ist, dass das Kühlaggregat vom Deckel ganz schön weit in die Kühlbox hinein hängt, es ist schwer zu schätzen, wie hoch man die Box beladen kann, ohne dass der Deckel aufsetzt. Konstruktion ist so wohl unvermeidbar, aber eine Belademarke auf der Innenseite wäre praktisch.

Die CEE-Adapterleitung

Wir hatten den Adapter gekauft, um zukünftig auf Campingplätzen, die nicht den Service anbieten, Kühlakkus einzufrieren, unsere neue Elektro-Kühlbox betreiben zu können. Der blaue Stecker ist aber mit knapp 15cm zu lang, ich konnte ihn deshalb nur schräg verkantet angesetzt mit roher Gewalt in die Anschlussbox und so in die Steckdose ‚reindreschen. Eventuell aber unsere Schuld, wir hätten wohl lieber diese Adapterleitung kaufen sollen. Ein wenig vielleicht auch meine Schuld, ich habe halt einfach die billigste Leitung gekauft, nicht darauf geachtet, ob der Stecker evtl zu lang sein könnte. Die Beschreibung auf der Seite sagt „CEE-Adapterleitung Camping“, rechne ich doch dann nicht mit, dass der Stecker nicht passen könnte. Rückfrage beim Großhänder ergab, dass die Leitung von Mennekes und hundertausendfach im Einsatz sei .

Bürgerbus 🚏

Tolle Einrichtung, aber der Fahrplan nicht nur für Urlauber kaum zu verstehen. Ich hatte mich am Vortag meiner Celle-Paddeltour mit der Hofladenbetreiberin unterhalten und auch gefragt, wie ich mit ÖPNV von Celle wieder nach Schwachhausen käme. Sie erzählte, dass das auch im Ort nur die Wenigsten verstehen, und ihr unausgesprochener Rat ging in die Richtung „kaufen Sie sich in Celle einen günstigen Gebrauchtwagen“.

Meine tatsächliche Fahrt am Montag, 13:50 Uhr ab Celle / Schlossplatz mit der Linie 500 nach Wienhausen, von dort mit dem Bürgerbus (14:18 Uhr?) weiter nach Schwachhausen, ist so nicht nachzuvollziehen. Und gerade DAS wäre ja für einen Urlauber (Paddler) interessant. Leider hilft auch EFA nicht weiter, der Bürgerbus ist dort nicht oder nur unvollständig aufgenommen (?). Und auch die Homepage gibt kein Praxisbeispiel für Fahrten zwischen Schwachhausen und Celle oder Schwachhausen und Gifhorn an. Ich würde ja gern mal mit dem Bus nach Müden und mit dem Twist auf der Aller zurück fahren, aber die Busfahrt ist doch arg lang … . Ich versuche die Tage mal, mit den Bürgerbus-Leuten ein paar Praxisbeispiele zu erarbeiten. Und es gibt ja auch noch andere Tour-Möglichkeiten.

Der Regen-Unterstand

Campingplatz

Hat was! Einerseits abgelegener Platz ohne Komfort (keine Rezeption, kein Lädchen, gar nix), Sanitäranlagen haben ihre beste Zeit hinter sich (sind aber sauber), Brötchen gibt es erst 2 Orte weiter. Aber auf der Flussabwärts-Zeltwiese gibt es Strom, Aussicht auf den Fluss und auch vieeeel weiter, Wäldchen direkt nebenan mit kühlem Waldrand für die Kühlbox, Eichhörnchen „bellen“ aus dem Wald, wenige Meter bis zur Aller, Unterstand mit Grill und Festzelt-Garnituren für den Regenfall (Dach haben wir öfters genutzt), einfach nur toll.

Spuren vom Vortag (Junggesellenabschied)

Leider hatten wir auch immer wieder vernehmlichen Lärm vom „Flepi-Bauwagen“ nebenan, der gern von der (überwiegend männlichen) Dorfjugend genutzt wird. Samstag Junggesellenabschied mit drönenden Ballermann-Hits und Betrunkenengegröhle vom Nachmittag bis in die Nacht. Der Campinglpatzbesitzer versicherte uns, die dürften nur bis 22:00 Uhr, und er kümmerte sich offenbar nachts noch um die Beendigung des lärmenden Teils der Veranstaltung. Aber „Nachtruhe“ bekomme ich auch mit Ohropax, viel störender finde ich den Lärm tagsüber. Auch am Montag Nachmittag gab es einigen Lärm von dort, Kettensäge, Vorschlaghammer, lautstarke Kommunikation zwischen „Badesprungturm“ und Wagen — sonst ist ja nix zu verstehen bei den lauten Ballermann-Hits. An mehreren anderen Tagen geringeren, aber immer noch auffälliger Lärm von dort, leider ein echtes Manko. Am anderen Ende auf der anderen Zeltwiese hat man die Allerbrücke mit (nicht nur) Landmaschinenverkehr  direkt nebenan, dafür aber keinen Unterstand. Und mittendrauf wäre es zwar ruhiger, aber da fehlen dann Allerzugang, tolle Aussicht, v.a.m.

Natur

Toll! Na gut, auf die Mückenplage (trotz Sarazen und Autan) hätten wir verzichten können. Und die ekligen Nacktschnecken an allem, was man ins Gras gelegt hat … Aber sonst gibt es direkt am Platz viel zu beobachten:

  • Pflanzen: Viele Wiesenblumen!
  • Säugetiere:
    • Eichhörnchen, Fledermäuse, keine Kaninchen. Eine Maus, von der Martina erzählte, sie läge halb tot am Wegrand zum Sanitärhäuschen, ich überlegte, sie nach dem Duschen mit dem Schäufelchen von ihren Qualen zu erlösen — war aber inzwischen weg.
  • Vogelwelt:
    • Riesige Starenschwärme! Einen „Sammelbaum“ von Staren machte ich per „akkustischer Triangulation“ (😉 — zunächst hörte ich die Vögel nur lärmen) aus. Nach Richtungsschätzung von 2 ca. 100m voneinander entfernten Uferpunkten war ich mir sehr sicher, die richtige Baumgruppe ausgemacht zu haben, aus der ein Schwarm mit ca. 200 Stare dann wenige Minuten später auch „wie auf Kommando“ aufflog.
    • Pirol gehört! Zu Himmlefahrt bestimmende Wacholderdrosseln völlig stumm. Enten, Teichhühner, wenige Gänse, viele Graureiher, Milane, sonstige Greifvögel, Grünspechte (waren wieder am Lachen), viieeele Rauchschwalben bei Akrobatik direkt über der Aller-Wasseroberfläche, Mehlschwalben 1 Etage höher, Sperlinge auch am Sanitärhäuschen, verschiedene Meisen, …
    • Pilze sahen wir auch
  • Insekten: Neben lästigem auch schöne Libellen, Schmetterlinge, …

Lohnt sich!

Wir fahren da sicherlich mal wieder hin.


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Camping-Urlaub Schwachhausen — Tag 2 🏕

Samstag, 05.08.2017

Flüchtlinge? Hier?

Morgens beim Frühstück erst mal eine merkwürdige Begegnung (siehe Bild rechts)! Außerdem hörte ich mehrfach einen Vogel,dessen Gesang wie „Katze der man auf den Schwanz tritt“ klang — gut-Amsel groß, sehr scheu, Amselweibchen-mit grün-gepudert-Farbe — keine Ahnung! Außerdem einen sehr großen Greifvogel! Unser „Kühlschrank“-Thermometer zeigte auf dem Kühlbox-Boden 2,5°C an. Kaffeewasser mit unserem alten Wasserkocher (1,2 kW, Campingstrom-tauglich) gebrüht — dekadent! Ein versuchter Wespen-Suizid im Kaffeebecher brachte Martina etwas aus der Fassung. Die neulich von Ulrike „geerbten“ kleinen Schraubverschluss-Gläschen waren prima für Marmeladen und Leberwurst in Campingwochen-Portionen.

Dann musste ich natürlich mal zu einer Bootsgasse fahren, ich entschied mich für die oberhalb des Platzes, um ein paar Proberutschen zu fahren. Der „Aufstieg“ war doch etwas zeitraubend, die stärkere Strömung wegen des Aller-Hochwassers schien mir noch spürbar, auch wenn der „Flutberg“ (Pegel Langlingen) weitgehend abgelaufen war.

Oberhalb des Wehrs begegnete mir eine Gruppe sturzbetrunkener Kanuten. In jedem Canadier ein mehr oder weniger vollständig geleerter Bierkasten und ein stark dezimierter Spirituosenvorrat. Die Leute waren zu betrunken, um aufrecht im Boot zu sitzen, ein Canadier lag (voll Wasser) tief im Wasser, wurde von einem Schwimmer gezogen, während ein zweiter ehemaliger Insasse nebenher schwamm. Ein 2. Canadier kippte 30m vor dem Steg in völlig ruhigem Wasser „einfach so“ um — hatten sich alle Insassen zur gleichen Seite zum Kotzen über die Bordwand gelehnt? Ich schaute erst hin, als ich es planschen hörte. Was für ein Bootsverleih lässt das denn zu, dass vor der Abfahrt solche Mengen Alkoholika ins Boot geladen werden? Auch auf dem Wasser gilt eine Promillegrenze, ist auf Gewässern und in Bundesländern unterschiedlich geregelt, aber stets an STVO angelehnt. Verantwortungslos! Die Truppe begegnete mir später noch wieder — die feierten vom Nachmittag bis tief in die Nacht nebenan lautstark einen Junggesellenabschied.

Meine 3 Abfahrten machten mir Spaß, die Schaummengen auf der Aller fand ich doch etwas verdächtig. Meistens sind das allerdings nur „zerkloppte“ Kleinstlebewesen, deren Reste dann mit (am Wehr bei Hochwasserströmung vermehrt ins Wasser eingetragenen) Sauerstoff reagieren und diese Schaumberge bilden. Dazu kommt oft ein „irgendwie fäkaler“ Geruch.

Wer aus dem Boot fällt …

… nimmt ein unfreiwilliges Schaumbad

Ich war pünktlich zum Mittagssnack wieder am Zeltplatz, anschließend nutzten wir Regenschauer-bedingte Zwantspause für ein Mittagsnickerchen im Zelt. Zum Um-Die-Ecke-Denken sind wir nicht gekommen.

Abendessen: Miracoli  (252g Nudeleinwaage) mit vorgewärmten Wasser aus dem elektrischen Wasserkocher!

 


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Kaum noch Fluginsekten? 🦋

… wimmelt es noch.

Im Treppenhaus ….

Wenn wir auf Feuerwanzen achten (und auf die Ameisen im Treppenhaus) scheint es weiterhin wimmelnde Insektenmassen zu geben. Aber gestern am späten Abend fiel es mir wieder auf, das um keine der Straßenlaternen, die ich in der Dunkelheit sah, Insekten kreisten. Gut, es war relativ kühl, ich muss darauf noch mal systematischer in warmen Sommernächten achten, aber ich habe doch deutlich das Gefühl, dass das war früher anders war. In meiner Erinnerung war damals — nicht nur im „Sonnigen Süden“ — jede Straßenlaterne und Lampe am Haus von einer dichten Wolke flatternder Insekten umgeben, und wenn man ein Fenster nur wenige Minuten unvorsichtig weit geöffnet ließ, hatte man sofort, ein paar Falter, Mücken, sonstige Insekten im Raum. Heutzutage ist es eher eine Ausnahme, dass uns mal ein Insekt in die Wohnung schlüpft, obwohl wir Schlafzimmerfenster und Balkontür oft weit geöffnet haben. Und die Straßenlaternen ohne Insektenschwarm (was natürlich auch daran liegen könnte, dass denen das Licht moderner Leuchtmittel nicht mehr so behagt, sie früher gar nicht vom Licht, sondern von der Wärme angezogen wurden, …). Und ich fahre auch weniger km/Jahr mit dem Auto, aber dass so fast gar-keine Insekten auf Windschutzscheibe und Scheinwerfern mehr kleben ist schon komisch. An Tankstellen findet sich im Eimer mit der schmutzigbraunne Scheibenwachsauce jedenfalls nur noch der Gummilippenabzieher mit Schwamm, aber eigentlich nie ein Insektenschwamm … .

Rein egoistisch bin ich ganz froh, von den Plagegeistern nicht mehr so intensiv heimgesucht zu werden. Aber die Meisen, Spechte, Igel, Eichhörnchen, Spitzmäuse, Fledermäuse, Pflanzen (die vergeblich auf Bestäubung warten), …

Und bei uns wird einfach unser „Waldrand“ abrasiert, obwohl gerade Waldränder als Übergang zwischen Wald und offener Landschaft ein wichtiger Lebensraum, auch für Insekten, ist.


Weitere Informationen:
Dramatische Insekten-Verluste in NRW (NABU)
Der Schwund der Sechsbeiner (Spektrum der Wissenschaften)
SZ
schrotundkorn.de
insektenschwund.com, ein Blog zum Thema
FAZ

 


Ein Kommentar

Hansi ist wieder da ☺

Nach dem Kahlschlag vor meinem vor meinem Fenster hatten sich die Eichhörnchen dort ja rar gemacht, trotz meiner Kletterhilfe und einer Verlockungs-Walnuss habe ich in dem Jahr seit der Baumfällung nur noch 1 Mal ein Eichhörnchen auf der Büro-Fensterbank gesehen.

Und heute nach dem verdienten Kaffee nach einer Katzenrettung in der Familie — aber das ist schon wieder eine ganz andere Geschichte — saß ein Eichhörnchen auf der Fensterbank, als ich ins Büro kam, und hatte auch schon die Walnuss geknackt. Da die wohl schon ½ Jahr dort liegt dürfte der „Genuss“ wohl eher abschreckend gewesen sein?! Um mich bei dem Kleinen einzuschleimen legte ich gleich eine neue Nuss durch Fenster und Fliegengitter ins Schälchen, aber das war wohl zu viel für Hansis Nerven. Er verschwand (wie und wohin habe ich nicht mitbekommen), aber schon nach einer Minute war das Eichhörnchen wieder da und mümmelte seine Nuss.

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Habe mir gleich eine Walnuss unter den Bildschirm gestellt, damit ich nicht vergesse, ihm heute Abend noch eine neue auf die Fensterbank ins Schälchen zu legen. Eine Freundschaft braucht Pflege.