RainerSeiner

Privates von Rainer B.


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Herbstfahrt auf der Oker von Braunschweig nach Watenbüttel

Eigentlich ist’s ja erst Spätsommer 😉

Hier ein paar Worte zu meiner Fahrt am 15.10.16 auf der Oker.

Morgens sah es noch neblig mit ungewissem Ausgang aus, und der Sonntags-Morgens-Innere-Schweinehund … Dann klarte es aber endlich auf, und um kurz nach halb 8 ging ich mit dem Boot unter’m Arm los zur Straßenbahn Linie 3, weiter zu meinem Standard-Einstieg am Botanischen Garten. Dort sah ich erstmals bewusst einen Abfalleimer mit Pfandring, und das Säckchen mit dem Boot hätte ich fast in einen Hundhaufen fallen lassen 😦

Foam on The Water (frei nach Dep Purple)

Foam on The Water (frei nach Dep Purple)

Ging aber alles gut, wenige Minuten später saß ich im Twist und es ging los in Richtung Mittellandkanal. Es war besonders die erste Stunde phantastisch im rötlichen Licht der noch recht tief stehenden Sonne. Hinter dem Wehr am Ölper See.

Hinter dem Wehr am Ölper See mächtige Schaumkronen, die auch weiter Flussabwärts treiben — ob das mit der häufigen Überdüngung von Niedersachsens Flüssen, von der ich neulich im Fernsehen hörte und die ich bei meiner letzten Fahrt vermutete, zusammenhängt?

Wenige hundert Meter weiter Hindernis, nicht ohne weiteres durchzukommen. Ich bekam keine Lücke frei, sondern musste mich mit sanfte Gewalt durch die Dünnste Stelle des Hindernisses aus Treibholz, sonstigen Pflanzenteilen und Unrat durchmogeln. Das ist mit einem Luftkajak immer so eine Sache, wer weiß, ob da nicht genau da ein Brett mit Nagel nur auf mich gewartet hat.

Die nächsten Hindernisse auf der Flussfahrt durch malerische Landschaft (die Oker begeistert mich immer wieder) waren glücklicher Weise alle mit  ausreichend breiter durchfahrt, nur 1x musste ich mich noch über einen Unter-Wasser-Ast hangeln – der Twist bleibt ja immer, wenn man es schon fast geschafft hat, mit der Finne hängen 😦

Dieses mal sah ich keinen Eisvogel, dafür in der Gegend bei Veltenhof ein Reh, das aus der Oker trank – als es mich bemerkte zog es sich dann doch lieber ins Dickicht zurück.

Das war schön, ein mal fahre ich bestimmt noch.

Und nun noch etwas unangenehmes — der:

Dreck

Ich weiß auch nicht, was für Leute plötzlich in Panik gezwungen sind, irgendwo ganz plötzlich unbedingt schnell einen Einkaufswagen los werden müssen …

Die 3 Einkaufswagen lagen hier am linken Ufer kurz vor der Neustadtring-Brücke am linken Ufer, ein weiterer unter der Brücke am rechten Ufer. Und dann noch eine Einkaufswagen am linken Ufer unter der A392-Brücke.


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Auf der Oker rund um Braunschweig

Die erste Fahrt im neuen Twist war ja noch weniger berauschend, beim Himmelfahrtscamping haben wir uns aber gut aneinander gewöhnt, und nun klappt die Paddelei im neuen Boot schon sehr schön. Habe die Fahrt auch noch zum Üben (genaues Manövrieren) benutzt und mich ansonsten großartig erholt. Ich kam zwar doch später weg als geplant, so dass es ganz schön warm wurde, es war aber gut auszuhalten, da die Oker schön schattig ist.

Start und Ziel (Strecke der Tour ca. 8 km) war am Museum, dann ging es im Uhrzeigersinn über Stadtbad, Eisenbüttlerwehrabzweig (Richtung Schladen), Europaplatz (was für ein Lärm), Ferdinandbrücke zur ersten Umtragung (sind nur ein paar Schritte). Beim Aussteigen an Bootsstegen ist die höhere Tragfähigkeit des Twist (gegenüber dem Junior) sehr vorteilhaft.

Nach einem Schnittchen mit 1 Wasser ging es mit mit Abstecher zum Wendenwehr und Umtragung ab Burgmühlengraben  (ein Auftrieb wie auf dem Brockenbahnhof bei schönem Wetter) hinter das Wehr wieder zum Ausgangspunkt.

Nicht selbst fotografiert

Wikipedia, GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later

Irgendwo unterwegs flog noch 2m links und 2m vor mir (könnte auch näher gewesen sein)  vom Ufer aus ein Reiher über den Fluss auf, ich spürte mächtigen Luftzug, so nah habe ich das noch nie erlebt. Dafür natürlich wieder keine Eisvogelsichtung (da mich Moni neulich darauf angesprochen hatte)!

Auf der letzten Etappe waren viele Bootsverleih-Sonntagspaddler unterwegs, da war ich mit dem Twist dann mal der schnellste.

Es war toll!

Martina hatte unterwegs schon angerufen und Bescheid gesagt, dass bei Nachbars wieder ein Bienenvolk in den Schuppen eingezogen ist.

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Junior-Schaden

Ich hatte ja gehofft, ich hätte nur schlecht geträumt, aber es ist leider wahr, der Wunder-Junior ist kaputt. Vom vielen zu hart Aufpumpen sind die Schweißnähte mürbe geworden, und nun sind links 2 Luftkammern zu einer geworden, die Trenn-Naht ist aufgerissen. Könnte man wohl sogar noch mit fahren, aber so richtig Freude daran hätte ich wohl nicht mehr.

Ein solches Preis-Spaß-Verhältnis gibt es nie wieder – Schnüff


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Mit dem Junior auf der Oker

Die Arbeit frisst mich zur Zeit ziemlich auf, aber heute wollte ich doch unbedingt mal wieder auf die Oker. Eigentlich hatte ich mir eine Sonnenaufgangsfahrt vorgenommen, aber dann wurde es wohl doch eher 7:30 Uhr oder noch später, ehe ich auf der Oker saß. Zum Glück war es etwas bedeckt, so dass die Temperatur erträglich war und blieb.

Martina verabschiedete mich mit allerlei Ermahnungen (Eincremen, Wasser trinken, …), und schon wenige Minuten später saß ich im Boot, dieses mal ohne ein Loch zu verursachen.

Boot vernachlässigt

Boot vernachlässigt

Wurde auch Zeit, nicht dass es später heißt, ich würde den Wassersport vernachlässigen.

Die Fahrt zum Wehr  EisenbüttlerStraße ist ja unspektakulär, unterwegs konnte ich einem interessierten noch die Braunschweiger Bootsfahrtmöglichkeiten näher bringen, bei den Kanusportvereinen duftete es schon von Ferne nach Kaffee, und dann war ich auch schon am Ziel.

Ich baue ja immer wieder gern ein kleines Abenteuer in meine Touren ein, und da Michael in letzter Zeit Bestrebungen entwickelt, jede Gelegenheit, mal eben aus dem Boot zu hüppen, zu nutzen, fand ich die Leiter eine schöne kleine Herausforderung.

Ein vorbeifahrender Biker blickte in paar mal etwa ratlos zwischen mir  (auf dem Betriebsgeände herum turnend) und dem Junior hin und her, bis er sich zu einem breit gegrinsten „Erkenntnis-ahhhh“ hinreißen ließ.

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Und der Einstieg aus dieser Perspektive ist doch spektakulär, oder?

Junior mit Flicken

Junior mit Flicken

Habe mich noch eine Weile bewundern lassen und mich dann auf den Rückweg gemacht, den ich auf anraten des Hausarztes mehr oder weniger zügig durchgepaddelt habe – mit einer kleinen Unterbrechung: Als ich mich gerade fragte, wo das Wasser, das mit bei zügigem Paddeln immer in das Boot pladdert, denn geblieben ist, planschte des mir plötzlich kühl am Allerwertesten. Der neue (Sunny-) Sitz ist viel kleiner (so dass ich beim Sitzen tiefer einsinke) und etwas flacher, so dass sich die Pfütze unangenehm bemerkbar machte. Ist aber mit dem kleinen Viskoseschwamm kein Problem, wenn ich denn leicht vorn unter den Sitz klemme und alle paar Minuten mit einer Hand schnell ausquetsche sollte mir in Zukunft derartiges Maleur erspart bleiben.

Und der Flicken hat gehalten und scheint hydrodynamisch unbedenklich. 🙂