RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Camping-Urlaub Schwachhausen — Tag 2 đŸ•

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Samstag, 05.08.2017

FlĂŒchtlinge? Hier?

Morgens beim FrĂŒhstĂŒck erst mal eine merkwĂŒrdige Begegnung (siehe Bild rechts)! Außerdem hörte ich mehrfach einen Vogel,dessen Gesang wie „Katze der man auf den Schwanz tritt“ klang — gut-Amsel groß, sehr scheu, Amselweibchen-mit grĂŒn-gepudert-Farbe — keine Ahnung! Außerdem einen sehr großen Greifvogel! Unser „KĂŒhlschrank“-Thermometer zeigte auf dem KĂŒhlbox-Boden 2,5°C an. Kaffeewasser mit unserem alten Wasserkocher (1,2 kW, Campingstrom-tauglich) gebrĂŒht — dekadent! Ein versuchter Wespen-Suizid im Kaffeebecher brachte Martina etwas aus der Fassung. Die neulich von Ulrike „geerbten“ kleinen Schraubverschluss-GlĂ€schen waren prima fĂŒr Marmeladen und Leberwurst in Campingwochen-Portionen.

Dann musste ich natĂŒrlich mal zu einer Bootsgasse fahren, ich entschied mich fĂŒr die oberhalb des Platzes, um ein paar Proberutschen zu fahren. Der „Aufstieg“ war doch etwas zeitraubend, die stĂ€rkere Strömung wegen des Aller-Hochwassers schien mir noch spĂŒrbar, auch wenn der „Flutberg“ (Pegel Langlingen) weitgehend abgelaufen war.

Oberhalb des Wehrs begegnete mir eine Gruppe sturzbetrunkener Kanuten. In jedem Canadier ein mehr oder weniger vollstĂ€ndig geleerter Bierkasten und ein stark dezimierter Spirituosenvorrat. Die Leute waren zu betrunken, um aufrecht im Boot zu sitzen, ein Canadier lag (voll Wasser) tief im Wasser, wurde von einem Schwimmer gezogen, wĂ€hrend ein zweiter ehemaliger Insasse nebenher schwamm. Ein 2. Canadier kippte 30m vor dem Steg in völlig ruhigem Wasser „einfach so“ um — hatten sich alle Insassen zur gleichen Seite zum Kotzen ĂŒber die Bordwand gelehnt? Ich schaute erst hin, als ich es planschen hörte. Was fĂŒr ein Bootsverleih lĂ€sst das denn zu, dass vor der Abfahrt solche Mengen Alkoholika ins Boot geladen werden? Auch auf dem Wasser gilt eine Promillegrenze, ist auf GewĂ€ssern und in BundeslĂ€ndern unterschiedlich geregelt, aber stets an STVO angelehnt. Verantwortungslos! Die Truppe begegnete mir spĂ€ter noch wieder — die feierten vom Nachmittag bis tief in die Nacht nebenan lautstark einen Junggesellenabschied.

Meine 3 Abfahrten machten mir Spaß, die Schaummengen auf der Aller fand ich doch etwas verdĂ€chtig. Meistens sind das allerdings nur „zerkloppte“ Kleinstlebewesen, deren Reste dann mit (am Wehr bei Hochwasserströmung vermehrt ins Wasser eingetragenen) Sauerstoff reagieren und diese Schaumberge bilden. Dazu kommt oft ein „irgendwie fĂ€kaler“ Geruch.

Wer aus dem Boot fĂ€llt …

… nimmt ein unfreiwilliges Schaumbad

Ich war pĂŒnktlich zum Mittagssnack wieder am Zeltplatz, anschließend nutzten wir Regenschauer-bedingte Zwantspause fĂŒr ein Mittagsnickerchen im Zelt. Zum Um-Die-Ecke-Denken sind wir nicht gekommen.

Abendessen: Miracoli  (252g Nudeleinwaage) mit vorgewÀrmten Wasser aus dem elektrischen Wasserkocher!

 

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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