RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Westststadt – Sonntagsspaziergänge

Ein Kommentar

Am Sonntag war das Wetter kalt, windig, aber erstklassig sonnig, es hielt mich nicht in der Wohnung. Beim Vormittags-Spaziergang kam ich an unserm neuen Kunstrasen-Bolzplatz vorbei. Ich war ja erst etwas skeptisch, ob wir so etwas wirklich brauchen, aber neuerdings sieht man dort tatsächlich fast stets fußballende Jugendliche, während auf der alten Rasenfläche die Kaninchen weitgehend unter sich waren.

Parkanlage Münchenstraße

Ich wollte mal das Wäldchen zwischen Am Queckenberg und Am Lehmanger erkunden, erst im Nachhinein ergab meine Recherche, dass das größtenteils die seit langem in Planung befindliche Parkanlage Münchenstraße ist. Kann man denn nicht einmal einen Wald einen Wald sein lassen? Ich habe die Befürchtung, dass mit den Fördermitteln soziale Stadt für das Donauviertel die „Friedhofsgärtnerei“ doch bald mit der Umgestaltung beauftragt wird, was ich bisher so sah ist wenig ermutigend :-/

Momentan ist das jedenfalls (mit der richtigen Beleuchtung) ein fast mystischer Ort:

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Man schreitet durch die Reste einer untergegangenen Kultur, die allmählich von der Natur überwuchert werden – sofern man den Begriff Kultur für Nazideutschland verwenden möchte … .

Leider ist es die Freude an der Magie nicht ungetrübt, man schreitet auch ständig an den Ausscheidungen einer allen Unkenrufen (Oswald Spenglers) zum Trotz bisher nicht untergegangenen Kultur (sofern man …). Das ist wirklich überall in der Weststadt schlimm mit dem Müll, wie auch der Bezirksrat erkannt hat und deshalb diese Woche erörtern wird (siehe Aktenmappe), nicht nur im Ems-Viertel.

Unterwegs geriet ich kurz bevor ich den Wald erreichte noch an einen pöbelnden Radfahrer, dem es nicht passte, dass ich ihm (er: auf dem Gehweg und in die falsche Richtung Radfahrend) nicht diensteifrig auswich. Der verbale Schlagabtausch ging irgendwas : 0 für mich aus, die Episode trübte nicht meine Begeisterung für die Natur dort. Aber es muss etwas geschehen.

Mittags

Kurz versucht, das Wacholderdrossel-Nest vor dem Balkon vom Dachboden aus zu beobachten. Klappt nicht, es sind stets belaubte Äste davor. Auf dem Dachboden selbst ein Wespenfriedhof.

Nachmittags: Umrundung Timmerlaher Forst

Mir fehlte mein freitäglicher Hundespaziergang 😉

Sonst durchquere ich das Wäldchen immer auf halber Länge, ohne Hund ging ich einmal ganz herum, vermied es, mich in Lebensgefahr zu bringen, ließ auch den etwas unklaren Weg rechts liegen, beendete meine Runde ohne besondere Vorkommnisse.

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

Ein Kommentar zu “Westststadt – Sonntagsspaziergänge

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