RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Mein Braunschweiger Stadtputz 2017 – Tag 0

Ein Kommentar

Prolog

Morgens sah ich vom Schreibtischfenster 3 Schüler (geschätzt: 4. Klasse) auf dem Schulweg eine leere PET-Flasche vor sich her kicken und dann liege lassen. Anschließend wahrscheinlich gemeinschaftlicher Schul-Stadtputz!

Los gehtʼs

Ich bin 1 Tag zu früh, eigentlich ist heute ja erst mal Schüler-Stadtputz, bevor morgen alle ʼran dürfen, aber das Wetter war so schön, und ich hatte mir eine Menge vorgenommen, also fing ich kurz nach 10 Uhr an, meine Sachen zu packen, und zog los. Zuerst kam meine Patenverkehrsinsel dran. Na gut, die Formalitäten sind noch nicht durch, aber ich will nicht pingelig sein. Ein paar Impressionen:

Mit der Greifzange (Modell „Greifboy Holz“), um die ich dieses Mal für meine Ausrüstung bat, geht die Arbeit wirklich sensationell viel schneller voran als letztes Jahr — auch wenn das Aufsammeln einzelner Bolchenpapiere (Storck Fresh Ice Bonbon ist immer noch der „Renner“), Ziarettenschatel-Zellophane, Snickers-Verpackungen und ähnlichen Kleinkram immer noch ganz schön zeitraubend ist.  Mittags hatte ich „meine“ Verkehrsinsel schon locker gereinigt.

Zum Mittagssnack auf dem Balkon führte Hansi einige neue Stunts vor, die Kaninchen zeigten ausdauernd Wettläufe, und eines Buntspechts Balz-Getrommel aus dem Ahorn im Garten war weithin zu hören.

Nach einer langen Mittagspause ging’s noch einmal zu den Verkehrsinseln, bis zum Abend hatte ich die meisten Inseln fertig „geputzt“. Wenn man bedenkt, dass man mit etwas Sorgfalt eine halbe Million Bolchenpapierchen in einen Stadtputz-Müllbeutel bekommt, habe ich wohl einigen Grund, etwas Stolz auf meine 1½ gefüllten Müllsäcke zu sein — auch wenn 2 demolierte Radkappen und ein Plastikblumentopf unter den „Fundsachen“ de Befüllung beschleunigt haben.

2 tote Kaninchen (eins auf dem StraBa-Gleisbett, eins halb auf dem Gehweg) hatten sich als letzte Ruhestätte die Verkehrsinsel, auf der sie im Sommer so gern im Morgengrauen zusammen saßen, wetteten, welche Autofarbe als nächstes vorbei kommt, oder einfach nur den Ampeln zusahen, gewünscht (glaube ich jedenfalls). Ich erfüllte diesen Wunsch mit einer schlichten Wurmbestattung, schön versteckt unter dem dichten Buschwerk. Anschließend Feierabend!

Nach dem Abendessen gabʼs auf dem Balkon noch das erste richtige Sommer-Abendrot im Baumloch zu sehen.

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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