RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Abenteuer ebay-Kleinanzeigen

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Ich verschenke oder verkaufe dort privat gelegentlich Dinge, für die ich selbst keine Verwendung mehr habe, die anderen aber vielleicht noch nützlich sein können. Auch wenn das Verschenken mehr Arbeit macht, ich finde das so besser als die Sachen einfach wegzuwerfen.

Aber die Leute machen es einem auch nicht leicht. Ich dachte, meine bitte: „Einfach zwischen 8:00 Uhr und 20:00 Uhr rechtzeitig (1 – 2h)  vor der geplanten Abholung anrufen, damit sicher ist, dass wir und Geschenkartikel bei Abholung wirklich angetroffen werden, abholen, fertig. Das macht aber fast niemand. Stattdessen

  • Ebaynachicht,
    • „oh ist noch da? oh bitte bitte bitte“; nur mit viel Glück auch mit Festnetz- oder Handynummer
    • „Ich habe Interesse – „; glaubt der im Ernst, dass ich nun hinter ihm her telefoniere? In der Hälfte der Fälle geht dann eh eine Mailbox ‚ran oder ich werde informiert, dass ich eine Rückrufbitte per SMS auslösen kann.
  • Email
    • Details siehe Ebaynachricht. Und da ich nicht ständig mit dem Smartphon vor der Nase durch die Stadt renne, lese ich Nachrichten mit in nächster Zukunft liegendem Terminvorschlag in der Regel zu spät.
  • Vorgelesene SMS an meine FESTNETZNUMMER!
    • Ich bin oft unterwegs, während der Anrufweiterschaltung legt der blöde Vorleseautomat auf, probiert es dann um 22:59 Uhr noch mal und klingelt mich aus dem Bett — bis ich schlaftrunken zum Telefon gerannt bin hat der Automat natürlich wieder aufgelegt.
    • Wenn die Zustellung dann endlich klappt, erfahre ich, dass am vorigen Nachmittag jemand vielleicht gerne das Ding abgeholt hätte. Mit Vorlesestimme: „Halloichhabeinteressewürdegernabholenkommengegenabend. Derabsenderhatdierufnummernulleinssiebenzweidreineunsechsachtsiebenzweifunfsieben.“

Ist es wirklich so aus der Mode gekommen, sich per Telefonanruf zu verabreden? Ich bin etwas ratlos, werde womöglich zu alt für son‘ Scheiß 😉

Und dann war da noch der Trollo (oder die Trulla) Li Bö, die überhaupt nicht verstand, dass ich den Aufwand, für ein Paar zu verschenkende Motorradstiefel auch noch eine Paketkarte zu kaufen, einen Karton zu suchen, das einzupacken, meine Kontodaten zu übermitteln, seine / ihre Überweisung abzuwarten, das Päckchen abzuschicken, …., vermeiden wollte und stattdessen lieber noch mal hoffe, dass ich die alten Stiefel jemandem einfach an der Wohnungstür in die Hand drücken kann (was dann auch so geschah — wie ich zu meiner Schande gestehen muss, 2 Tage nachdem ich die Rückmeldung, er / sie könne mir keinen selbst bezahlten Paketschein als PDF zuschicken, zwischen all den nutzlosen Nachrichten oben schlicht übersehen hatte ), worauf hin er / sie mir heute einen langen Vortrag schrieb, was ich doch für ein unzuverlässiger Armleuchter sei.

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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