RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Ein Unfall und ein Hundespaziergang

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Schreck am Vormittag

Am Freitag Vormittag — auf dem Weg zu einem Kunden — wurde ich erst mal Zeuge und Helfer bei einem ziemlichen Schrecken. Wenige Augenblicke, bevor ich dort entlang kam, war in einer Ausfahrt ein kleiner Junge auf seinem Tretroller in einer Ausfahrt von einem Kleinlaster überfahren worden. Der genaue Hergang war nicht heraus zu bekommen, die Mutter war in Panik, sagte nur, sie habe ihr Kind unter dem Wagen hervor gezogen; der Roller lag so darunter, dass überfahren plausibler schien als dass das Kind nur gegen den plötzlich vor ihm stehenden Kleinlaster gerollert wäre. Diverse eher hilflos herumstehende Menschen, eine resolute Frau (selbst erwähnte Qualifikation: „Mein Schwager ist Rettungssanitäter“) kümmerte sich schon (nach meinem Eindruck richtig) um das Kind, nach kurzem Hinsehen rief ich den Notarzt über 112; ich sah zwar kein Blut oder offensichtliche Knochenbrüche, aber das extrem passive, bewegungslose Schreien (Mama, Mama, Mama, Mama, …)  des Kindes schien mir doch beunruhigend. Und wer weiß, innere Verletzungen – nicht dass der Kleine plötzlich mit Epiduralhämatom ohnmächtig wird, und dann fehlen wichtige Minuten.

Wir konnten die Mutter davon abbringen, ihr Kind beim Herzen und Trösten umherzuschütteln, die erwähnte Helferin kümmerte sich weiter um das Kind (ruhige Lagerung), ich um Formalitäten (Fahrer-Personalien, KFZ-Daten (natürlich kein Fahrzeugschein dabei …). Der Notarzt fuhr dann trotz korrekter Hausnummerangabe und Kreuzungshinweis erst mal mit LalüLala in hohem Tempo 50m an uns vorbei – die Lechstraße mit ihren vielen Enden ist da tückisch. Nach wenigen weiteren  Minuten und geschätzt 3-4 km Umweg kam der Notarzt dann doch und übernahm. Mutter fuhr mit Kind im Rettungswagen davon, ich brachte die ermittelten Fahrerdaten (hatte die Mutter keinen Nerv für)  dann später zu Polizei mit der Bitte um Unfallopferermittlung (sollte über das Krankenhaus leicht sein) und Datenübergabe zwecks Versicherungsklärung etc.. Ob die noch etwas übernehmen (Verkehrsunfall, Körperverletzung, was weiß ich). Hoffentlich geht’s dem Kleinen inzwischen wieder gut. Ich sollte unbedingt mal meine Erste-Hilfe-Kenntnisse wieder auffrischen, aber das nehme ich mir nun schon seit 30 Jahren vor 😦

Spaziergang

Nachmittags dann nach langer Pause Wiederaufnahme der freitäglichen Hundespaziergänge! Santa entschied sich für Richtung Timmerlaher Forst, warum nicht! Unterwegs trafen wir einen grantigen Pudel, dann ging es in den Forst. Ich hatte den Plan, mich vom Forst „irgendwie“ zum Broitzemer Fernsehturm durchzuschlagen und von dort dann auf bekannten Wegen wieder zurück zum Startpunkt, deshalb gingen wir nur ein kurzes Stück durch den Wald. Kurz bevor wir den Wald verließen die leider oft zu sehenden „neuartigen Waldschäden“:

Was für achtlose Ferkel treffen sich dort wohl 😦

Querfeldein war gar nicht so einfach, wir mussten einen Ackerrand entlang laufen, das Laufen auf der geeggten Erde schien Santa nicht zu behagen. An der Straße wurde es leider auch nicht viel besser, kein Gehweg, Straßenrand schien mir zu gefährlich, also durch hohes, teils liegendes Gras — behagte Santa auch nicht. Wie man am Track sieht (Wegpunkt 5) streikte der Hund, gab mir zu verstehen, dass ich sie hintragen kann wohin ich will, aber laufen würde sie nicht mehr. Immerhin ließ sie sich zum Zurückgehen bewegen, und kaum hatten wir wieder einen richtigen Weg unter den Füßen zog sie mich wieder wie gewohnt hinter sich her. Hunde! 🙂

Kaninchenjagd in unserem Weststädter Hochspannungspark konnte ich ihr leider nicht gestatten, ich hoffe, sie geht nächsten Freitag trotzdem wieder mit 😉

 

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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