RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Heimatkundliche Radtour

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Eigentlich hatte ich mir bei meiner letzten (ersten) Teilnahme vorgenommen, da zukünftig immer mit zu fahren, aber mit biestiger Regelmäßigkeit kam mir jedes mal am 2. Dienstag des Monats kurzfristig etwas dazwischen. Dieses mal nun schien es zu klappen, dachte ich, als ich am frühen Nachmittag bei Sonnenschein unterwegs war. Kurz nach 17:00 Uhr ziehe ich mir die Schuhe an, schaue aus dme Fenster — und es regnet in Strömen. Nicht mit mir, ich zog den Fahrradponcho über und los ging es. Am Startpunkt Alsterplatz fürchtete ich erst, einziger Teilnehmer zu sein, aber die anderen hatten sich nur ein Stückchen weiter unter einen schützenden Baum verzogen. Der Regen hörte bald auf, nach kurzer Diskussion brachen wir auf, wollten erst mal wegen des unsicheren Wetters in der Nähe bleiben.

Zunächst Umrundung des Neubaus von Martinas alter Schule, durch den Westpark, vorbei an den Disk-Golf-Bahnen und dann durch den Timmerlaher Busch – irgendwie ähnlich meinen freitäglichen Hundespaziergängen. Hinter dem Wald mit Blick auf Timmerlah erfuhren wir allerlei über Kreisgebietsneuordnungen der Vergangenheit, Trabantensiedlungen ohne Infrastruktur und v.a.m. Das Wetter schien nun sicherer, und so wagten wir uns doch weiter fort. Wir erreichten zwar Peine und Salzgitter nicht, fuhren aber immerhin auf den Stadt- / Kreisgebieten  In Klein Gleidingen / Heinrichshöhe sahen wir den gescheiterten Versuch, eine Künstlerkolonie zu schaffen. Auf der Stichkanal-Brücke hinter Denstorf nahm wurden Bestellungen für Teilnahme an Exkursion zur Härke-Brauerei (27.09.) entgegen genommen, ich fotografierte einen erlauben, aber schwer erreichbaren Zugang zum Radweg am Kanal entlang. Weiter ging es vorwiegend über entlegene Feldwege, die ich noch nie zuvor befahren hatte, eine Weile lang sahen wir rechts die alte Zuckerfabrik Wierthe. Weiter ging es zu den Abwasseraufbereitungsseen, wie alle Teiche und Seen der Gegend Wasservogel-Paradiese — hunderte von Schwänen! Auf der Fischaue werde ich wohl trotzdem nicht paddeln.

Nach ein paar Schlenkern ging es dann entlang des Stickkanals Richtung Norden zum Dreiherrenstein am Ellernbruchsee. Irgend einem Idioten war natürlich wieder kein besserer Ort zum Entsorgen seines Sperrmülls eingefallen.

Bei Vorbeifahrt an Hinweisschild mit dem Namen des Fischteichs überlegte ich, mich mal einen schönen Sonntag Nachmittag mit einem PMR-Funkgerät ans Ufer zu setzen und den traditionsreichen Seefunkdienst Dordteich Radio wieder aufleben zu lassen 😉

Durch Feld und Flur ging es weiter zur „Teufelssprig“ zwischen Timmerlah und Stiddien, wo sich unsere Gruppe in Einkehrwillige und Direktheimfahrer aufspaltete. Martina hatte mich unterwegs schon angerufen und Hunger angedeutet. Als ich nach 29 km (mit 10 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit) wieder Zuhause ankam hatte sie den Auflauf schon im Backofen, draußen hinter dem Balkon tollten 3 Kaninchenkinder — auch schön.

Hier der GPX-Track zur Tour!

Ob ich es nächsten Monat wohl wieder schaffe?

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

4 Kommentare zu “Heimatkundliche Radtour

  1. Ich habe bei der Online-Polizeiwache Anzeige wegen des illegal entsorgten Sperrmülls erstattet.

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  2. Mit dieser Tour waren wir „in der Zeitung“ (auf Seite 6)

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