RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Schwertransport im ÖPNV – 2

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Gestern 2. Regaltransport, weil es das letzte mal so schön geklappt hat. Ich fand nicht auf Anhieb eine günstige Möglichkeit, mir das Regal (ähnliche Größe wie letztes mal, dieses mal aber Holzregal) per Schulterriemen umzuhängen. Das kostete wertvolle Zeit, und so kam ich am Ring 10 Sekunden zu spät zur Bushaltestelle, die 411 Richtung Bahnhof fuhr mir vor der Nase weg. Dafür kam wenige Minuten Später eine 413, in die ich dann problemlos einstieg. Am Altstadtmarkt stand wie gewohnt der Bus 413 in Gegenrichtung zum Friedrich-Wilhelm-Platz schon bereit, allerdings hatte der Fahrer Bedenken gegen die Regalmitnahme (VRB Beförderungsbedingungen ab 01. April 2016  § 11 Beförderung von Sachen: „Anspruch besteht nicht“), Diskusion:

  • Busfahrer: Das ist zu gefährlich
    • ich: Ist doch mit Gurt festgezurrt
  • Busfahrer: Das Regal ist über 1,6 m hoch, darf nicht …
    • Ich: Das sieht nur so hoch aus, weil ich so klein bin
  • Busfahrer: Das Regal ist über 1,6 m hoch, darf nicht …
    • Wo steht das in den Beförderungsbedingungen?  (Anmerkung: nirgends)

Der Busfahrer gewann dann wohl die zutreffende Einsicht, dass sich die Diskussion mit mir noch seeehr lange hinziehen könnte (ich hätte auch Fahrpreisrückerstattung gefordert …)  und nahm mich (die 1 Station) dann doch mit.

Am Fri-Wi-Platz traf ich den Verkäufer eines für uns untauglichen Staubsaugers vom letzten Samstag — ein böses Omen? Jedenfalls ähnliches Spiel, der Straßenbahnfahrer der Linie 5 stellte sich in die Tür, „Das ist hier doch kein Umzugsunternehmen …“. Aufgrund der ungünstigen Verhandlungsposition (draußen) und weil ich mich von Armleuchtern nicht kutschieren lasse diskutierte ich nicht weiter, beschloss auf die Linie 3 zu warten. Ehrlicher Weise wäre noch anzumerken, dass in der StraBa-Bauart der 5 so ein Regal tatsächlich schwer sicher zu verzurren gewesen wäre, da vor den Fenstern im Kinderwagenbereich eine Sitzbank ist.

Mit der nächsten Straßenbahn kam ich dann problemlos weiter, allerdings war nun zwischenzeitlich meine 90-Minuten-Karte (auf der ich schon die Hinfahrt erledigt hatte) abgelaufen, so dass ich noch eine 2. Karte spendieren musste.

Immerhin hat es dieses mal nicht geregnet.

Solche Herausforderungen reizen mich, und ich hab‘ noch mehrere Regale in der Kastanienallee-Garage stehen 😉

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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