RainerSeiner

Privates von Rainer B.

40 Jahre Abi — Gemütlicher Treff in der Schere

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Wie immer war am Freitag des Abi-Jubiläums-Wochenendes in der Schere „zwangloses Treffen“. Ich kam viel zu spät in Braunschweig los, schaute noch eben bei meiner Schwester ‚rein, die mir Beherbergung angeboten hatte und mich dann sogar noch an der Schere ablieferte. Ich setzte mich zwanglos an „Den Vorstandstisch“ (Bund ehemaliger Schülerinnen und Schüler des Gymnasium Corvinianum in Northeim
Ehemalige Richenza-Schule und Corvinianum), da das Gesicht von Andreas Specht (Vorsitzender) zunächst einziges bekanntes im Raum war.

Unser Jahrgang stellte wohl mehr oder weniger die jüngsten Jubilare im Raum, von der 13m1 kam noch Joachim dazu. Wir am Tisch unterhielten wir uns über Graureiher (meine Schwester Ulrike beobachtete vom Balkon aus genau die brütenden Reiher am Sultmer-Waldrand, von denen Andreas Specht auch Bilder, aufgenommen im eigenen Garten, dabei hatte), alte Zeiten, „was macht eigentlich …“, wie’s so geht, Urlaube und das Trampen und was sich Leute mit gemeinsamer Vergangenheit nach langer Zeit so erzählen oder Fragen. Joachim hat immer noch sein altes Bootsverleih-Boot – man sollte mal eine Dichtigkeitsprobe fahren 🙂

Ich aß wie immer „Café de Paris vom Schwein mit Pommes und C-Salat“, wobei ich mir —  auch nach Rücksprache mit meiner Schwester — ziemlich sicher bin, dass das Rezept des Salatdressings geändert wurde, und nicht ganz sicher, ob ich das nicht früher auch gelegentlich mit Kroketten gegessen habe. Rezeptänderung macht nichts, schmeckt auch, und ich ess‘ halt gern ein Stück gebratenes Fleisch nur mit Kräuterbutter. Für die übrigen Corvi-Altherren (Zeugnis oder ähnliche legitimierende Personaldokumente mussten nicht vorgelegt werden) bereitete die Küche als Extra-Service  einen „Toast Louis Armstrong“, den es auf der Karte schon lange nicht mehr gibt. Verdacht: noch besser als früher.

Allmählich wurden wir weniger am Tisch, irgendwann zogen auch Joachim und ich los, nachdem wir uns noch für die Stadtführung am nächsten Morgen verabredet hatten.

Ich ging zu Fuß nach Hause, nach 3 km „mit bergauf“ brauchte ich den Rest der Klenex-Stirntupftücher meiner Schwester auf, ich trank noch ein paar Schluck Wein, dann ging’s ins Bett.

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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