RainerSeiner

Privates von Rainer B.

Oker-Tour rund um Braunschweig

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Himmelfahrt haben wir das phantastische Wetter für eine Braunschweigumrundung auf der Oker genutzt. Moni und Arnulf kamen aus der Ferne, wurden auf den letzten Metern vom Navi fehlgeleitet, trotzdem konnte es kurz nach 11:00 Uhr los gehen. Am Treff- und Startpunkt Okercabana war schon mächtig Remmidemmi, Boote waren aber noch reichlich da, allerdings nur 1 Canadier. Also Moni + Arnulf in ein 2er-Kajak, Tina, Carsten, ich in den Canadier, und los ging es gegen den Uhrzeigersinn rund um Braunschweig. Außer bei gelegentlichen Begegnungen mit grölenden (überwiegend) Männer-Gruppen auf Floß oder Boot hatten wir weitgehend Ruhe.

An einem Steg in Theaternähe kurze Beinvertretpause, die mir auch Gelegenheit gab, meine Brille zu vergessen. Wir wunderten uns über jede Menge Wasser im Canadier, das ich erst mal per Viskose-Schwamm größtenteils hinausbeförderte. Dazu jede Menge superlustige Witze aus einer (meiner Einschätzung nach gewohnheitsmäßig) Vatertag feiernden Herrenrunde.

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1. Umtragung

Nach kurzer Fahrt vorbei an Botanischem Garten und Okerhochhaus der Uni erreichten wir erst die Wendenwehrbrücke — unter der wir leichter hindurchgekommen wären, hätte ich nicht leichtfertiger Weise so viel Wasser aus dem Boot gefördert — und dann den neuen Ausstiegs-Steg. Den gab’s als ich das letzte mal da war noch nicht, allerdings war ich wohl auch 2014 das letzte mal mit dem Boot dort.

Dank des mitgenommenen Bootswagens war es dann mehr Umfahrung als Umtragung zum Wiedereinstieg am Burgmühlengraben. Während Arnulf noch mal los zog, um das 2. Boot und „die Mädchen“ zu holen, schauten Carsten und ich uns ein wenig um, bastelten aus einer Bäckerbrottüte und meiner Pausenbrot-„Cellophan“-Folie (die ich ein einer „Nietenhosen“-Tasche für diesen Zweck verwahrt hatte) einen Stopfen für das wohl Ø 2cm – Loch im Heck des Canadiers 1cm über der Wasserlinie —  Toll! Währenddessen meißelte ein Specht hoch oben in einer noch gänzlich unbelaubten alten Eiche ein paar Würmer aus der Rinde.

Gedränge

Gedränge

Besichtigung des Wehrs von unten wurde mangels Interesse vertagt. Auf dem kurzen Stück zur nächsten Umtragung hätten wir uns noch fast verfahren, da wir Braunschweiger mehr auf die prächtigen Villen am Ufer als auf den rechte Weg achteten.

An der Umtragung Maschwehr war der Bär los, Boote von allen Seiten, ein Badeboot-Schubverband mit Onboard-Zapfanlage hielt den Verkehr ziemlich auf, mit Konsequenter Aufteilung „Einstieg Mauerseite, Ausstieg Flussseite“ baute sich der Stau dann aber allmählich ab, und wir kamen weiter.

Es blieb weiterhin relativ ruhig, Moni konnte einen Blick auf ihre alte Wohnung in der Ferdinandstraße werfen.

Dann allmählich zunehmender Stadtlärm, durchsetzt mit dröhnenden Bässen von diversen Feierwiesen, und allmählich auch wieder mehr Bootsverkehr. Wie ich zuhause las, wurde der Bogen der Erinnerung 2008 reaktiviert, müsste aber mal ein Fensterputzer ran 😉

Der "Schubverband" wurde in einem Stück getragen

Der „Schubverband“ wurde in einem Stück getragen

An der Okercabana dann auf dem Wasser ein Bootsverkehr dichter als beim Hamburger Hafengeburtstag, wir kamen trotzdem recht schnell ‚raus und zu unserer verdienten Brotzeit. Ist eigentlich ganz nett dort.

Wir klönten eine Weile, sahen einige schneidig bewegte Canadier vorbeirauschen (Uni-10er dabei?), holten noch Getränke nach (der Vorteil von Kastanien gegenüber Weiden ist, dass die Blätter nicht ohne weiteres in ein Weizenglas fallen können), Moni offenbarte, dass sie eigentlich lieber in einem Flamingo-Boot gefahren wären, ich nahm mir fest vor, auch mal so ein SUP auszuprobieren (klingt einfach, und wer weiß, vielleicht erweitere ich meine Bootsausrüstung eines Tages um ein I-SUP?), und fuhren dann in verschiedene Richtungen heimwärts – ich musste ja noch versuchen, meine Brille am ersten Pausensteg wieder einzusammeln. Die lag sogar noch da, und den Heimweg verlagerte ich dann so weit wie möglich auf das Ringgleis.

Martina hatte schon einen Begrüßungstee vorbereitet, und da ich an der Okercabana eh schon Sonnenschutz aufgelgt hatte nahm ich auf dem Balkon dann noch ein Sonnenbad — am Spätnachmittag steht die Sonne derzeit hinter einer Baumlücke und strahlt dann „ungebremst“ auf einen herunter.

War schön, hier My Way mit An- und Abfahrt.


Ich sollte auch mindestens eine Lichtparcoursfahrt für dieses Jahr einplanen, könnte zwecks Weiterbildung einfach mal hinter einem Floß her fahren 😉

Aber der Parcours scheint eher nicht an die Oker gebunden?

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Autor: rrbd

Freelancer, Engineer, Camper, Canoeist

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